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SPIELTAG 06.04.2002
Florida - Buffalo 1-3 (0-0/0-2/1-1)
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Marcus Nilson (FLO) beim Versuch den Puck in der Luft abzufälschen.
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Die Buffalo Sabres erhielten sich mit einem vollauf verdienten 3-1 Heimsieg über die Florida Panthers rein theoretisch die Chance doch noch in den Playoffs mitspielen zu können. Doch bei nur noch vier ausstehenden Spielen, auf Platz 10 stehend und vier Punkten Rückstand auf die Montreal Canadiens, müsste schon alles für die Sabres laufen, damit dieses Ziel auch praktisch erreicht wird.
Die Gäste aus Florida waren heute Nacht kein Prüfstein für die Sabres, die von Beginn an das Spiel bestimmten und die Panthers in ihre eigene Zone drängten. Gästeschlussmann Trevor Kidd fungierte als Fels in der Brandung und konnte im ersten Durchgang seinen Kasten noch sauber halten. Im Mittelabschnitt war aber auch der Widerstand von Kidd gebrochen. Taylor Pyatt(26.) und Jason Woolley(38.) bescherten den Hausherren eine 2-0 Führung.
Als dann im Schlussdrittel auch noch Chris Gratton(57.) traf, war die Pflichtaufgabe der Sabres erfüllt und Kristian Huselius'(59.pp) Powerplaytreffer bei 5 gegen 3 konnte unter der Rubrik 'Schönheitsfehler' abgelegt werden.
Ottawa - Washington 0-0 (0-0/0-0/0-0/0-0)
Zum ersten Mal in ihrer 28-jährigen Franchisehistorie endete für die Washington Capitals eine Partie mit einem 0-0 Unentschieden. Angesichts dessen, dass sie auf jeden Punkt angewiesen sind, um die Montreal Canadiens auf Platz 8 noch einzuholen, war es defintiv der falsche Zeitpunkt um Franchisegeschichte zu schreiben.
Für ihre heutigen Gegner, die Ottawa Senators, war der Zähler zumindest kurzfristig gesehen wertvoller. Sie überholten dadurch die vor ihnen platzierten Toronto Maple Leafs und hätten aktuell mit dem vierten Platz in der Eastern Conference Heimrecht in der ersten Playoffrunde.
Das Geschehen auf dem Eis ist schnell zusammengefasst. Zum Großteil spielte sich alles in der neutralen Zone ab. Richtig gute Torchancen blieben Mangelware und die einzigen unter den Zuschauern im MCI Center, die mit der Partie zufrieden sein konnten, waren die beiden Schlussleute. Washingtons Olaf Kölzig hielt 28 Verlegenheitsschüsse der Senators und sein Gegenüber Patrick Lalime bekam 25 Mal den Puck zu fassen, um sich jeweils einen Shutout zu sichern.
Colorado - Dallas 1-3 (1-0/2-0/0-1)
Nach seiner Verletzungspause von acht Spielen konnte Jere Lehtinen(18./40.), zwar unter Schmerzen, wieder bei den Dallas Stars mitwirken und die Entscheidung des Finnen, obwohl noch nicht genesen, zu spielen war goldrichtig. Er avancierte gleich zum Matchwinner für die Texaner. Lehtinen markierte zwei Tore beim 3-1 Heimerfolg der Stars gegen die Colorado Avalanche, die nur im ersten Durchgang einigermaßen überzeugen konnten.
Einen persönlichen Meilenstein erreichte Dallas' Neuzugang aus New Jersey, Jason Arnott(32.). Sein Treffer zum 2-0 Zwischenstand war gleichzeitig sein 200. NHL-Tor.
Mit einer 3-0 Führung im Rücken, ließen sich die Hausherren im Schlussdrittel nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, auch nicht nachdem Alex Tanguay(55.) der Ehrentreffer für die insgesamt enttäuschenden Avalanche gelungen war.
New Jersey - Atlanta 3-1 (2-0/0-1/1-0)
An die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit mussten die New Jersey Devils bei ihrem Gastauftritt in Atlanta nicht gehen, um dennoch die Thrashers stets unter Kontrolle zu halten. Die Hausherren waren letztendlich sogar ganz gut mit der 3-1 Heimniederlage bedient.
Sergei Brylin(7.) bescherte den Devils nach knapp sieben Spielminuten die hochverdiente 1-0 Führung. Noch vor der Pause erhöhte Joe Nieuwendyk(18.) mit seinem zweiten Tor als Devil auf 2-0.
Stürmisch agierten die Gäste auch im Mittelabschnitt, während sie aber immer wieder an Atlantas Schlussmann Milan Hnilicka scheiterten, nutzten die Hausherren durch Yuri Butsayev(30.), der Devils' Schlussmann Martin Brodeur überraschte, ihre erste Torchance in diesem Spielabschnitt um auf 1-2 zu verkürzen.
Die Gäste gingen dagegen zu leichtfertig mit denen sich ihnen noch bietenden Torgelegenheiten um, erst in der Schlussminute konnte John Madden(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' ihren dritten Sieg aus den letzten vier Partien sichern.
Chicago - St. Louis 1-5 (0-3/1-2/0-0)
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Bedrängt von Phil Housley (CHI) erzielt Keith Tkachuk (STL) die 1-0 Führung.
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Die St. Louis Blues wussten von der ersten Minute an, was die 19.794 Besucher im Savvis Center von ihnen erwarteten und schossen die Chicago Blackhawks mit 5-1 Toren aus der Arena. Vor allem in den ersten zwei Durchgängen lieferten die Hausherren ein wahres 'Schussfeuerwerk' ab. Chicagos Torhüter Steve Passmore hatte kaum Gelegenheit sich etwas auszuruhen. Immer wieder landete der Puck vor sein Gehäuse und bei insgesamt 36 Torschüssen in den ersten 40 Spielminute, musste die Scheibe notgedrungen im Netz landen.
Das tat sie gleich fünf Mal: Keith Tkachuk(4./39.), Mike Eastwood(11.) und Pavol Demitra(18./21.) zeichneten sich hierbei als Torschützen aus.
Dagegen boten sich den Gästen trotz zahlreicher Überzahlsituationen kaum Einschussmöglichkeiten. Immerhin gelang Steve Thomas(26.pp) bei einer noch der Ehrentreffer.
Minnesota - Vancouver 4-5 OT (2-3/2-0/0-1/0-1)
Mit einem Gewaltakt in der Heimpartie gegen die Minnesota Wild, sicherten sich die Vancouver Canucks zwei weitere Zähler, um ihre Playoffhoffnungen am Leben zu erhalten. Von den fünf Mannschaften die im Westen noch um eine Playoffteilnahme kämpfen, stehen für die Westkanadier dennoch die Vorzeichen am schlechtesten. Sie müssen darauf hoffen, dass die Konkurrenten sich einen Ausrutscher erlauben.
Den 18.160 Besuchern im General Motors Place war dies heute Morgen egal. Sie feierten den 5-4 Overtimetreffer von Brendan Morrison(63.), als wäre das Saisonziel der Canucks bereits erreicht.
Vergessen war da das zweite Drittel, in dem die Hausherren eine äußerst schwache Vorstellung boten und die Wild durch Tore von Aaron Gavey(32.) und Antti Laaksonen(38.) zum zweiten Mal in dieser Partie in Führung gehen konnten. Es schien so, als käme Vancouvers junger Goalie Dan Cloutier nicht mit dem Druck zurecht, der auf seinen Schultern lastet. Schon bei der 2-Tore Führung der Gäste, herausgeschossen im ersten Durchgang durch Nick Schultz(9.) und Tony Virta(10.), machte Cloutier nicht gerade die beste Figur.
Seine Vorderleute zeigten gute Moral und bügelten durch ihre Treffsicherheit manchen Abwehrfehler, nicht nur von Cloutier, wieder aus. Durch die Treffer von Todd Bertuzzi(11./16.pp), Todd Warriner(17.) und Markus Naslund(44.pp) erwiesen sich die Canucks als 'Steh-auf-Männchen'.
Edmonton - Anaheim 0-2 (0-1/0-0/0-1)
Die Mighty Ducks of Anaheim bewiesen wieder einmal, dass sie besser sind, als ihre vorletzte Tabellenposition in der Western Conference vermuten lässt. Sie wussten auch was sie ihren zahlenden Besuchern schuldig sind und boten den Edmonton Oilers mehr Widerstand, als denen lieb war. Gleich die erste Überzahlsituation nutzte Paul Kariya(6.pp), um die Kalifornier mit 1-0 in Front zu bringen und anschließend machten die Ducks den Kanadiern mit einer konzentrierten Defensivvorstellung das Leben schwer.
Die Oilers müssen sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, dass ihre Angriffsversuche zu ideenlos vorgetragen wurden und sollten sie dann einmal den Abwehrriegel geknackt haben, dann fanden sie in Anaheims Goalie Jean-Sebastien Giguere ihren Meister. Giguere parierte insgesamt 26 Torschüsse und absolvierte sein viertes 'Zu-Null Spiel' in dieser Saison.
Die Niederlage der Gäste war besiegelt, als knapp fünf Minuten vor Spielende German Titov(56.) auf 2-0 erhöhte.
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