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2002-03-18 

SPIELTAG 18.03.2002

Phoenix - Minnesota 2-2 (1-1/0-0/1-1/0-0)

Teppo Numminen (PHO) geht konsequent gegen Andrew Brunette (MIN) vor.
Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich die Minnesota Wild und Phoenix Coyotes in ihrer Nachmittagsbegegnung im Xcel Energy Center von St. Paul. Jim Dowd(9.) und Marian Gaborik(58.pp) zeichneten sich dabei als Torschützen für die Hausherren aus, die zwei Mal einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Auf Seiten der Coyotes, deren Siegesserie nach sechs Spielen ein Ende fand, die aber immer noch seit mittlerweile elf Partien in Folge ungeschlagen sind, war es Ladislav Nagy(3.pp/50.) der ihnen mit zwei Treffern einen Punktgewinn bescherte.
Es wäre für die Gäste aus Arizona durchaus mehr drin gewesen, doch Andrei Nazarov handelte sich knapp drei Minuten vor Spielende, beim Stande von 2-1 eine 2-Minuten Strafe wegen 'Unsportlichkeit' ein und das daraus resultierende Überzahlspiel der Wild führte zum 2-2 Endstand.
Gar nicht zufrieden mit diesr Schiedsrichterentscheidung war Phoenix Coach Bob Francis: "Ich habe mir die Wiederholung angesehen, das waren niemals zwei Strafminuten. Es ist schon bitter, wenn einem in dieser Phase der Saison durch solch einen Pfiff ein Punkt geraubt wird."

Detroit - N.Y. Rangers 5-3 (1-2/2-1/2-0)
Die Detroit Red Wings, das Team, das sich als erstes für die diesjährigen Playoffs qualifiziert hat, erwiesen sich gestern Abend im Madison Square Garden von Manhattan als Spielverderber für die New York Rangers, die noch jeden Punkt bitter nötig haben, damit die Saison nicht vorzeitig bereits im April für sie beendet ist.
Die Hausherren absolvierten ein ganz starkes erstes Drittel. Chris Chelios(7.) fruuml;hen Gegentreffer steckten sie schnell weg und postwendend, nur 42 Sekunden später, gelang Michal Grosek(8.) der Ausgleich. Noch vor der Pause sorgte ew Yorks Neuzugang aus Dallas Roman Lyashenko(11.) für die durchaus verdiente 2-1 Führung. Sollten die Red Wings erstmals seit fünf Jahren im Madison Square Garden verlieren?
Mitnichten, das punktbeste Team der Liga forcierte im zweiten Durchgang das Tempo und Brett Hull(28.pp) sowie Jiri Fischer(31.) brachten sie wieder zurück auf die Siegerstraße. Die Hoffnungen der Rangers auf zumindest einen Zähler hielt Eric Lindros(38.pp) mit einem Überzahltor zum 3-3 aufrecht.
Das Unentschieden währte bis gut zwei Minuten vor Spielende, dann sorgte Darren McCarty(58.), indem er den Rebound nach einem Schlagschuss von Nicklas Lidstrom, einnetzte für ein Happy End der Gäste.
Den Schlusspunkt zum 5-3 Endstand setzte Sergei Fedorov(60.en).

Colorado - Nashville 5-4 (3-2/1-1/1-1)
In der ersten Partie ohne ihren Topscorer Cliff Ronning, der nach Los Angeles abgegeben wurde, gelang es den Nashville Predators gegen das defensivstärkste Team der Liga, den Colorado Avalanche, vier Tore zu erzielen. Am Ende war es jedoch ein Kunststück ohne Wert, denn die Avalanche konnte gleich fünf Mal die Scheibe im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Radim Vrbata(4.), Martin Skoula(15.pp/29.pp), Steven Reinprecht(20.) und Ville Nieminen(52.) zeichneten sich in der kurzweiligen Partie als Torschützen für die amtierenden Stanley Cup Champions aus.
Die Predators waren den Gästen ein durchaus gleichweriger Gegner, ihnen fehlte in den letzten Minuten, nachdem Andy Delmore(53.) den Rückstand auf ein Tor verkürzt hatte, auch das Quentchen Glück, um sich nicht die fünfte Heimniederlage in Folge einzuhandeln. Vladimir Orszagh(7.) und Martin Erat(11.pp) hatten Mitte der ersten Drittels die Hausherren sogar mit 2-1 in Front geschossen. Der vierte Torschütze in den Reihen der Predators war Scott Hartnell(37.). Zum 3-4 Zwischenstand gab er David Aebischer im Tor der 'Avs' das Nachsehen.

Florida - Ottawa 0-2 (0-0/0-1/0-1)
Unter die Kategorie 'Glanzloser Pflichterfolg' fiel der 2-0 Heimsieg der Ottawa Senators über die Florida Panthers. Es bedarf für die Senators schon zwei Powerplaytore von Zdeno Chara(33.pp) und Teamkapitän Daniel Alfredsson(49.pp) um die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste in die Knie zu zwingen.
Einen maßgeblichen Anteil daran, dass die Senators zu zwei Zählern kamen, hatte ihr Schlussmann Patrick Lalime, der mit 28 Rettungstaten seinen Kasten zum sechsten Mal in dieser Saison sauber hielt. Vor allem in der ersten torlosen halben Stunde konnten sich die Senators mehrmals bei Lalime bedanken, dass sie nicht in Rückstand geraten waren.
Für die Panthers endete damit eine Erfolgsserie von vier Spielen ohne Niederlage.
Von Interesse, neben dem Spielgeschehen auf dem Eis, war auch die Aussage von Floridas Manager Chuck Fletcher, mit der er den Spekulationen um einen Trade von Pavel Bure ein Ende bereiten wollte: "Das wir Bure abgeben ist relativ unwahrscheinlich. Was würde denn das für einen Sinn machen? Sicherlich kann es sein, dass wir handeln. Wir sind ein '50-Punkte Team', da ist kein Spieler unantastbar, besonders aktiv werden wir zur 'Trading Deadline' jedoch nicht werden."

Buffalo - Tampa Bay 2-2 (0-1/2-1/0-0/0-0)

Dave Andreychuk (TAM) ist im Powerplay gegen Martin Biron (BUF) erfolgreich.
Den Spielanteilen entsprechend, mit einem 2-2 Unentschieden, trennten sich die Buffalo Sabres und Tampa Bay Lightning im Ice Palace von Tampa, wobei die Hausherren in der 5-minütigen Overtime die besseren Möglichkeiten hatten, sich einen Zusatzpunkt zu ergattern.
In den ersten zwei Durchgängen der regulären Spielzeit hatten die Gäste aus Buffalo ein leichtes optisches und spielerisches Übergewicht, kamen aber wie die Lightning nur zu zwei Toren. Taylor Pyatt(23.) und James Patrick(29.) war es binnen 5 1/2 Minuten im Mittelabschnitt gelungen Tampas Schlussmann Nikolai Khabibulin zu bezwingen. Zuvor hatte Dave Andreychuk(8.pp) die Lightning mit 1-0 in Führung gebracht und Sheldon Keefe(38.) war es vorbehalten 130 Sekunden vor der zweiten Pause den Ausgleich zum 2-2 zu markieren.
Die Partie hatte mit einer unschönen, aber laut Hauptschiedsrichter regelkonformen Aktion von Jassen Cullimore begonnen. Er checkte Buffalos Kapitän Stu Barnes so stark von hinten in die Bande, dass dieser mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Vancouver - New Jersey 3-2 OT (1-2/0-0/1-0/1-0)
Vancouver Canucks Verteidiger Mattias Ohlund(64.pp) verwandelte nach gut drei Minuten in der Overtime eine schöne Vorlage von Todd Bertuzzi(16.), er zeichnete sich bereits beim 1-1 im ersten Durchgang als Torschütze aus, zum 3-2 Siegtreffer für die Canucks, die damit ihren vierten Auswärtserfolg in Folge einfahren konnten und ihre Minimalchance auf eine Playoffteilnahme am Leben erhielten.
Dass die Westkanadier die Chance bekamen, erst zum zweiten Mal in der Overtime ein Spiel für sich zu entscheiden, war der Verdienst von Trevor Linden(52.pp), der neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit einen Schlagschuss von Brent Sopel unhaltbar für Martin Brodeur abfälschte.
Die New Jersey Devils können mit ihrem Ehrenpunkt ganz gut leben. Haben sie doch mittlerweile auf Platz 7 in der Eastern Conference fünf Punkte Vorsprung auf die neuntplatzierten New York Rangers. Ihre Torschützen zum 2-1 Zwischenstand zur ersten Pause waren Sergei Nemchinov(4.) und Patrik Elias(19.).

St. Louis - Anaheim 3-2 (1-1/1-1/1-0)

In letzter Minute verhindert Brent Johnson (STL) den Ausgleich bei einer Chance von Mike Leclerc (ANA).
Mit ihrem wiedergenesenen Stürmer Keith Tkachuk, er musste verletzungsbedingt acht Spiele pausieren, kamen die St. Louis Blues zu einem wichtigen 3-2 Erfolg im Pond of Anaheim.
In der wenig ansehnlichen Partie, Krampf und Kampf dominierten, avancierte Dallas Drake(34.sh) zum Matchwinner für die Blues, die ihre Abw6auml;rtstendenz stoppen konnten. Drake erzielte bei Unterzahl den 2-2 Ausgleichstreffer und leitete mit einem wunderbaren Pass jenen Konter ein, den Mike Eastwood(54.) mit dem Siegtreffer abschloss.
Die zweimalige Führung der Hausherren, die insgesamt nur 14 Mal Gästetorwart Brent Johnson prüfen konnten, erzielten Andy McDonald(5.) und Ruslan Salei(28.). Zwischenzeitlich hatte Mike Van Ryn(17.) den Spielstand egalisiert.

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