|
SPIELTAG 16.03.2002
Buffalo - Florida 2-5 (1-3/0-1/1-1)
|
|
Maxim Afinogenov (BUF) findet in Roberto Luongo (FLO) seinen Meister.
|
Die Buffalo Sabres versäumten heute Nacht die große Chance durch einen Sieg bei den Florida Panthers bis auf einen Punkt an die achtplatzierten New York Rangers heranzukommen. Nur 24 Stunden nach ihrem Überraschungserfolg in Philadelphia, mussten die Sabres beim Tabellenvorletzten eine bittere 2-5 Schlappe hinnehmen.
Nach gut sechs Spielminuten war die Partie bereits gelaufen. Ehe sich die Sabres umsahen, hatten Peter Worrell(4.), Sandis Ozolinsh(6.) sowie Ivan Novoseltsev(7.) eine 3-0 Führung für die Hausherren herausgeschossen und Martin Biron verließ sein Gehäuse zu Gunsten von Mika Noronen.
Die Sabres agierten fortan zwar gefälliger und druckvoll, dies reichte jedoch nicht, um den deutlichen Rückstand noch aufholen zu können. Nur Chris Gratton(17.) sowie Miroslav Satan(55.pp) waren in der Lage Floridas sicheren Schlussmann Roberto Luongo zu bezwingen. Zwischenzeitlich hatten Robert Svehla(30.pp) und Byron Ritchie(47.) mit ihren Toren die seit mittlerweile vier Spielen ungeschlagenen Panthers bis auf 5-1 davonziehen lassen.
Über zu wenig Arbeit konnten sich auch die Schiedsrichter nicht beschweren. Das Aufeinandertreffen war geprägt von zahlreichen Nicklichkeiten und unnötigen überharten Aktionen.
Phoenix - Nashville 3-2 (2-1/0-0/1-1)
Die Phoenix Coyotes können ihren Blick getrost nach oben richten. Mit ihrem sechsten doppelten Punktgewinn in Folge, ein 3-2 Arbeitssieg in Nashville, zogen die Coyotes in der Tabelle der Western Conference an den sechstplatzierten St. Louis Blues vorbei und liegen punktgleich mit den Los Angeles Kings nur noch drei Zähler hinter den Chicago Blackhawks, die aktuell den vierten, in den Playoffs Heimrecht bescherenden, Rang inne haben.
Dass die Coyotes als Sieger das Eis des Gaylord Entertainment Center verlassen konnten, war hauptsächlich der Verdienst ihres Schlussmannes Sean Burke, der insgesamt 40 Saves verbuchen konnte. Nach der frühen Drangperiode der Gäste, in der sie Daymond Langkow(4.) und Teppo Numminen(8.) 2-0 in Front gebracht hatten, spielten nur noch die Predators. Denis Arkhipov(20.) besorgte noch vor der ersten Pause den hochverdienten Anschlusstreffer.
In den folgenden 40 Spielminuten verließen sich die Coyotes nur noch auf ihren Torhüter. Von den Hausherren in ihr Verteidigungsdrittel gedrängt, kam Phoenix nur noch sporadisch zu Entlastungsangriffen. Magere acht Torschüsse feuerten die Gäste in den letzten zwei Spielabschnitten auf Tomas Vokoun ab, während die Hausherren im gleichen Zeitraum Burke 30 Mal prüften.
Ladislav Nagy(44.) stellte mit seinem Tor zur 3-1 Führung den Spielverlauf auf den Kopf und so war Vladimir Orszaghs(53.) zwölftes Saisontor nur noch eine Ergebniskorrektur für die Predators.
Chicago - Anaheim 1-1 (0-0/0-0/1-1/0-0)
Zwar nur zwei Tore in 65 Minuten sahen 11.360 Besucher im Pond of Anaheim, doch der Schlagabtausch zwischen den Chicago Blackhawks und Mighty Ducks of Anaheim war keineswegs ereignisarm und Langeweile kam dabei keine auf.
Von der ersten Spielminute an, suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive, so dass die Schlussleute, Anaheims Jean-Sebastien Giguere und Gästetorwart Jocelyn Thibault, mehrmals Gelegenheit hatten sich in den 46 torlosen Minuten auszuzeichnen.
Thibault musste sich als erster geschlagen geben. 6 1/2 Minuten waren im dritten Drittel absolviert, als German Titov(47.) auf Vorarbeit von Oleg Tverdovsky die Ducks mit 1-0 in Führung brachte. Während es für die Kalifornier, abgeschlagen auf Rang 14 in der Western Conference, nur noch um die 'Goldene Ananas' geht, müssen die Blackhawks um jeden erkämpften Punkt froh sein, um nicht noch das Heimrecht für die erste Playoffrunde zu verlieren.
Heute Morgen bescherte den Blackhawks Steve Sullivan(50.), nur 150 Sekunden nachdem sie den Rückstand hinnehmen mussten, den Teilerfolg.
Washington - San Jose 4-5 (0-1/2-3/2-1)
Ein Herz für Eishockeyfans hatten die San Jose Sharks und die Washington Capitals bei ihrem Aufeinandertreffen im Compaq Center von San Jose. Viele Tore, Spannung bis zur letzten Sekunde und letztendlich ein Happy End für die Hausherren.
Ausgerechnet der in dieser Saison stark in Kritik geratene Teemu Selanne(57.pp) besorgte gut 3 1/2 Minuten vor Spielende mit einem Powerplaytreffer das 5-4 'Game Winning Goal'. Colin Forbes hatte seinen Capitals einen Bärendienst erwiesen, als er in der Schlussphase der Partie auf die Strafbank musste und dadurch das Gegentor erst möglich machte.
Washingtons furiose Aufholjagd im Schlussdrittel, als sie durch Sergei Gonchar(39.), Dainius Zubrus(43.) und Jaromir Jagr(32.pp/55.), er hatte schon im Mittelabschnitt getroffen und auf 1-2 verkürzen können, einen 3-Tore Rückstand wett machten, war somit ohne Wert.
Bereits zuvor waren die Gäste ein durchaus ebenbürdiger Gegner für die Kalifornier. Während diese jedoch jede Einladung zum Tore schießen auch ausnutzten, taten sich die Gäste gegen die konsequent agierenden Defensivkräfte der Sharks schwer.
Matt Bradley(4.), Jeff Jillson(30.), Mike Ricci(36.pp) und Vincent Damphousse(37.) gaben Olaf Közig bis zur zweiten Pause vier Mal das Nachsehen und schossen eine eigentlich beruhigende 4-1 Führung heraus.
>> Spielstatistiken des Tages
|
|