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SPIELTAG 08.03.2002
Buffalo - N.Y. Islanders 5-0 (3-0/1-0/1-0)
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Kenny Jonsson (NYI) holt den Puck für seinen geschlagenen Torwart Garth Snow vor J. P. Dumont (BUF) von der Linie.
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Mit den Bufallo Sabres gab heute Nacht ein Team im Nassau Colisseum von Long Island seine Visitenkarte ab gegen das die New York Islanders seit über zwei Jahren nicht mehr gewinnen konnte. Der letzte Sieg der Islanders über die Sabres datiert vom 4. März 2000. Seit diesem Zeitpunkt setzte es sechs Niederlagen.
Mit 0-5 Toren fiel die heutige relativ deutlich aus. Vor allem die Penalty Killing Reihen der Hausherren ließen einige Wünsche offen. Zum zweiten Mal in Folge mussten die Islanders drei Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen. Chris Gratton(14.pp), Jean-Pierre Dumont(19.pp) und Stu Barnes(38.pp) konnten jeweils punkten als die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Erik Rasmussen(15./47.) komplettierte mit seinen zwei Toren das Debakel der Islanders.
Einen rabenschwarzen Abend hatte auch Islanders Schlussmann Chris Osgood erwischt. Er musste im ersten Drittel drei Gegentreffer hinnehmen und wurde anschließend durch Garth Snow ersetzt. Dagegen war auf Gästetorwart Martin Biron verlass. Mit 26 Rettungstaten kam er zu seinem zweiten 'Zu-Null Spiel' in dieser Saison.
Calgary - Philadelphia 4-2 (1-1/2-1/1-0)
In schöner Regelmäßigkeit hatten die Calgary Flames in den letzten Jahren die Punkte bei den Philadelphia Flyers abgegeben. Heute Nacht kamen die Westkanadier in einer hochklassigen, kurzweiligen Partie zu ihrem ersten Sieg im First Union Center der Flyers seit 1996 und das obwohl sie nach Gegentreffern von Jiri Dopita(8.) und Todd Fedoruk(24.) zwei Mal in Rückstand geraten waren.
Ronald Petrovicky(31.), Dean McAmmond(35.) sowie der Topscorer der Liga, Jarome Iginla(60.pp), sorgten in der letzten halben Stunde für Calgarys vierten doppelten Punktgewinn in sechs Spielen seit der Olympiapause. Iginla war bereits am 1-1 Ausgleichstreffer von Igor Kravchuk(9.) im ersten Drittel beteiligt und konnte seine Punktausbeute auf mittlerweile 76 Scorerpunkte ausbauen.
Carolina - Pittsburgh 3-1 (0-0/1-1/2-0)
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Johan Hedberg und Ian Moran (PIT) müssen zusehen wie Ron Francis die Hurricanes in Front bringt.
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Bei den ersatzgeschwächten Pittsburgh Penguins gelang den Carolina Hurricanes ein 3-1 Arbeitssieg, ihr vierter doppelter Punktgewinn in Folge, wodurch sie ihre Tabellenführung in der Southeast Division gegenüber den Washington Capitals auf zehn Zähler ausbauen konnten. In einer sehr von den Defensivkräften beider Mannschaften bestimmten Partie leistete Sami Kapanen zu allen drei Toren seines Teams durch Jeff O'Neill(30.pp/54.) und Mannschaftskapitän Ron Francis(47.) die Vorarbeit.
Die in der Offensive erschreckend schwach agierenden Hausherren brachte Jan Hrdina(24.pp) mit einem Powerplaytreffer zu Beginn des Mittelabschnitts völlig überraschend und den Spielverlauf auf den Kopf stellend in Front.
Die Hausherren mussten ab der 13. Spielminute auf ihren tschechischen Stürmer Martin Straka verzichten, der sich am rechten Knöchel verletzt hatte.
Minnesota - St. Louis 3-0 (1-0/2-0/0-0)
Für Dwayne Roloson war es eine Genugtuung, dass er bei dem Gastauftritt seiner Minnesota Wild in St. Louis seinen Kasten sauber halten konnte. "Ich wollte den Blues zeigen, dass es ein Fehler war mich herzugeben." Minnesotas Schlussmann stand vergangene Spielzeit noch im Kasten von St. Louis' Farmteam, den Worcester Ice Cats. Heute Nacht, beim 3-0 Sieg, machte er den entscheidenden Unterschied aus. Mit 28 Saves kam er zu seinem vierten Saison-Shutout.
Auf Seiten der Gäste sorgten Antti Laaksonen(2.) sowie Marian Gaborik(22./34.) mit ihren Treffern für den überraschenden Auswärtserfolg, dem erst dritten doppelten Punktgewinn der Wild in ihren letzten 16 Spielen.
Hart in die Kritik mit seinen Blues, die seit fünf Spielen nicht mehr gewinnen konnten, ging St. Louis' Teamkapitän Chris Pronger: "Das war eine unserer schlechtesten Vorstellungen in dieser Saison. Kein Spielfluss, kein Engagement, kein Kampf, da war rein gar nichts."
Los Angeles - Nashville 3-2 (1-0/1-0/2-1)
Adam Deadmarsh(60.) sicherte seinen Los Angeles sprichwörtlich im letzten Moment noch zwei Zähler bei ihrem Gastauftritt im Raleigh Entertainment Center von Nashville. 14 Sekunden vor Spielende, als sich wohl der Großteil der 15.533 Besucher auf eine Verlängerung eingestellt hatten, markierte Los Angeles' Stürmer den 3-2 Siegtreffer.
Neben Deadmarsh waren noch Zigmund Palffy(20.pp/36.pp) und Jason Allison, er assistierte bei allen drei Toren der Kalifornier, die auffälligsten Akteure auf dem Eis.
Den Nashville Predators muss man anrechnen, dass sie trotz des 0-2 Rückstandes nach zwei Dritteln nie aufsteckten und ihren Gästen bis zum Schluss Paroli boten. Cliff Ronning(26.) und Tom Fitzgerald(50.) brachten sie im Schlussabschnitt innerhalb von gut drei Minuten wieder zurück ins Spiel, am Ende mussten sie aber wieder einmal mit hängenden Köpfen und ohne Punkte das Eis verlassen.
N.Y. Rangers - Chicago 1-5 (0-1/0-1/1-3)
In der Form wie sich die New York Rangers im United Center von Chicago präsentierten, müssen sie wohl befürchten, dass auch die diesjährigen Playoffs ohne sie stattfinden werden. Deutlich mit 1-5 Toren mussten die 'Blueshirts' ihre fünfte Niederlage aus ihren letzten sieben Spielen einstecken.
Tyler Arnason(3.) eröffnete bereits nach 129 Sekunden den Torreigen für die Chicago Blackhawks, die 60 Minuten lang ihre Gäste kontrollierten. Es dauerte fast zehn Minuten bis die Rangers zu ihrem ersten Torschuss kamen. Die Rangers konnten sich bei ihrem Schlussmann Dan Blackburn bedanken, dass sie nicht schon vorzeitig uneinholbar in Rückstand geraten waren und zumindest knapp zwei Drittel lang die Partie offen halten konnten.
1 1/2 Minuten vor der zweiten Pause gab es beim Schuss von Steve Sullivan(39.) aber auch für Blackburn nichts zu halten und der Widerstand der New Yorker war endgültig gebrochen. Michael Nylander(44.pp), Eric Daze(55.) und Mark Bell(57.) sorgten im Schlussdrittel für das auch in der Höhe verdiente Erfolgserlebnis der Hausherren.
Das einzige Tor der Rangers schoss Eric Lindros(48.). Aber auch von ihm war ansonsten nur wenig zu sehen.
Vancouver - Phoenix 1-6 (1-2/0-3/0-1)
War es weise Voraussicht, dass sich die Vancouver Canucks bereits gestern Nachmittag im Golfen geübt haben? Angesichts dessen, wie sie sich heute Nacht bei ihrem Auftritt in der America West Arena gegen die Phoenix Coyotes präsentiert haben, muss man davon ausgehen, dass die Kanadier wohl früher als ihn lieb ist, nämlich bereits ab April, wenn die Playoffs ohne sie stattfinden werden, Gelegenheit haben werden ihr Handicap zu verbessern.
Auf dem Eis waren die Coyotes, ein direkter Konkurrent um einen Playoffplatz, den Westkanadiern in allen Belangen überlegen. Der Puck lief wie am Schnürchen. Mit schnellen Kombinationen brachten sie ein ums andere Mal die Canucks in Verlegenheit und dabei spielte es keine Rolle, ob das Team von Wayne Gretzky mit einem Mann mehr, in Unterzahl oder 5 gegen 5 auf dem Eis stand.
Shane Doan(9.), Branko Radivojevic(12.), es war sein erstes NHL-Tor, zwei Mal Ladislav Nagy(22./30.), Mike Johnson(40.sh) und Landon Wilson(31.pp), als gleich fünf Canucks gleichzeitig auf der Strafbank saßen, brachten die 12.604 Besucher mit ihren Toren in Verzückung.
Unter die Kategorie 'Schönheitsfehler' konnten die Gastgeber das einzige Gegentor durch Todd Bertuzzi(15.pp) zum 2-1 Zwischenstand ablegen.
Ottawa - San Jose 2-5 (1-0/0-5/1-0)
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Als Daniel Alfredsson (OTT) San Joses Schlussmann Evgeni Nabokov bezwingt, war die Welt der Senators noch in Ordnung.
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Marco Sturm(37.) war heute Morgen beim 5-2 Heimerfolg der San Jose Sharks nicht zu stoppen. Der deutsche Stürmer in den Reihen der Kalifornier konnte ein Tor sowie zwei Assists bei den Treffern von Matt Bradley(31.) und Jeff Jillson(34.) für sich verbuchen. Völlig neben der Rolle standen die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt im zweiten Durchgang, als die Sharks insgesamt gleich fünf Mal zuschlugen. Teemu Selanne(22.pp) und Adam Graves(36.sh) konnten sich desweiteren als Torschützen auszeichnen. Ottawas Schlussmann Patrick Lalime verließ daraufhin völlig entnervt seinen Kasten und machte für Simon Lajeunesse Platz. Lajeunesse profitierte davon, dass die Sharks, nachdem sie sich einen deutlichen Vorsprung herausgeschossen hatten, im Schlussabschnitt einen Gang zurückschalteten. So konnte auch Marian Hossa(48.) noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Mit Ausnahme ihres kollektiven 'Blackouts' im Mittelabschnitt und dieser war schließlich spielentscheidend, waren die Senators ihren Gastgebern durchaus ebenbürdig. Bis zur ersten Pause lief alles nach Plan für die Kanadier - Daniel Alfredsson(12.) hatte sogar eine 1-0 Führung für sie besorgt.
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