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SPIELTAG 06.03.2002
Florida - Pittsburgh 5-6 OT (1-1/1-3/3-1/0-1)
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Valeri Bure (FLO) bezwingt Johan Hedberg (PIT).
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Alexei Kovalev(39./64.) beendete mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die äußerst unterhaltsame Partie zwischen den Pittsburgh Penguins und den Florida Panthers, die ihre siebte Niederlage in Folge hinnehmen mussten. Gut 1 1/2 Minuten waren noch in der Overtime zu absolvieren als Kovalev mit einem Distanzschuss Gästetorwart Roberto Luongo bezwang und damit den sechsminütigen 'Blackout' der Penguins aus dem dritten Drittel, als sie eine 5-2 Vorsprung herschenkten, ausbügelte.
Kristian Huselius(47.), Valeri Bure(52.) sowie Ivan Novoltsev(53.) hatten die Panthers zwischen der 47. und 53. Spielminuten wieder zurück in die Partie gebracht.
Bereits in den ersten zwei Durchgängen der regulären Spielzeit hatten Jason Wiemer(11.pp) sowie Marcus Nilson(28.) zwei Mal einen Rückstand durch Tore von Robert Lang(4.) und Randy Robitaille(27.) egalisieren können, doch dann zogen die Hausherren unaufhaltsam mit 5-2 davon. Jan Hrdina(36.), Alexei Kovalev und erneut Randy Robitaille(41.) ließen die Penguins vor der Saison-Minuskulisse von nur 12.652 Besuchern vorzeitig wie die sicheren Sieger aussehen.
N.Y. Rangers - Minnesota 3-2 OT (0-1/0-1/2-0/1-0)
Zur rechten Zeit am rechten Ort stand zwei Mal New Yorks Verteidiger Brian Leetch(54./64.). Mit seinen Saisontreffern neun und zehn verhinderte der 'Blueliner' das die New York Rangers zum ersten Mal ein Aufeinandertreffen mit der noch jungen Franchise aus Minnesota verloren und am Ende die Nase mit 3-2 Toren vorne hatten.
Die Wild agierten vor allem in den ersten zwei Dritteln sehr engagiert. Einziges Manko in diesem Zeitraum war ihre mangelhafte Powerplayausbeute. Zwar gelang Marian Gaborik(8.pp), er traf zum ersten Mal wieder seit 12 Spielen, aus einer nummerischen Überlegenheit heraus die 1-0 Führung, weitere sechs Powerplays ließen die Hausherren aber ungenutzt.
Als im Mittelabschnitt Antti Laaksonen(35.) im Mittelabschnitt auf 2-0 erhöhte, lag ein Überraschungserfolg durchaus im Rahmen des Möglichen. Ausgerechnet als die Gastgeber wieder einmal mit einem Mann mehr auf dem Eis standen und die Gelegenheit hatten ihren Vorsprung weiter auszubauen, läutete Radek Dvorak(43.sh) mit seinem 'Shorthanded Goal' nach einem Konter die Aufholjagd der 'Blueshirts' ein.
Carolina - Chicago 2-1 OT (1-1/0-0/0-0/1-0)
Sean Hill(62.) avancierte mit seinem Overtimtreffer nach gut 1 1/2 Minuten in der Verlängerung zum Matchwinner für die Carolina Hurricanes bei ihrem Gastauftritt im United Center von Chicago. Für die Blackhawks bedeutete dies die erst sechste Saisonniederlage in der heimischen Arena, für Carolina war es der dritte doppelte Punktgewinn in Folge.
Diese wäre durchaus zu verhindern gewesen, wären die Hausherren nicht zu leichtfertig mit ihren Torchancen im dritten Drittel umgegangen. Überhaupt fehlte der Partie mit etwas mehr Toren das Salz in der Suppe.
Die Kontrahenten agierten sechzig Minuten lang durchaus engagiert, doch beide Treffer der regulären Spielzeit fielen innerhalb von 25 Sekunden im ersten Durchgang. Die Freude der Hurricanes über Erik Coles(8.) Führungstreffer war noch nicht verklungen als Igor Korolev(8.) eine schöne Kombination über zwei Stationen mit dem 1-1 abschloss. Dies machte Lust auf mehr, doch nur noch einmal landete der Puck während der regulären Spielzeit im Netz. Der Treffer von Tony Amonte im Mittelabschnitt wurde von Schiedsrichter Dennis LaRue nicht anerkannt.
New Jersey - Phoenix 1-4 (0-2/0-0/1-2)
Die Phoenix Coyotes konnten mit einem eindrucksvollen 4-1 Heimerfolg über die New Jersey Devils einen Sprung auf Platz 7 in der Western Conference machen - nun punktgleich mit den Dallas Stars.
Vor allem im ersten Spielabschnitt waren die 'Wüstenfüchse' ihren Gästen haushoch überlegen. Vollauf verdient gingen sie mit einer 2-0 Führung durch Tore von Landon Wilson(4.) und Ladislav Nagy(11.) in die erste Pause.
Ab dem zweiten Drittel taten auch die Gäste von der Ostküste mehr für die Offensive. Coyotes Goalie sean Burke erwies sich jedoch als Meister seines Faches und es dauerte bis zur 46. Spielminute ehe er sich durch Scott Gomez(46.) geschlagen geben musste. Die Hoffnungen der Stanley Cup Finalisten des letzten Jahres auf zumindest einen Punktgewinn verdarb ihnen nur 2 1/2 Minuten später Drake Berehowsky(48.) mit seinem erst zweiten Saisontor.
Als die Devils in der Schlussphase der unterhaltsamen Partie mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis versuchten, ihre erste Niederlage gegen Phoenix seit dem 25. November 1999 abzuwenden, besiegelte Mike Johnson(60.en) diese mit einem 'Empty Net Goal'.
Nashville - San Jose 2-0 (0-0/1-0/1-0)
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Auch Vincent Damphousse (SAN) kann die Scheibe nicht an Mike Dunham (NAS) vorbeibringen.
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Was auch immer die San Jose Sharks versuchten, Gästetorwart Mike Dunham blieb die Endstation. Mit insgesamt 26 Saves war Nashvilles Schlussmann der sichere Rückhalt beim 2-0 Sieg der Nashville Predators über den Tabellenführer der Pacific Division.
Im ersten Drittel war die Partie gekennzeichnet von zahlreichen Fehlpässen, gute Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware und so war es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Kontrahenten mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause verabschiedeten. Etwas unterhaltsamer gestalteten sie das Spiel ab dem zweiten Durchgang, jedoch dauerte es auch in diesem Spielabschnitt eine gute Viertelstunde bis zum ersten Torerfolg. Denis Arkhipov(39.) blieb es vorbehalten die Predators in Front zu schießen.
Verzweifelt rannten die kalifornischen Gastgeber diesem Rückstand hinterher. Vor allem im Schlussdrittel machten sie kräftig Druck auf das Gehäuse der Predators, die sich in ihr Verteidigungsdrittel zurückzogen. Als in der Schlussphase der Partie Evgeni Nabokov seinen Kasten zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, markierte Greg Johnson(60.en) den Treffer zum 2-0 Endstand.
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