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SPIELTAG 05.03.2002
Philadelphia - Boston 4-1 (0-1/2-0/2-0)
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Bei Jiri Dopitas Gewaltschuss gab es für Byron Dafoe nichts zu halten.
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Das Topduell der Eastern Conference zwischen den zwei punktbesten Teams entschied der Spitzenreiter aus Philadelphia vollauf verdient mit 4-1 für sich. Eine halbe Stunde lang konnte Byron Dafoe im Tor der gastgebenden Boston Bruins seinen Kasten sauber halten, dann musste auch er sich dem stetig steigenden Angriffsdruck der Flyers geschlagen geben. Als zweifacher Torschütze zeichnete sich bei den Gästen Jiri Dopita(31./57.) aus. Nur 1 1/2 Minuten nach Dopitas erstem Paukenschlag, brachte Simon Gagne(33.) die Flyers, die sich gut erholt von ihrer 4-5 Niederlage gegen die Rangers zeigten, in Front. So konnte der Gegentreffer im ersten Drittel durch Bill Guerin(15.) unter die Kategorie 'Schönheitsfehler' abgelegt werden.
Erst einmal in F¨hrung gegangen, hatten die Flyers ihre Gastgeber stets im Griff und 37 Sekunden vor Spielende machte Marty Murray(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' endgültig den Auswärtserfolg perfekt.
Edmonton - Buffalo 3-0 (0-0/1-0/2-0)
Mit ihrem finnischen Rookie Jussi Markkanen im Tor konnten die Edmonton Oilers einen wichtigen 3-0 Auswärtserfolg in der HSBC Arena von Buffalo einfahren. Markkanen erreichte mit 25 Rettungstaten seinen zweiten NHL-Shutout und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Buffalos Erfolgsserie nach vier Spielen ohne Niederlage ein Ende fand.
Die westkanadischen Gäste erwiesen sich wieder einmal als 'Angstgegner' der Sabres, die seit dem 27. März 1998 in den letzten sechs Aufeinandertreffen mit den Oilers nicht mehr gewinnen konnten.
Heute Nacht waren es zwei Mal Todd Marchant(33./46.) sowie Mike Comrie(45.), die mit ihren Toren Frust bei den Gastgebern auslösten. Die beiden ersten Tore wurden jeweils erst nach Videobeweis anerkannt.
Pittsburgh - N.Y. Islanders 4-2 (1-2/1-0/2-0)
Die Pittsburgh Penguins machten aus ihrer Not eine Tugend. Ohne ihre verletzten Schlüsselspieler Martin Straka und Mario Lemieux waren die Penguins mehr oder weniger gezwungen mannschaftlich zusammenzurücken und über viel Kampfgeist zum Spiel zu finden. Als Außenseiter bei den seit vier Partien zuhause ungeschlagenen New York Islanders angetreten, sorgten sie mit einem 4-2 Erfolg für eine Überraschung.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut für die Gäste ausgesehen. Binnen 51 Sekunden zu Beginn der Partie sorgte Alexei Yashin(4./5.) für eine 2-0 Führung der Islanders. Durch eine überharte Gangart in der Folgezeit brachte sich das Team aus Long Island selbst aus der Erfolgsspur. Sieben Mal standen die Islanders mit einem Mann weniger auf dem Eis und die Powerplayformationen der Penguins waren hellwach. Mit drei Überzahltreffern führten Janne Laukkanen(18.pp), Jan Hrdina(32.pp) und Alexei Kovalev(41.pp) die Spielwende herbei. Den Schlusspunkt setzte Darius Kasparaitis(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.
Calgary - N.Y. Rangers 5-3 (2-1/2-1/1-1)
Ob Jarome Iginla New Yorks Schlussmann Mike Richter schlaflose Nächte bereitet? Vor 10 Tagen im Olympischen Finale musste sich Richter zwei Mal von Calgarys Stürmerstar geschlagen geben und auch heute Nacht hatte er drei Mal das Nachsehen.
Der Topscorer der Liga in den Reihen der Calgary Flames, Jarome Iginla(33./40./43.), war im Madison Square Garden von New York nicht zu stoppen. Iginla schraubte beim 5-3 Auswärtserfolg der Flames seine Saisonausbeute mit drei Toren und einem Assist auf 72 Zähler hoch.
Beim Stande von 2-2, Radek Dvorak(4.pp) und Manny Malhotra(33.) hatten die zweimalige Führung der Kanadier durch Chris Clark(2.) und Craig Conroy(9.) egalisieren können, startete Jarome Iginla seine Galavorstellung. In Coproduktion mit Craig Conroy und Marc Savard, die jeweils zu seinen Toren die Vorarbeit leisteten, kam Iginla zu seinem ersten NHL-Hattrick. Die sichtlich geschockten Rangers hatten dem nur noch ein Tor von Michal Grosek(51.) entgegenzubieten.
Durch diesen Auswärtserfolg hielten die Flames ihre nur noch geringen Chancen auf eine Playoffteilnahme am Leben.
Toronto - Washington 3-2 (0-1/2-1/1-0)
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Gemeinsam vereiteln Corey Schwab und Cory Ross (TOR) eine Torchance von Jaromir Jagr (WAS).
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Selbst eine 2-0 Führung genügte den Washington Capitals nicht um sich beide Punkte in ihrer Heimpartie gegen die Toronto Maple Leafs sichern zu können. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie ließen sich die Kanadier von dem frühen Rückstand durch Tore von Sergei Gonchar(16.) sowie Jaromir Jagr(22.), er war in den letzten vier Partien der 'Caps' als Torschütze erfolgreich, nicht schocken. Profitierend von einer Überzahlsituation läutete zur Mitte des zweiten Durchgangs Bryan McCabe(34.pp) die Aufholjagd der Leafs ein. Nur gut zwei Minuten später kam Rookie Paul Healey(36.) zu seinem ersten NHL-Tor und glich damit die Partie aus.
Den Siegtreffer für die kanadischen Gäste markierte schließlich Robert Reichel(45.). Bei dessen Distanzschuss machte Washingtons Schlussmann Olaf Kölzig eine unglückliche Figur. Der Puck rutschte ihm über die Schulter.
Atlanta - Montreal 3-5 (0-3/2-0/1-2)
20.407 Besucher im vollbesetzten Molson Center von Montreal sahen eine kurzweilige torreiche Partie zwischen ihren Montreal Canadiens und den Atlanta Thrashers. Dabei hatten die Frankokanadier einen Traumstart erwischt. Profitierend von einem unglü,cklich agierenden Gästeschlussmann Pasi Nurminen besorgten Gino Odjick(3.), Joe Juneau(9.) sowie Yanic Perreault(10.) eine nur scheinbar sichere 3-0 Führung. Für Nurminen war nach nicht einmal zehn Minuten sein Arbeitstag beendet. Er wurde durch Milan Hnilicka ersetzt.
Mit dem 3-0 Vorsprung im Rücken machte sich bei den Canadiens nach der Pause Leichtsinn breit. Sie suchten weiterhin den offenen Schlagabtausch mit dem Tabellenletzten der Eastern Conference und wurden eiskalt erwischt. Ilya Kovalchuk(29.), Chris Tamer(40.) und Patrik Stefan(45.) nutzten den Freiraum in der Defensivabteilung der Hausherren um den Spielstand zu egalisieren.
Obwohl die Thrashers ihren Gastgebern mehr als nur Paroli bieten konnten, standen sie am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. 1 1/2 Minuten vor Spielende hatten sie die Gelegenheit bei Überzahl den Siegtreffer zu markieren, doch Oleg Petrov(59.sh) war achtsam und schloss einen Konter mit einem 'Shorthanded Goal' ab. Den 5-3 Endstand erzielte Andreas Dackell(60.en) drei Sekunden vor Spielende.
New Jersey - Colorado 0-2 (0-0/0-1/0-1)
Die Wiederauflage des letztjährigen Stanley Cup Finales entschieden die Colorado Avalanche mit 2-0 Toren für sich. In einer insgesamt ausgeglichenen von der taktischen Disziplin beider Mannschaften bestimmten Partie, war es im Schlussdrittel vor allem Colorados Goalie Patrick Roy, der den New Jersey Devils ihre Revanche verdarb. 7 zu 2 lautete in den letzten 20 Minuten das Torschussverhältnis zu Gunsten der Gäste. Roy war an diesem Abend aber wieder einmal nicht zu bezwingen und konnte mit 23 Saves seinen 8. Saison-Shutout feiern. Zwei Mal musste dagegen Gästetorwart Martin Brodeur den Puck hinter sich aus dem Netz holen. Zum ersten Mal wurde Brodeur nach 35 Minuten durch Dan Hinote(35.) bezwungen und mit der einzigen Torchance der 'Avs' im Schlussdrittel gelang es Teamkapitän Joe Sakic(54.) seiner Mannschaft beide Punkte zu sichern.
Ottawa - Los Angeles 1-1 (1-1/0-0/0-0/0-0)
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Felix Potvin (LOS) allein gegen drei Senators - Chris Phillips, Sami Salo und Ricard Persson.
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Ende des ersten Spielabschnitts, innerhalb von fünf Minuten, fielen die einzigen Treffer beim Aufeinandertreffen zwischen den Los Angeles Kings und den Ottawa senators im Staples Center von L.A. Wade Redden(14.) hatte die kanadischen Gäste in Front gebracht und Craig Johnson(19.) war noch vor der Pause das ausgleichstor für die Mitten im Kampf um einen Playoffplatz stehenden Kalifornier gelungen. In den noch folgenden 45 torlosen, aber keineswegs langweiligen Minuten standen die beiden Schlussleute, Ottawas Patrick Lalime und Los Angeles' Felix Potvin im Mittelpunkt des Geschehens. Vor allem im zweiten Durchgang, als die Hausherren mit Gewalt auf die Führung drängten, konnte Lalime sich mehrfach auszeichnen.
Im Schlussdrittel hatten wiederum die kanadischen Gäste die etwas größeren Spielanteile. In der 5-minütigen Verlängerung leistete sich Adam Deadmarsh ein Vergehen und musste für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen, die Senators konnten aus ihrer nummerischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen.
Zwei Sekunden vor dem Ende der Overtime, es gab Bully im Verteidigungsdrittel der Senators, setzte Kings Headcoach Andy Murray den schon gewonnenen Punkt aufs Spiel, indem er Potvin zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor beorderte. Laut NHL-Regelwerk verliert eine Mannschaft den Zusatzpunkt, so sie in der Overtime ein 'Empty Net Goal' kassiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies den Senators gelingen sollte, hielt sich aber sehr in Grenzen.
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