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SPIELTAG 28.02.2002
Los Angeles - Pittsburgh 5-4 (3-2/2-0/0-2)
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Umrahmt von drei Penguins erzielt Adam Deadmarsh (LOS) das 3-1
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Für die Pittsburgh Penguins scheint nach ihrem achten Spiel in Folge ohne doppelten Punktgewinn, ihr letzter Sieg datiert vom 26. Januar, der Playoffzug abgefahren. Heute Nacht unterlag das Team von Mario Lemieux den auswärtsstarken Los Angeles Kings mit 5-4 Toren. Die Kalifornier weisen mit acht Siegen und zwei Niederlage, davon eine erst in der Verlängerung, eine eindrucksvolle Bilanz aus ihren letzten zehn Auswärtspartien vor.
Auch von den Penguins nicht zu stoppen war ihre erste Angriffsformation mit Jason Allison, Adam Deadmarsh und Ziggy Palffy. Die drei Stürmer brachten es in der Mellon Arena von Pittsburgh zusammen auf sechs Scorerpunkte.
Nachdem Jan Hrdina(6.) die Hausherren früh mit 1-0 in Front gebracht hatte, machten die Kings ernst. Innerhalb von fünf Spielminuten setzten Jason Allison(8.), Mikko Eloranto(12.) sowie Adam Deadmarsh(13.) mit ihren Treffern die Zeichen auf Sieg für L.A. Zwar profitierte noch vor der ersten Pause Janne Laukkanen(15.pp) von einer Überzahlsituation, das Debakel der Penguins fand jedoch im Mittelabschnitt seine Fortsetzung. Jaroslav Modry(27.pp) und Ian Laperriere(32.) ließen die Gäste bis auf 5-2 davonziehen.
Erst im Schlussabschnitt, als die Kings verständlicherweise einen Gang zurückschalteten, kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel und kamen durch Janne Laukkanen(46.) sowie Alexei Kovalev(60.) noch zu einer Ergebniskorrektur.
Detroit - Florida 3-2 OT (0-1/1-1/1-0/1-0)
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Roberto Luongo(FLO) sichert sich vor Teamkollege Brad Ference und Luc Robitaille(DET) den Puck.
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Das zeichnet eben ein Spitzenteam aus. Auch wenn es einmal nicht so rund läuft wie gewohnt, fahren sie mit zwei Zählern nach Hause. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden mussten die Detroit Red Wings eine 'Zusatzschicht' fahren, bis sie ihren Auswärtserfolg unter Dach und Fach hatten. Brett Hull(65.) schloss 49 Sekunden vor dem Ende der Overtime eine Aufholjagd der Red Wings mit dem 3-2 Siegtreffer ab.
Die Florida Panthers hatten sich zuvor als unangenehme Gastgeber erwiesen. Detroit machte das Spiel doch Zählbares sprang zuerst für die Panthers heraus. Kristian Huselius(11.) und Sandis Ozolinsh(21.) überraschten dabei Detroits wenig beschäftigten Schlussmann Dominik Hasek. Von den ersten fünf Torschüssen der Hausherren musste Hasek gleich zwei passieren lassen.
Deutlich mehr gefordert war da schon Floridas Torsteher Roberto Luongo, der sich in den gut 64 Spielminuten 60(!) Torschüssen der Gäste ausgesetzt sah. Angesichts dieser drückenden Überlegenheit des Tabellenführers der Western Conference, war es nur eine Frage der Zeit, wann sich Luongo geschlagen geben musste. Es bedarf schon jeweils einer nummerischen Überlegenheit, ehe Luc Robitaille(28.pp/58.pp) mit seinen Saisontoren 25 und 26 die Kräfteverhältnisse zurecht rücken konnte.
Trotz der drei Gegentreffer stellte Roberto Luongo mit insgesamt 57 Saves einen neuen Franchiserekord auf.
Philadelphia - New Jersey 1-0 (0-0/1-0/0-0)
Vom Sitz gerissen wurde keiner der 19.040 Besucher, darunter auch zahlreiche Flyers-Fans, in der Continental Airlines Arena von East Rutherford beim Aufeinandertreffen der Philadelphia Flyers und den New Jersey Devils. Allein die Leistung von New Jerseys Schlussmann John Vanbiesbrouck, der seine erste Saisonpartie nach seinem Rücktritt vom Karriereende bestritt, animierte die Zuschauer zu verhaltenem Szenenapplaus.
Die Flyers waren von der ersten Minute an das spielbestimmende Team, scheiterten aber immer wieder aus aussichtsreicher Position an dem bereits 38 Jahre alten Goalie. Nur einmal war Vanbiesbrouck, der die Partie mit 31 Rettungstaten beendete, nicht im Bilde: Jeremy Roenick passte auf Simon Gagne(28.), dieser ließ Devils Verteidiger Brian Rafalski aussteigen und schoss anschließend die schwarze Hartgummischeibe durch die Schoner von 'Beezer' zum einzigen Tor des Abends.
Bereits in der fünften Spielminute lag das Führungstor der Gäste in der Luft, als sie 51 Sekunden lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen.
Relativ wenig Mühe sich seinen Shutout zu verdienen hatte Flyers Torwart Roman Cechmanek. Ihm genügten gegen die im Angriff harmlosen Hausherren 22 Rettungstaten.
Montreal - Chicago 3-2 (1-0/1-1/1-1)
Gut erholt von ihrer gestrigen Heimniederlage präsentierten sich die Montreal Canadiens heute Nacht im United Center der Chicago Blackhawks. Nach drei punktlosen Spielen in Folge konnten die Frankokanadier ausgerechnet bei den Blackhawks doppelt punkten. Mit 3-2 Toren fügten sie den Hausherren ihre erst fünfte Heimniederlage in der laufenden Saison zu.
Zum Matchwinner avancierte Jan Bulis(28./56.pp), dem zwei Treffer gelangen. Darunter 4 1/2 Minuten vor Spielende das Siegtor aus einer Überzahlsituation heraus.
Die Blackhawks waren mit der falschen Einstellung in die Partie gestartet und hatten ihre heutigen Gäste sichtlich unterschätzt. Erst als sie nach den Gegentreffern von Chad Kilger(16.) und Jan Bulis mit 0-2 in Rückstand lagen, erhöhten die Hausherren das Tempo. Boris Mironov(29.) sowie Michael Nylander(53.) gelang es den Spielsand zu egalisieren. Die Freude über den Ausgleich währte aber gerade einmal 150 Sekunden, dann musste Mironov auf der Strafbank Platz nehmen und die folgende nummerische Überlegenheit nutzten die Canadiens eiskalt aus.
Minnesota - Anaheim 5-3 (1-0/2-1/2-2)
Das Kellerduell der Western Conference zwischen den Minnesota Wild und den Mighty Ducks of Anaheim entschieden die auf dem vorletzten Tabellenplatz positionierten Wild durchaus verdient mit 5-3 Toren für sich. Zwei Mal hatten sich die in fremden Stadien wenig erfolgsverwöhnten Wild, sie hatten erst sieben Auswärtssiege auf ihrem Konto, einen 3-Tore Vorsprung herausschießen können. Jason Marshall(3.), Nick Schultz(23.), Brad Bombardir(32.pp) und Willie Mitchell(44.) brachten die Gäste mit 3-0 bzw. 4-1, nach dem Anschlusstreffer von Paul Kariya(40.), in Front.
In den letzten Minuten machte sich dann aber doch noch Leichtsinn bei Minnesota breit und dies hätte sich fast gerächt. Erneut der frisch gekürte Olympiasieger Paul Kariya(52.pp), er kam einem einsamen Rufer in der Wüste gleich, sowie Samuel Pahlsson(52.) verkürzten innerhalb von 24 Sekunden auf 3-4 und sorgten für eine spannende Schlussphase. Diese beendete Antti Laaksonen(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' 42 Sekunden vor Spielende.
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