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SPIELTAG 27.02.2002
Boston - N.Y. Islanders 3-3 (2-2/0-0/1-1/0-0)
Michael Peca(60.sh), der frischgebackene Goldmedaillengewinner von Salt Lake City, bescherte den New York Islanders mit seinem Unterzahltreffer 1,4 (!) Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit einen Punktgewinn in ihrer Heimpartie gegen die Boston Bruins. Verteidiger Adrian Aucoin hatte mit dem Mute der Verzweiflung von der blauen Linie abgezogen, Peca stand genau richtig und überwand Andrew Raycroft, er gab sein Saisondebut im Tor der Bruins, zum 3-3.
Die 14.288 Zuschauer im Nassau Colliseum sahen eine hochklassige NHL-Partie mit zahlreichen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Den besseren Start hatten dabei die Gäste erwischt: Innerhalb von 65 Sekunden schossen Dennis Bonvie(3.), es war sein erstes NHL-Tor im 61. Spiel, und Sergei Samsonov(4.) Boston 2-0 in Front. Es dauerte einige Minuten bis sich die Islanders gefasst hatten, dann kamen sie aber unaufhaltbar zurück ins Spiel. Michael Peca(11.), er war der beste Akteur auf dem Eis, und Adrian Aucoin(17.) sorgten für einen Gleichstand bis zur ersten Pause.
Der zweite Durchgang blieb zwar torlos, war aber kaum weniger unterhaltsam als das erste Drittel. Je zehn Mal prüften die Kontrahenten die gegnerischen Schlussleute.
Die erneute Führung der Gäste gelang Glen Murray(46.) mit einem Handgelenksschuss aus Höhe des rechten Bullykreises.
New Jersey - N.Y. Rangers 4-3 (2-1/0-2/2-0)
Die New Jersey Devils entschieden das Lokalderby mit den New York Rangers, das diesmal seine besondere Brisanz auch daraus zog, dass sich beide Teams noch im Kampf um einen Playoffplatz befinden, knapp aber letztendlich verdient mit 4-3 Toren. Scott Gomez(4./51.) avancierte mit seinen zwei Treffern, darunter das Siegtor knapp zehn Minuten vor Spielende, zum Matchwinner für die Gäste.
Die Devils begannen sehr druckvoll und nahmen Rangers Schlussmann Dan Blackburn, er bekam den Vorzug vor Stammtorhüter Mike Richter, dem nach seinen Olympiaauftritten noch eine Pause gegönnt wurde, unter Dauerbeschuss. Nach gut vier Spielminuten lagen die Devils auch schon mit 2-0 in Front. Gomez und Scott Niedermayer(5.) waren für die Führung verantwortlich. Mit der einzigen Torchance der Hausherren im ersten Durchgang, ein Konter in Unterzahl, verkürzte Mikael Samuelsson(9.sh) den Spielstand.
Wie verwandelt kamen die Rangers nach der Pause aus der Kabine. Jetzt übernahmen sie das Kommando auf dem Eis und drängten die Gäste in ihr Verteidigungsdrittel. Belohnt wurden die Manhattan 'Blueshirts' durch die Tore von Eric Lindros(26.pp) und Theoren Fleury(37.). Die Partie hatte plötzlich eine überraschende Wende genommen.
Völlig unverständlich war dagegen, dass die Hausherren im Schlussabschnitt nicht mehr an die zuvor gezeigte Leistung anknüpfen konnten und sich beide Punkte noch nehmen ließen.
Chicago - Philadelphia 4-5 (1-1/1-4/2-0)
Einen torreichen Schlagabtausch, ganz nach dem Geschmack der 19.666 Besucher im First Union Center von Philadelphia, lieferten sich die gastgebenden Flyers und die Chicago Blackhawks. Beide Mannschaften suchten von Spielbeginn an ihr Heil in der Offensive und die beiden Torsteher Roman Cechmanek auf Seiten der Hausherren sowie Jocelyn Thibault bei den Blackhawks hatten mehrmals Gelegenheit sich auszuzeichnen. Als erster musste sich Cechmanek durch Tony Amonte(7.) geschlagen geben, doch auch sein Gegenüber musste noch vor der Pause den Puck hinter sich aus dem Netz holen. Einen Schuss von Gagne konnte Thibault nur nach vorne abwehren und Jeremy Roenick(20.) stand bei dem Rebound goldrichtig.
In den folgenden 20 Minuten zeigten die Hausherren eindrucksvoll warum sie dieses Jahr zu den Titelaspiranten gezählt werden müssen. Keith Primeau(21.), Eric Desjardins(23.), Simon Gagne(39.pp) und Ruslan Fedotenko(40.) schossen bei einem Gegentreffer durch Michael Nylander(35.pp) eine beruhigende 5-2 Führung heraus. Für Chicagos Goalie Thibault war damit die Partie vorzeitig beendet. Im Schlussdrittel stand bei den Blackhawks Steve Passmore im Kasten und der Ersatzmann verrichtete seine Arbeit unter gütiger Mithilfe seiner Vorderleute, die nur noch drei Torschüsse der Gastgeber zuließen, mit Bravour. Für eine spannende Schlussphase sorgten Eric Daze(41.) und Tyler Arnason(54.), es war sein erstes NHL-Tor, die ihr Team noch einmal bis auf 4-5 heranschossen.
Florida - Washington 3-4 (1-2/1-1/1-1)
Ohne Torjäger Peter Bondra, der mit Grippe im Bett lag, taten sich die Washington Capitals gegen die Florida Panthers in ihrer Heimpartie schwer, ihre kleine Erfolgsserie von vor der Pause mit vier Partien ohne Niederlage fortzusetzen. Letztendlich gelang dies, weil die Gäste zwar offensiv viel Druck entfachten, aber defensiv ungemein blauäugig agierten. Bei den ersten drei Treffern der Hausherren durch Adam Oates(7.), Matt Pettinger(8.) und Jaromir Jagr(25.) halfen Panthers Verteidiger durch eklatante Stellungsfehler tatkräfig mit.
Da nutzte es wenig, dass im Sturm ein Pavel Bure(19.sh/27.) sich redlich abmühte und zwei Mal Olaf Kölzig im Gehäuse der Capitals überwinden konnte, sowie Sandis Ozolinsh(44.pp) mit einem Überzahltor bei Fünf gegen Drei zu Beginn des Schlussabschnittes ausgleichen konnte. Ken Klee(50.pp) sorgte mit seinem Schuss ebenfalls im Powerplay knapp zehn Minuten vor dem Ende für die Entscheidung.
Die Panthers haben sich selbst um den Sieg gebracht, so dass Trainer Mike Keenan anschließend ziemlich frustriert bemerken musste: "Man kann nicht erwarten ein Eishockeyspiel in dieser Liga zu gewinnen, wenn man solche Fehler macht... Wir haben nicht genügend Spieler die konstant gut spielen - das ist einfach so!"
Los Angeles - Columbus 5-1 (0-1/3-0/2-0)
Auch mit Assistenztrainer Dave Tippett, der Chef Andy Murray nach seiner Verletzung bei einem Verkehrsunfall am 15. Februar hinter der Bande zunächst vertreten muss, bleiben die Kings auf der Erfolgsspur. Mit einem ab der zweiten Periode ungefährdeten 5-1 Sieg feierte Los Angeles den achten Sieg im elften Auswärtsspiel hintereinander.
Nach einem müden ersten Abschnitt lagen die Gäste ganz nach dem Geschmack der 18.136 Zuschauer in der wieder ausverkauften Nationwide Arena durch einen Treffer der Hausherren von Robert Kron(16.) mit 1-0 noch im Rückstand. Doch nach dem Wechsel entfachten die Offensivreihen der Kings viel Druck auf Blue Jackets Torhüter Marc Denis und wurden dafür belohnt. US-Olympionike Adam Deadmarsh(25.pp/32.) mit zwei Treffern und Brad Chartrand(27.) drehten das Ergebnis auf 3-1 zugunsten der Kings. Mit dieser Führung im Rücken ließ L.A. nicht mehr viel anbrennen. Jegliche Motivation der Gastgeber, die Begegnung durch ein schnelles Tor im Schlussdrittel wieder offen zu gestalten, machte Zigmund Palffy(41.pp) bereits nach 37 Sekunden zunichte. Fast ohne Gegenwehr ergaben sich nun die Blue Jackets, die noch einen weiteren Gegentreffer durch Jason Allison(47.) hinnehmen mussten.
Carolina - Toronto 1-4 (0-1/1-1/0-2)
Mehr Mühe als das Ergebnis von 4-1 vermuten lässt, bereiteten die Carolina Hurricanes bei ihrem Gastauftritt im Air Canada Center den Toronto Maple Leafs, die zwar die Partie gewannen aber in den nächsten 6 bis 8 Wochen auf ihren Stammtorhüter Curtis Joseph verzichten müssen. Joseph zog sich knapp neun Minuten vor Spielende eine Fraktur an der linken Hand zu und wird seinem Team erst wieder zu Playoffbeginn zur Verfügung stehen.
Bei Josephs Ausscheiden lagen die Leafs bereits schmeichelhaft durch Tore von Shayne Corson(8.), Robert Reichel(30.) und Garry Valk(47.) mit 3-1 in Front. Der einzige Schuss der Gäste den Joseph passieren lassen musste, kam von Sami Kapanen(36.). Die Hurricanes waren über weite Strecken der Partie das wesentlich aktivere Team gingen aber auch zu leichtfertig mit ihren Einschussmöglichkeiten um.
Als Carolina in den Schlussminuten alles auf eine Karte setzte und arturs Irbe durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, gelang Gary Roberts(60.en) ein 'Empty Net Goal' zum 4-1 Endstand.
Ottawa - Montreal 5-2 (1-0/3-1/1-1)
Das innerkanadische Duell zwischen den Montreal Canadiens und Ottawa Senators lockte 20.254 Zuschauer ins Molson Centre von Montreal und diese mussten feststellen, dass ihre Canadiens noch weit von der Form entfernt sind, die nötig wäre um bei der Vergabe der Playoffplätze im Osten noch ein Wörtchen mitreden zu können. Keine Bange um ihre Playoffteilnahme müssen sich dagegen die Ottawa Senators machen. Mit der heute gezeigten Leistung dürfen sie sich sogar noch berechtigte Hoffnungen um den Divisionstittel machen.
Erst nachdem Chris Neil(8.), Shawn McEachern(23.) und Radek Bonk(26.pp) die Senators 3-0 in Front geschossen hatte, machte sich etwas Leichtsinn bei den Gästen breit. Die Frankokanadier kamen noch einmal durch Tore von Oleg Petrov(34.) und Richard Zednik(42.) bis auf 2-3 heran.
Die Senators ließen sich ihren Sieg jedoch nicht mehr nehmen, legten einen Gang zu und Daniel Alfredsson(49.pp) sowie Magnus Arvedson(58.) erhöhten den Vorsprung auf 5-2.
Buffalo - Atlanta 1-2 (0-0/1-1/0-1)
Von einer Eishockeyeuphorie nach dem herausragenden Olympischen Turnier war in Atlanta nichts zu spüren. Nur 11.516 Besucher wollten das Aufeinandertreffen ihrer Atlanta Thrashers gegen die Buffalo Sabres sehen. Dabei hätte die Partie durchaus mehr Zuschauer verdient gehabt, nicht nur weil am Ende die Hausherren mit 2-1 Toren, Dank eines späten Treffers von Ilya Kovalchuk(57.) die Nase vorne hatten.
Die Thrashers standen in der Verteidigung sehr kompakt und hatten mit Milan Hnilicka einen weiteren Matchwinner im Kasten. Der tschechische Schlussmann wehrte insgesamt 33 Torschüsse der Sabres ab. Nur einmal als Tim Connolly(29.) nach Vorarbeit von Miroslav Satan abzog, gab es für ihn nichts zu halten.
Notgedrungen mussten die Hausherren nun ihre Defensivtaktik aufgeben und es entwickelte sich eine ansehnliche Partie. Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt, 0,9 (!) Sekunden vor der zweiten Pause, gelang Frantisek Kaberle(40.) mit einem Gewaltschuss der Ausgleich zum 1-1 Zwischenstand.
Detroit - Tampa Bay 4-3 OT (1-0/1-2/1-1/1-0)
Wie gut für die Red Wings, dass sich Brendan Shanahan(37.pp/63.) entschieden hat, trotz seines gebrochenen Daumens weiter am Spielbetrieb teilzunehmen und nicht zu paussieren. Mit zwei Treffern, inklusive des Siegtores in der Verlängerung, hatte der Kanadier wesentlichen Anteil an den zwei aus dem Ice Palace zu Tampa entführten Punkten. Weniger gut ergeht es Kapitän Steve Yzerman, der mit seiner Knieverletzung über zwei Wochen aussetzen muss.
Die Gäste legten zu Beginn der Partie mächtig los und gingen verdient durch Sergei Fedorov(17.pp) mit 1-0 in Führung. Doch wer glaubte, das alles würde so weitergehen, sah sich getäuscht. Nach dem Wechsel waren nun die Hausherren an der Reihe und drehten den Spielverlauf komplett. Begünstigt durch den Ausgleich von Vaclav Prospal(21.) bereits nach 31 Sekunden, übernahm Tampa die Initiative und kam durch Dave Andreychuk(34.pp) sogar zur Führung. Zuvor noch war Tampas Dan Boyle in der 28. Minute mit einem Penalty an Wings Goalie Dominik Hasek gescheitert. Obwohl Shanahan eine der jetzt wenigen Gelegenheiten von Detroit zum erneuten Gleichstand nutzte, ließen sich die Lightning nicht aus der Fassung bringen. Als Jimmie Olvestad(50.) die Hausherren knapp zehn Minuten vor dem Ende mit 3-2 in Front brachte, lag die Überraschung in der Luft. Doch im Stiele einer Spitzenmannschaft drehte Detroit die Partie. Zunächst egalisierte Luc Robitaille(52.) den Spielstand und schließlich sicherte Shanahan mit seinem zweiten Tor, dass zwei Punkte mit zurück nach Michigan fliegen.
San Jose - Nashville 5-1 (3-0/0-1/2-0)
Kalt erwischt wurden die ansonsten heimstarken Nashville Predators gegen die San Jose Sharks. Die ersten sieben Torschüsse der Partie gehörten allesamt den Hausherren, doch der achte und neunte saß, jedoch auf der anderen Seite. Marco Sturm(9.) und Teemu Selanne(10./20.) machten innerhalb von 16 Sekunden aus dem 0-0 ein 2-0. Der Finne erhöhte sogar kurz vor der Pause auf 3-0. Die Hausherren wirkten durch diesen Rückstand sichtlich geschockt, kamen aber im Mitteldrittel wieder besser auf. Prompt markierte Vladimir Orszagh(28.) den 1-3 Anschlusstreffer und nährte neue Hoffnung unter den 13.078 Zuschauern. Mehr sollte jedoch nicht herausspringen, weil die Sharks in der Defensive gut standen und Torhüter Evengi Nabokov deswegen zwar nicht viel zu halten bekam, aber trotzdem konzentriert agierte.
Nur ganze zwei Torschüsse brachten die Predators in der letzten Periode auf Nabokov, eindeutig zu wenig, um die Begegnung zu drehen. Gary Suter(49.) und Marcus Ragnarsson(59.) sorgten mit zwei weiteren Erfolgserlebnissen für einen deutlichen Sieg von San Jose. Die Sharks Akteure Patrick Marleau und Alex Korolyuk verbuchten beide jeweils drei Assists.
Calgary - Colorado 2-2 (0-1/1-0/1-1/0-0)
Noch einmal mit einem blauen Auge davon, kamen die hochfavorisierten Colorado Avalanche im heimischen Pepsi Center gegen die Calgary Flames. Letztendlich konnten sich die Hausherren bei ihrem Teamkapitän Joe Sakic(11.pp), der nahtlos an die im Olympischen Finale gezeigte Leistung anknüpfen konnte, bedanken, dass sie zumindest noch einen Punkt einfahren konnten. An beiden Toren seiner 'Avs' war Sakic beteiligt. Das 1-0 in dem von den Avalanche dominierten ersten Drittel besorgte er selbst und zur erneuten Führung der Hausherren durch Radim Vrbata(44.), mitten in die Drangphase der Westkanadier, leistete Sakic die Vorarbeit.
Zwischenzeitlich hatte Scott Nichol(35.) den Spielstand egalisiert. Bei seinem Schlagschuss machte Avs Schlussmann Patrick Roy nicht gerade den sichersten Eindruck. Dagegen gab es bei Marc Savards(57.) späten aber hochverdienten 2-2 Ausgleichstreffer für Roy keine Abwehrmöglichkeit.
Dallas - Phoenix 1-5 (0-2/1-2/0-1)
Den Dallas Stars ist die 10-tägige Olympiapause nicht gut bekommen. Heute Morgen mussten die Texaner bei ihre Tabellennachbarn, den Phoenix Coyotes, eine herbe 1-5 Niederlage wegstecken. Die als Favoriten bei der Vergabe des Stanley Cups in die Saison gestarteten Stars, finden sich aktuell auf Platz zehn der Western Conference wieder und müssen sogar um eine Playoffteilnahme bangen, wenngleich sie noch drei Spiele mehr als die achtplatzierten Edmonton Oilers in der Hinterhand haben.
Spielerisch und auch von der kämpferischen Einstellung her, müssen sich die Gäste keinen Vorwurf gefallen lassen. Sie agierten durchaus gefällig, zeigten aber beim Abschluss eklatante Schwächen oder fanden in Coyotes Torhüter Sean Burke ihren Meister. Burke war bei 34 Torschüssen die Endstation der Gäste.
Einen eher schwarzen Abend erwischte im Gegensatz hierzu Gästeschlussmann Ed Belfour. In den wei Dritteln vor seiner Auswechslung wurde er gleich vier Mal durch Daymond Langkow(5./37.), er war mit zwei Toren und zwei Vorlagen neben Burke der beste Akteur auf dem Eis, Ladislav Nagy(13.pp) und Danny Markov(39.pp) bezwungen.
Im Schlussabschnitt versuchte Dallas noch einmal alles um eine Spielwende herbeizuführen, allein in diesem Durchgang prüften sie 17 Mal Phoenixs Torsteher, das Gehäuse der Gastgeber war aber wie vernagelt und Martin Rucinskys(24.) 1-2 Anschlusstreffer zu Beginn des Mitteldrittels sollte das einzige Erfolgserlebnis der Stars bleiben. Ein weiteres hatten dagegen die Coyotes, die durch Andrei Nazarov(50.) ihre Führung auf 5-1 erhöhten.
St. Louis - Vancouver 4-4 (2-1/1-1/1-2/0-0)
Zum 18. Mal in dieser Saison war der General Motors Place von Vancouver mit 18.422 Besuchern ausverkauft und die vancouver Canucks enttäuschten ihre Fans nicht. Andrew Cassels(55.) und Bryan Helmer(59.pp) sorgten mit ihren späten Toren für eine nicht mehr für möglich gehaltene Spielwende und für einen wichtigen Zähler beim Streben der Westkanadier sich einen Playoffplatz zu ergattern. Zuvor hatten Dallas Drake(39.) sowie Cory Stillman(45.pp) die Gäste mit 4-2 in Front gebracht und sie wie die sicheren Sieger aussehen lassen.
In der 5-minütige Overtime hatte Trevor Linden sogar zwei Mal die Gelegenheit aus aussichtsreicher Position den Siegtreffer zu markieren. Er verfehlte jedoch mit seinen Schüssen das Ziel.
Die Blues hatten sich als der erwartet schwere Gegner für die Canucks erwiesen. Nach Todd Bertuzzis(5.) Führungstreffer für die Hausherren, profitierten die Blues von zwei schwachen Abwehrversuchen von Vancouvers Schlussmann Dan Cloutier. Beide Tore durch Doug Weight(8.) und Mike Eastwood(15.) schienen durchaus haltbar.
Auch im zweiten Durchgang erwischten die Kanadier den besseren Start. Es dauerte keine fünf Minuten bis Trevor Linden(25.) zum 2-2 Zwischenstand ausgleichen konnte.
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