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SPIELTAG 11.02.2002
Pittsburgh - N.Y. Rangers 3-4 (0-0/2-3/1-1)
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Alexei Kovalev(PIT) schafft es nicht den Puck unter Mike Richter(NYR) durchzuschieben.
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Die Serie von neun sieglosen Spielen in Folge gegen Pittsburgh konnten die Rangers an diesem Abend mit einem 4-3 beenden, während sich die Penguins mittlerweile erfolglos seit sechs Partien für zwei Punkte abmühen.
Vor gewohnt ausverkaufter Kulisse im Madison Square Garden eröffnete Brian Leetch(26.pp) den Torreigen, nachdem er 28 Spiele lang warten musste, um den Puck wieder im Gehäuse versenken zu können.
Trotz Feldüberlegenheit der Rangers nutzten danach nur die Gäste ihre Chancen, die erst durch Robert Lang(29.pp) im Powerplay ausglichen und anschließend durch Jan Hrdinas(32.) 14. Saisontreffer sogar in Führung gingen. New Yorks Radek Dvorak(34.) und Petr Nedved(37.pp) stellten jedoch den alten Abstand wieder her, so dass die Gelbschwarzen erneut einem Rückstand hinterherlaufen mussten.
Diesen beseitigten sie knapp sechs Minuten vor dem Ende, als Andrew Ference von Aleksey Morozov und Stephane Richer in Szene gesetzt wurde und das zwischenzeitliche 3-3 schoss. Dass die letztendlich doch verdienten zwei Punkte für die 'Blueshirts' im 'Big Apple' blieben, dafür sorgte Matthew Barnaby(60.) kurz vor Schluss. Barnaby, der die Saison bei den Tampa Bay Lightning begonnen hatte, mausert sich immer mehr zum Goalgetter. Das eigentliche Rauhbein konnte in den letzten neun Spielen bereits zum vierten Mal ein Tor erzielen.
N.Y. Islanders - Minnesota 3-4 (1-1/1-1/1-2)
Während die Gäste aus New York gewohnt offensiv zu Werke gingen, hielten sich die Hausherren ebenfalls wie gehabt mit ihren Angriffsbemühungen zurück und versuchten ihre wenigen Chancen konsequent zu nutzen. Diese Taktik ging gegen die Islanders auf, denn Minnesota prüfte Goalie Chris Osgood nur 18 Mal, überwand diesen jedoch vier Mal. Die Mannen von Long Island lieferten drei starke Drittel ab, konnten jedoch aus 31 abgegebenen Schüssen nur drei Tore erzielen.
Nach Treffern verliefen die beiden ersten Abschnitte ausgeglichen. Zwei New Yorker, Kip Miller(13.) und Dave Scatchard(30.), und zwei Wild, Pascal Dupuis(18.) sowie Richard Park(32.), trugen sich in die Scorerlisten ein, so dass das letzte Drittel die Entscheidung bringen sollte. Hierin gelang Minnesotas Letten Sergei Zholtok(44./50.pp) innerhalb von knapp sechs Minuten ein Doppelschlag.
Obwohl die Islanders ihren Druck daraufhin verstärkten, hielten die Wild gut dagegen und mussten erst als die Kräfte zu schwinden begannen den Anschluss hinnehmen. Brad Isbister(60.) nutzte eine Konzentrationsschwäche in der gegnerischen Abwehr zum 3-4 Endstand aus.
Buffalo - New Jersey 1-4 (0-1/0-3/1-0)
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Die New Jersey Devils waren in ihrer Heimpartie gegen die Buffalo Sabres zunächst darauf bedacht ihren Kasten sauber zu halten, um dann mit schnell vorgeführten Kontern zum Erfolg zu kommen. Das Konzept ging glänzend auf. Während die Gäste kein Mittel fanden, die kompakt stehende Abwehr der Devils zu knacken, schossen Jason Arnott(12./31./38.pp) und Bobby Holik(30.) die Hausherren mit 4-0 in den ersten zwei Dritteln in Front. Für Arnott war es der erste NHL-Hattrick seit 1996.
Buffalos erste Niederlage seit fünf Spielen war damit besiegelt. Hoch anrechnen muss man den Sabres, dass sie trotz des aussichtslosen Rückstandes im Schlussabschnitt nicht aufsteckten. Es reichte für sie jedoch nur noch zum Anschlusstreffer von Taylor Pyatt(49.).
Edmonton - Phoenix 4-3 (0-1/0-1/4-1)
Mit einem furiosen Schlusspurt erledigten sich die Edmonton Oilers ihrer schweren Auswärtsaufgabe in Arizona und konnten mit einem 4-3 Erfolg zwei wichtige Punkte im Kampf um einen Playoffplatz einfahren.
Zwei Drittel lang hatten die Phoenix Coyotes, die sich ebenfalls noch Hoffnungen auf eine Playoffteilnahme machen können, ihre Gäste gut im Griff. Sean Burke hielt seinen Kasten sauber und im Spiel nach vorne konnten Shane Doan(1.) sowie Ladislav Nagy(30.) eine 2-0 Führung herausschießen.
Nicht mehr wiederzuerkennen waren die Oilers in den letzten 20 Spielminuten. Profitierend von einer Überzahlsituation gelang Eric Brewer(42.pp) der Anschlusstreffer, der Signalwirkung hatte. Zwei Minuten danach egalisierte Josh Green(44.) den Spielstand und die kanadischen Gäste ließen sich auch von einem Rückschlag, als nur 28 Sekunden nach dem Ausgleich Mike Johnson(44.) die Coyotes wieder in Front brachte, aus dem Konzept bringen.
Ein Doppelschlag von Mike Comrie(56.) und Janne Niinimaa(56.) knapp vier Minuten vor Spielende beendete Edmontons negative Auswärtsserie von elf Spielen ohne doppelten Punktgewinn.
Dallas - Anaheim 5-1 (1-0/3-1/1-0)
In fremden Stadien fühlen sich die Dallas Stars besonders wohl. Das untermauerten die Texaner mit einem 5-1 Kantersieg im Pond of Anaheim gegen die Mighty Ducks. Es war bereits Dallas' 16. Auswärtssieg. So viele kann bisher kein anderes NHL-Team vorweisen. Würden die Stars auch in der heimischen Arena ähnlich erfolgreich agieren, stünde eine Playoffteilnahme außer Frage.
Der herausragende Akteur auf dem Eis war heute Nacht Dallas' Center Mike Modano(32.), der den 4-1 Zwischenstand markierte und an den vier anderen Toren seines Teams jeweils mit einem Assist beteiligt war. Jere Lehtinen(20.pp), Rob DiMaio(24.) Brenden Morrow(27.) und Sergei Zubov(46.pp) reihten sich ebenso in die Liste der Torschützen ein.
Die Hausherren agierten zwar ganz gefällig brachten sich aber durch einige unnötige Strafzeiten, welche Dallas eiskalt ausnutzte, selbst um ein Erfolgserlebnis.
Zumindest gelang Mitte des zweiten Durchgangs Mike LeClerc(32.pp) noch der Ehrentreffer für die in der heutigen Partie überforderten Kalifornier.
Carolina - San Jose 0-4 (0-2/0-1/0-1)
Einem Divisionsspitzenreiter nicht würdig, präsentierten sich die Carolina Hurricanes bei ihrem Gastauftritt in Kalifornien gegen die San Jose Sharks, ebenfalls Spitzenreiter ihrer Division.
In allen Belangen waren die Hausherren den Hurricanes überlegen, die entgegen ihres Beinamens nur ein laues Lüftchen produzierten. Über das Eis wirbeln taten nur die Sharks und dabei spielte es keine Rolle, ob sie mit einem Mann mehr, in Unterzahl oder 5 gegen 5 auf dem Eis standen.
Patrick Marleau(7.), Teemu Selanne(19.sh), Owen Nolan(22.) sowie Patrick Marleau(43.pp) konnten in allen Varianten Gästetorwart Tom Barrasso bezwingen. Auf der Bank der Hurricanes saß ihr lettischer Schlussmann Arturs Irbe, der eigentlich gerne für seine Nationalmannschaft das heutige Vorrundenspiel bestritten hätte, ihm aber die Freigabe von den Hurricanes verweigert wurde. Ein Kommentar erübrigt sich!
Mehr Freude über seinen Einsatz im Tor der Sharks hatte Evgeni Nabokov, dem mit 24 Rettungstaten sein siebter Saison-Shutout, der zweite in den letzten drei Spielen, gelang.
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