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SPIELTAG 06.02.2002
Buffalo - Boston 2-2 (1-1/0-1/1-0/0-0)
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Stu Barnes(BUF) versucht Sergei Samsonov(BOS) die Scheibe wegzuschnappen.
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Rhett Warreners(45.) Glückstreffer zu Beginn des letzten Spielabschnittes bescherte den Buffalo Sabres einen Punktgewinn bei ihrem Auswärtsauftritt im Fleet Center von Boston. Beim Stande von 1-2 zog Warrener kurz hinter der blauen Linie ab, der Puck landete am Schlittschuh von Bostons Verteidiger Gord Murphy und von dort an Schlussmann Byron Dafoe vorbei im Netz.
Bereits im ersten Drittel hatten die Gäste einen Traumstart erwischt. Nach nur 24 Sekunden gelang Curtis Brown(1.) die 1-0 Führung. daraufhin entwickelte sich ein munteres Spielchen mit zahlreichen Großchancen auf beiden Seiten. Konsequenter beim Ausnutzen dieser waren jedoch die Bruins. Noch vor der ersten Pause bugsierte Jozef Stumpel(19.) aus kurzer Distanz die schwarze Hartgummischeibe durch die Schoner von Gästetorwart Marty Biron und 75 Sekunden waren im zweiten Durchgang absolviert, als Glen Murray(22.) mit einem Handgelenksschuss seine Bruins in Front schoss.
Boston versäumte es in den folgenden Minuten, in denen sie die Sabres kräftig unter Druck setzten, den Vorsprung weiter auszubauen, was sich noch rächen sollte.
Die Gäste konnten durch das Unentschieden ihre Erfolgsbilanz auf vier Spiele ohne Niederlage ausbauen, während für die Bruins eine Siegesserie von vier Partien ein Ende fand.
St. Louis - N.Y. Islanders 3-4 (2-1/0-1/1-2)
Einen aufgrund der Spielanteile schmeichelhaften 4-3 Sieg konnten die New York Islanders im heimischen Nassau Colisseum gegen die St. Louis Blues einfahren. Claude Lapointe(45.) und Brad Isbister(51.) stellten mit ihren Treffern im Schlussabschnitt den Spielverlauf auf den Kopf. Drei Mal hatten sich die Blues einen Vorsprung verschafft, zuletzt durch Bryce Salvador(42.), waren aber nicht in der Lage diese Führungen über die Zeit zu retten.
Vor allem in den ersten zwei Durchgängen setzten die Gäste den Islanders kräftig zu. Chris Osgood und ab dem zweiten Drittel Garth Snow konnten sich über mangelnde Arbeit im Tor der Hausherren nicht beschweren.
Mit 12 Saves beendete Osgood seinen Kurzauftritt. Zur zweimaligen Führung der Blues hatte er den Puck passieren lassen müssen. Nur 20 Sekunden dauerte es bis er von Jamal Mayers(1.) düpiert wurde und nach Roman Hamrliks(6.pp) Powerplaytreffer zum 1-1 Zwischenstand, war es Doug Weight(19.), der mit seinem Schuss durch die Schoner Osgood das Nachsehen gab.
Mehr Unterstützung von seinen Vorderleuten bekam da Snow. Die Islanders agierten im Mittelabschnitt trotz des Rückstandes sehr defensiv eingestellt. Immer wieder rannten sich die Gäste an der kompakt stehenden Abwehr ihrer Gastgeber fest. Wie aus heiterem Himmel gelang zur Mitte des Durchgangs Dave Scatchard(28.) bei der einzigen Torgelegenheit der Islanders der erneute Ausgleich.
Am Ende standen die Blues, trotz einer engagierten Vorstellung wieder einmal mit leeren Händen da. In ihren letzten fünf Partien verließen sie vier Mal das eis als Verlierer.
Pittsburgh - Carolina 3-3 (1-1/1-2/1-0/0-0)
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Robert Langs(PIT) Schuss wird die Beute von Arturs Irbe(CAR).
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Wieder einmal Unentschieden! Zum 21. Mal, so oft wie bei Weitem kein anderes Team in dieser Saison, mussten die Carolina Hurricanes in die Overtime und zum elften Mal endete eine Partie von ihnen mit einer Punkteteilung.
Heute Nacht waren es die Pittsburgh Penguins, welche aus dem Raleigh Entertainment Center des Tabellenführers der Southeast Division einen Zähler entführen konnten. Andrew Ference(45.) belohnte sein Team mit dem 3-3 Ausgleichstreffer im Schlussdrittel für deren engagierte Vorstellung.
Einen kurzweiligen, hochklassigen Schlagabtausch mit wechselnden Führungen hatten sich die Kontrahenten in den ersten zwei Durchgängen geliefert. Zwei Mal durch Tore von Josef Vasicek(16.), Shane Willies(33.) und Sean Hill(40.) verschafften sich in diesem Zeitraum die Hurricanes einen Vorsprung. Einmal, für sieben Spielminuten, nach Jan Hrdinas(26.) 2-1 Führungstreffer im Mitteldurchgang hatten die Penguins die Oberhand inne. Der 1-1 Ausgleichstreffer war Randy Robitaille(20.) eine(!) Sekunde vor dem Ende des Eröffnungsdrittels gelungen.
Minnesota - Toronto 1-3 (0-0/1-0/0-3)
Gegen die äußerst defensiv eingestellten Minnesota Wild, taten sich die favorisierten Toronto Maple Leafs vor 19.217 Zuschauern im Air Canada Centre schwerer als ihnen lieb war. Nachdem sich Leafs Schlussmann Curtis Joseph, der insgesamt wenig Arbeit zu verrichten hatte, von Pascal Dupuis(22.) zu Beginn des Mittelabschnitts bezwingen ließ, konnten sich die Wild sogar Hoffnungen auf ihren ersten Sieg seit sieben Spielen machen.
Zwei Drittel lang hielt das Abwehrbollwerk der 'Underdogs' aus St. Paul felsenfest, zwei Minuten hiervon sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Doch im dritten Spielabschnitt läutete Teamkapitän Mats Sundin(43.pp/58.) mit einem Powerplaytreffer die Spielwende ein. Torontos schwedischer Center war im letzten Drittel nicht aufzuhalten. In der Schlussphase der Partie gelang ihm noch das 'Game Winning Goal' zum 2-1 und auch bei Mikael Renbergs(60.) Tor zum standesgemäßen 3-1 Endstand in der letzten Spielminute war Sundin an der Vorarbeit beteiligt.
Montreal - New Jersey 1-0 (1-0/0-0/0-0)
Nur 12.205 Besucher in der Continental Airlines Arena von East Rutherford wollten das Duell zwischen den Montreal Canadiens und den New Jersey Devils, zwei direkte Konkurrenten um einen Playoffplatz in der Eastern Conference, sehen und das was die beiden Teams 60 Minuten lang der mageren Kulisse boten, hätte auch nicht mehr Zuschauerzuspruch verdient gehabt.
Mit 'Not gegen Elend' ist das Geschehen auf dem Eis noch milde umschrieben. Dass die Canadiens aus ihrer Not, keine durchsetzungsfähigen Stürmer zu haben, eine Tugend machen konnten war der Verdienst von Jan Bulis(9.), der nach knapp neun Spielminuten mit dem 1-0 den einzigen Höhepunkt der Partie setzte und dafür sorgte, dass die Frankokanadier zum ersten Mal seit 1993 wieder in New Jersey gewinnen konnten.
Elendig und ideenlos waren die Angriffsbemühungen der Hausherren. Selbst während einer 4-minütigen 5 gegen 3 Überzahlsituation im Mittelabschnitt konnten die Devils nur einmal Jose Theodore im Tor der Canadiens prüfen. Theodore sollte es recht sein. Er konnte mit 19 Saves seinen fünften Saison-Shutout feiern.
Edmonton - Atlanta 2-3 (1-1/0-0/1-2)
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Ilya Kovalchuk(ATL) hämmert den Puck an Jussi Markkanen(EDM) vorbei ins Netz.
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Mit einer 2-3 Niederlage bei den im bisherigen Saisonverlauf wahrlich nicht heimstarken Atlanta Thrashers stellten die Edmonton Oilers ihren Negativ-Franchiserekord von neun Auswärtsspielen in Folge ohne doppelten Punktgewinn ein. Fehlendes Engagement konnte man den Westkanadiern zwar nicht vorwerfen, ihre Abschlussschwäche war jedoch eklatant. 41 Mal prüften sie Atlantas finnischen Goalie Pasi Nurminen, der ein erfolgreiches NHL-Debut ablieferte. Nichts zu halten gab es für ihn bei Daniel Clearys(13.) 1-1 Ausgleichstreffer im Eröffnungsdrittel, als die Welt der Oilers noch in Ordnung war und 1 1/2 Minuten vor Spielende bei Mike Comries(59.) Anschlusstor zum 2-3 Endstand.
Auf Seiten der Gastgeber, die erst ihre siebte Heimpartie gewannen, waren es wieder einmal ihre jungen Überflieger Ilya Kovalchuk(49.) und Dany Heatley, welche die Akzente setzen konnten. Heatley bereitete das 1-0 von Yannick Tremblay(12.) sowie die 2-1 Führung durch Kovalchuk mit vor. Für die Vorentscheidung sorgte gut zehn Spielminuten vor dem Ertönen der Schlusssirene Jeff Odgers(50.) mit dem 3-1.
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