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SPIELTAG 27.01.2002
Ottawa - Montreal 1-1 (0-0/0-0/1-1/0-0)
Das Duell der Teams aus der kanadischen Hauptstadt und der Hauptstadt des Eishockeys hatte während der ersten beiden Drittel vorallem Topleistungen der Torhüter zu bieten, wobei Montreals Goalie Jose Thedore mehr unter Druck geriet als sein Gegenüber Patrick Lalime. Doch keinem Spieler war es möglich die Torhüter zu überwinden, da diese teilweise mit spektakulären Paraden mehrmals in höchster Not retten konnten.
Richard Zednik(42.) war es schließlich als einzigen Canadien vergönnt Lalime zu schlagen, als er nach 96 Sekunden im dritten Abschnitt, nach der Vorarbeit von Doug Gilmour und Stephane Quintal, zum 1-0 traf. Daraufhin erhöhten die Senators ihren Druck und wurden drei Minuten vor der vermeintlichen Schlusssirene durch Daniel Alfredssons(58.) 28sten Saisontreffer verdient belohnt.
In dritten Minute der folgenden Overtime glaubten die Mannen aus Ottawa schon das Spiel gewonnen zu haben, denn Radek Bonk versenkte durch einen Schlagschuss von der linken Seite den Puck im gegnerischen Netz. Nach dem Videobeweis stellte sich allerdings heraus, dass das Gehäuse von Theodore zuvor verrutscht worden war, weshalb der Treffer nicht gewertet werden durfte. So blieb es auch nach 65 Minuten beim 1-1 Unentschieden.
Washington - N.Y. Rangers 3-6 (0-2/2-2/1-2)
Auch das dritte Aufeinandertreffen der Saison zwischen den Rangers und den Capitals konnten die Mannen aus New York für sich entscheiden. Nachdem die 'Blueshirts' die Woche mit einer Serie von neun sieglosen Partien in Folge - acht Niederlagen und ein Unentschieden - begonnen hatten, konnten sie in der vergangenen Nacht bereits zum dritten Mal hintereinander zwei Punkte einfahren.
Eröffnet wurde der Torreigen von den Gastgebern durch Sandy McCarthy(2.) bereits nach 119 Sekunden, ehe Radek Dvorak(15./54.) knapp 13 Minuten später auf 2-0 erhöhen konnte. Für den Anschluss und das spätere 3-4 sorgte anschließend Dainius Zubrus(28./51.) im zweiten Drittel. Eric Lindros(36.pp) nutzte darufhin eine nummerische Überlegenheit, um die Führung auszubauen. Diese hielt jedoch nur kurz, denn Washingtons Brendan Witt(38.) münzte die gute Vorarbeit von Jaromir Jagr und Peter Bondra zu seinem zweiten Saisontreffer um. New Yorks Strafzeitenkönig Theo Fleury(40.) konnte aber im gleichen Drittel den alten Abstand wieder herstellen.
Nachdem Zubrus in der Mitte des letzten Abschnitts zum zweiten Mal getroffen hatte, machte auch Dvorak seinen Doppelpack komplett. Den Schlusspunkt setzte Brian Berard(58.) keine drei Minuten vor der Schlusssirene, indem er einen Pass von McCarthy mit seiner Rückhand direkt abnahm und den Puck an Goalie Olaf Kölzig vorbei unhaltbar ins Netz beförderte.
Atlanta - Pittsburgh 2-3 OT (1-0/0-1/1-1/0-1)
Das sechste Spiel in Folge konnten die Penguins in dieser Nacht für sich entscheiden, indem sie zu Hause die Atlanta Thrashers zum elften Mal in ihrer Franchisegeschichte bezwingen konnten. Nachdem Mario Lemieux(22.) am Donnerstag gegen die Islanders eine Pause eingelegt hatte, war er jetzt wieder mit von der Partie und bewies erneut wie wichtig er für Pittsburgh ist. Sein viertes Tor, bei zehn weiteren Assists innerhalb der letzten fünf Partien, erzielte die legendäre Nummer 66 zu Beginn des zweiten Abschnitts und egalisierte damit Bob Corkums(4.) Führung aus dem Anfangsdrittel.
Aleksey Morozov(45.) brachte dann sein Team erstmals in Front, als er den Puck von Randy Robitaille bekam und die Hartgummischeibe unhaltbar unter die Latte setzte. Zuvor hatte der 24-jährige Russe bereist eine sehr gute Einschussmöglichkeit verstreichen lassen, indem er aus kurzer Distanz über den Puck schlug. Im Powerplay, 154 Sekunden vor dem Ende, gelang schließlich Tony Hrkac(58.pp) das erneute Remis. Verdientermaßen, denn die Gäste hielten bis dahin nicht nur gut mit, sodern agierten innerhalb der ersten 40 Minuten sogar feldüberlegen.
Den 13ten Heimsieg und die wichtigen zwei Punkte machte schließlich Randy Robitaille(65.) perfekt, der mit einem Handgelenkschuss Goalie Milan Hnilicka in der Overtime überwinden konnte.
Colorado - Los Angeles 4-2 (1-1/0-0/3-1)
Erst die dritte Niederlage innerhalb der letzten zwölf Spiele mussten die Kings in der vergangenen Nacht gegen die Colorado Avalanche einstecken. Die von beiden Seiten sehr zurückhaltend geführte Partie hatte in den ersten beiden Abschnitten zum Leid der 18.332 Zuschauer nur wenig Höhepunkt zu bieten. Colorados Goalie Patrick Roy wurde in diesem Zeitraum nur 11 Mal und Los Angeles Felix Potvin sogar nur acht Mal geprüft.
Beide Teams konnten die Torhüter jedoch im Anfangsdrittel bezwingen, indem zunächst Ian Laperriere(4.) und anschließend Milan Hejduk(7.pp) sich in die Scorerlisten eintrugen. Der erwünschte Schwung kam erst in den letzten 20 Minuten auf, als einige Nicklichkeiten die Gemüter erhitzten und das Spiel an Qualität gewann.
Für Colorados erstmalige Führung und den Finaltreffer zeigte sich in der 46sten Minute bzw. vier Sekunden vor der Schlusssirene Chris Drury(6./60.pp) verantwortlich. Jaroslav Modry(48.pp) nutzte ebenfalls eine nummerische Überlegenheit seines Teams und glich zunächst aus, ehe Milan Hejduk(57.pp) das 3-2 erzielen konnte, als Bryan Smolinski sich in der Kühlbox befand. Nach einem Schlagschuss von Adam Foote versenkte Drury in einer Fünf-gegen-Drei-Situation schließlich den Abpraller im gegnerischen Netz zum Endstand.
New Jersey - Minnesota 2-2 (0-0/2-2/0-0/0-0)
Mit einem schmeichelhaften 2-2 Unentschieden gegen die Minnesota Wild konnten die New Jersey Devils einen Punkt aus dem Xcel Energy Center von St. Paul entführen. Einen seiner besseren Tage erwischte dabei Devils Schlussmann Martin Brodeur, der die Partie mit insgesamt 34 Rettungstaten beendete und damit seinem Team den Teilerfolg sicherte.
Alle vier Tore der Partie fielen im Mittelabschnitt, wobei sich die New Jersey Devils innerhalb von drei Minuten durch Tore von Sergei Nemchinov(30.) und Valeri Kamensky(33.), der Devils Neuzugang konnte in den letzten drei Spielen jeweils punkten, eine 2-1 Führung herausschießen konnten. Zuvor hatten sie durch Darby Hendrickson(23.) einen Gegentreffer hinnehmen müssen.
Die Führung der Gäste war aber ebenfalls nur von kurzer Dauer. Nur 46 Sekunden später gelang Stacy Roest(34.) der vielumjubelte Ausgleichstreffer für die Wild. In der noch verbleibenden halben Stunde incl. Verlängerung hatten die Hausherren die wesentlich größeren Spielanteile und waren dem Siegtreffer näher als die Devils, die kaum noch in der Offensive Akzente setzen konnten.
Florida - Boston 2-4 (0-1/2-1/0-2)
Floridas Headcoach Mike Keenan musste bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, dem Fleet Center von Boston, eine bittere 2-4 Niederlage hinnehmen. Geschlagen wurden die Panthers vor allem durch einen Mann, durch Joe Thornton(41.pp/59.). Bruins Stürmer war im Schlussabschnitt für beide Tore verantwortlich, die den Hausherren beide Punkte sicherten und ihn selbst mit nun 55 Punkten an die Spitze der Scorerliste brachte. Unglaublich ist es, dass der aktuelle Topscorer der NHL nicht für das kanadische Olympiateam berücksichtigt wurde.
Die Boston Bruins hatten auch in den ersten zwei Durchgängen die größeren Spielanteile kamen aber in diesem Zeitraum nach Toren von Martin Lapointe(18.) sowie Mike Knuble(30.), bei Gegentreffern von Jason Wiemer(25.sh) und Pavel Bure(34.pp), es war sein 400. NHL-Tor, nicht über ein 2-2 Unentschieden hinaus.
Tampa Bay - N.Y. Islanders 2-6 (1-0/1-4/0-2)
Nach den beiden Heimniederlagen gegen die Pittsburgh Penguins und den New York Rangers konnten die Islanders ihren elften Sieg im Nassau Veterans Memorial Coliseum perfekt machen. Sechs Tore erzielten die Mannen von Long Island gegen die defensivstarken Lightning, wobei sich Mariusz Czerkawski(21./43.) und Claude Lapointe(28./37.) mit zwei Treffern die erfolgreichsten Schützen der Gastgeber waren.
Die Partie wurde von den Islanders im ersten Drittel jedoch zunächst sehr ruhig und teilweise unkonzentriert begonnen, sodass Grant Ledyard(14.) einen Fehler in der gegnerischen Hintermannschaft zum 1-0 für Tampa Bay nutzte. In der ersten Pause wurden Yashin und Co. von ihren Trainer offenbar aufgerüttelt , denn im Mittelabschnitt legten sie gleich mehrere Gänge zu: Neben Czerkawski und zwei Mal Lapointe traf auch Mats Lindgren(36.) für die Islanders ins Schwarze. Den Anschluss zum 2-4 schaffte Tampas Vincent Lecavalier(40.) noch 43 Sekunden vor der zweiten Unterbrechung.
Die zwei Punkte unter Dach und Fach brachten im letzten Drittel schließlich Czerkwskis zweites Erfolgserlebnis des Abends und Micheal Pecas(54.) 15ter Saisontreffer. Seit dem 6-4 gegen die New Jersey Devils vom 11. Oktober 2001 war es den Islanders wieder möglich sechs Tore in einer NHL-Partie zu erzielen.
Carolina - Philadelphia 2-4 (0-2/0-2/2-0)
Sowohl die Flyers mit drei, als auch die Hurricanes mit fünf sieglosen Spielen hintereinander wollten ihre Negativserien an diesem Abend beenden. Beide Teams agierten deshalb sehr vorsichtig und versuchten sich in der Taktik der kontrollierten Offensive. Folgedessen waren Torszenen nicht allzuoft zu sehen, wobei vorallem die Hausherren in Drittel Nummer Eins und Zwei durch ihre Treffsicherheit überzeugten.
Obwohl die Südstaatler durchaus mithielten war das Glück erstmal nur der gegnerischen Seite hold. Je zwei Tore gelangen den Gastgebern pro Abschnitt, wobei Jeremy Roenick(4.) und Justin Williams(5.) bzw. Mark Recchi(25.) und Simon Gagne(31.) ihre Flyers mit 4-0 in Front brachten. Mit dem vorentscheidenden Vorsprung im Rücken setzte Philadelphia die Partie im Schlussabschnitt eher ruhig fort, sodass fast zwangsläufig der Anschluss fiel. Zwei gut herausgespielte Chancen nutzte erst Sami Kapanen(47.pp), ehe Jeff O'Neill(55.) zum 2-4 Endstand traf.
Carolinas zweites Tor wurde unter anderen von Ron Francis vorbereitet, der damit seinen 1.170sten Karriere-Assist verbuchen konnte. Der 38-jährige Kanadier belegt nun hinter Wayne Gretzky (1.963 Vorlagen) den zweiten Rang in der Ewigkeitsliste der erfolgreichsten Vorbereiter.
Phoenix - Columbus 3-2 (3-0/0-1/0-1)
Das Unterfangen der Phoenix Coyotes dieses Jahr die Playoffs noch zu erreichen, hätte fast noch einen Rückschlag erlitten. Die beiden Punkte bei den Columbus Blue Jackets, dem Tabellenschlusslicht der Western Conference waren fest mit eingerechnet und das Team von Wayne Gretzky legte auch einen furiosen Start hin. Daniel Briere(3.), Andrei Nazarov(4.), Neuzugang aus Boston mit seinem ersten Saisontor im ersten Spiel für die Coyotes, und Shane Doan(17.) besorgten im Eröffnungsdrittel einen eigentlich beruhigenden 3-0 Vorsprung für die Gäste aus Arizona.
Columbus' Coach Dave King haderte mit der Vorstellung seines Teams: "Die beiden ersten Tore waren Geschenke, das darf uns einfach nicht passieren." Die Hausherren steckten jedoch nicht auf und kamen wie verwandelt aus der Kabine. Jetzt dominierten sie das Spielgeschehen und ließen die Coyotes nicht mehr zur Entfaltung kommen. Belohnt wurden die Blue Jackets durch zwei Tore von Ray Whitney(37.) und Kevin Dineen(58.). In der Schlussphase der Partie setzten die Gastgeber noch einmal alles auf eine Karte. Der Maßnahme Schlussmann Ron Tugnutt durch einen weiteren Stürmer zu ersetzen, blieb aber der Erfolg verwehrt.
Toronto - Edmonton 1-4 (1-0/0-1/0-3)
Mit einem 4-1 Heimerfolg gegen die Toronto Maple Leafs beendeten die Edmonton Oilers ihre Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Folge. Die Leafs, zur Zeit auf Auswärtstour im Westen Kanadas, mussten dagegen innerhalb von 24 Stunden ihre zweite Niederlage hinnehmen und befinden sich nach nur einem doppelten Punktgewinn in den letzten sechs Spielen unumstritten in einem Leistungstief.
Dabei hatte die heutige Partie ganz gut für die Ostkanadier begonnen. Sie zeigten sich im ersten Durchgang gewillt ihre bittere 1-6 Schlappe gegen Vancouver vom Vortag vergessen zu machen. Bryan McCabe(18.) gelang das zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Führungstor.
Die Leafs waren aber nach der Pause nicht mehr in der Lage, an die im ersten Durchgang gezeigte Leistung anzuknüpfen. Die Oilers kamen immer besser ins Spiel. Mike Comrie(34.pp/49.) leitete mit einem Überzahltreffer im Mitteldurchgang und dem Tor zur 2-1 Führung im Schlussabschnitt die Spielwende ein. Bei beiden Toren konnte Comrie seinen eigenen Rebound im Netz der Leafs unterbringen.
Damit der doppelte Punktgewinn nicht mehr in Gefahr geriet, dafür sorgten Ethan Moreau(53.) und Todd Marchant(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.
Detroit - St. Louis 5-2 (3-1/1-1/1-0)
Seit dem 8. Februar 2000 warten die St.Louis Blues bereits auf einen Sieg gegen die Red Wings und mussten seitdem sechs Niederlagen und drei Unentschieden einstecken. An der Niederlage der vergangenen Nacht hatte Detroits 37-jähriger Scharfschütze Brett Hull(4./4./60.en) die größte 'Schuld'. Erst überwand er Goalie Brent Johnson innerhalb von 17 Sekunden zwei Mal zur 2-0 Führung, ehe er Pavel Datsyuks(28.pp) Überzahltor mit vorbereite. Nach Hulls Doppelpack hatte St.Louis Keith Tkachuk(13.pp) getroffen.
Im zweiten Drittel leistete 'Golden Brett' dann zusammen mit dem Schützen zum 3-1 die Vorarbeit zu Boyd Devereauxs(27.) siebten Saisontor. 27 Sekunden vor der Schlusssirene versenkte er zusätzlich den Puck im verwaisten Gehäuse und machte seinen 31sten Karriere-Hattrick perfekt.
Blues-Stürmer Cory Stillman(32.) konnte sich im Mittelabschnitt ebenfalls in die Scorerlisten eintragen, als er die Vorarbeit von Pavol Demitra und Chris Pronger durch einen erfolgreichen Torschuss abschloss und das zwischenzeitliche 2-4 herstellte.
Anaheim - Nashville 3-1 (1-1/1-0/1-0)
Dass die Mighty Ducks of Anaheim besser sind als ihr Ruf und ihr momentan vorletzter Tabellenplatz in der Western Conference vermuten lässt, das bewiesen sie auch heute Nacht bei ihrem Gastauftritt in Nashville. Mit 3-1 Toren konnten die Kalifornier ihren dritten Sieg in Folge verbuchen.
In der von beiden Mannschaften sehr diszipliniert geführten Partie, bekamen zunächst die Hausherren die Oberhand. Kurz nachdem eine Überzahlsituation der Ducks torlos verstrichen war, gelang David Legwand(11.) mit einem Gewaltschuss die 1-0 Führung für die Predators. Danach war aber nur noch wenig von den Gastgebern zu sehen und dies ließ auch Nashvilles Coach Barry Trotz die Zornesröte im Gesicht aufsteigen: "Wir haben annähernd jeden Zweikampf verloren und ließen die Ducks nach Belieben walten."
Bestraft wurden die Gastgeber hierfür noch im ersten Durchgang durch Dan Bylsma(19.), der zum 1-1 ausglich.
Konsequent gingen die Gäste auch in den restlichen 40 Spielminuten mit ihren Torchancen um. Matt Cullen(38.) und Mike Leclerc(54.) konnte noch je einmal den von seinen Vorderleuten allein gelassenen Schlussmann der Predators, Mike Dunham, bezwingen.
Vancouver - Calgary 2-0 (1-0/0-0/1-0)
Auch die Calgary Flames waren heute Morgen nicht in der Lage den Höhenflug der Vancouver Canucks zu stoppen. Mit einem 2-0 Auswärtserfolg bei ihren westkanadischen Kontrahenten konnten die Canucks ihre Erfolgsserie auf nun fünf Siege in Folge ausbauen.
In der heutigen Partie dauerte es wiederum nur 142 Sekunden bis Vancouvers Tormaschinerie ansprang. Brent Sopel(3.) profitierte dabei von einem Fehlpass durch Brian Savard. Sopel schnappte sich den Puck, zog von der blauen Linie ab und seinen Schlagschuss konnte Calgarys Schlussmann Roman Turek nicht halten. In der Folgezeit hatten die Flames die deutlich besseren Einschussmöglichkeiten, sie fanden aber immer wieder in Peter Skudra ihren Meister. Mit insgesamt 29 Saves verdiente sich Vancouvers Ersatzgoalie seinen ersten Shutout in dieser Saison und sorgte dafür, dass die längste Torflaute der Flames in ihrer Franchisegeschichte weiter anhielt. Mittlerweile ist Calgary seit über 167 Minuten ohne Torerfolg. Sie hatten aber auch das Pech gepachtet, als im Mitteldrittel nach einem Schuss von Scott Nichol die beiden Pfosten für den bereits geschlagenen Skudra retteten.
Dass Vancouvers Sieg nicht mehr in Gefahr geriet, war der Verdienst von Todd Bertuzzi(57.pp), der aus einem Powerplay heraus den 2-0 Endstand herstellte.
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