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2002-01-26 

SPIELTAG 26.01.2002

Tampa Bay - Buffalo 1-4 (0-2/1-2/0-0)

Vaclav Varada(BUF) und Vincent Lecavalier(TAM) gehen auf Tauchstation.
Zu einem aufgrund der Spielanteile vollauf leistungsgerechten 4-1 Sieg kamen die Buffalo Sabres in ihrer Heimpartie gegen die Tampa Bay Lightning. Innerhalb von 63 Sekunden zur Mitte des ersten Spielabschnitts legten Taylor Pyatt(12.), mit seinem ersten von zwei Treffern an diesem Abend, sowie Curtis Brown(14.) den Grundstein für den Erfolg.
Eine 2-0 Führung vor heimischen Publikum gegen das offensivschwächste Team der Liga zur ersten Pause bedeutete schon die Vorentscheidung. Die Lightning waren zwar zu Beginn des zweiten Drittels bemüht mehr Druck auf das Gehäuse der Sabres auszuüben, vor Schlussmann Martin Biron blieben jedoch viele Aktionen nur Stückwerk. Im Gegensatz hierzu konnten Maxim Afinogenov(30.) und erneut Taylor Pyatt(34.) weitere zwei Mal Gästeschlussmann Nikolai Khabibulin bezwingen.
42 Sekunden danach sollte Fredrik Modin(34.) doch noch der Ehrentreffer für das Team aus Florida gelingen. In der restlichen torlosen Spielzeit hatten die Hausherren wenig Mühe sich die wichtigen zwei Punkte zu sichern, die ihre Hoffnungen auf einen Playoffplatz am Leben erhalten.

Florida - Carolina 1-1 (1-0/0-1/0-0/0-0)
Die Florida Panthers konnten sich bei ihren Defensivkräften, allen voran Schlussmann Roberto Luongo, bedanken, dass sie einen Zähler aus dem Raleigh Entertainment Center der Carolina Hurricanes entführen konnten.
Ex-Hurricane Sandis Ozolinsh(1.) erwischte einen Traumstart gegen seine ehemaligen Teamkollegen. Bereits nach 25 Sekunden schoss er die Panthers mit 1-0 in Front. Nachdem sich die Hausherren von diesem Schock erholt hatten, stand Luongo im Mittelpunkt des Geschehens. Carolina nahm seinen Kasten unter Dauerbeschuss, profitierten hierbei aber auch von der überharten Gangart der Gäste und daraus folgenden neun Überzahlsituationen.
Bevor Teamkapitän Ron Francis(29.pp) mit seinem 503. NHL-Treffer der hochverdiente Ausgleich gelang, hatte Pavel Bure die großen Chance den Vorsprung der Panthers zu erhöhen: 'The Russian Rocket' scheiterte jedoch bei seinem Penalty Shot, indem er den Puck, beim Versuch Arturs Irbe zu umkurven, bereits verlor bevor es zum Schussversuch kam.

Phoenix - Detroit 1-4 (1-2/0-1/0-1)
Nicht den Hauch einer Chance hatten die Phoenix Coyotes bei ihrem Gastauftritt in der Joe Louis Arena von Detroit. Die Red Wings machten ihnen schnell klar wer heute hier auf dem Eis das Sagen hat. Vor allem in den ersten zwei Durchgängen waren die Red Wings das klar dominierende Team. Kirk Maltby(5.), Steve Yzerman(20.) und Brendan Shanahan(32.) schossen sie in diesem Zeitraum mit 3-1 in Front. Das Gegentor von Landon Wilson(19.) zum 1-1 Zwischenstand konnte unter die Rubrik 'Schönheitsfehler' abgelegt werden.
Angesichts des Vorsprungs konnten es sich die Hausherren erlauben im Schlussabschnitt einen Gang zurückzuschalten und Manny Legace im Tor der Wings bekam noch einige Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Igor Larionov(52.pp) stellte schließlich mit seinem Powerplaytreffer den 4-1 Endstand
Vor Spielbeginn gaben die Coyotes bekannt, dass sie sich mit den Montreal Canadiens auf einen Spielertausch geeinigt haben: Sergei Berezin wechselt nach Kanada und im Austausch hierfür erhalten die Coyotes Linksaußen Brian Savage. Mehr hierzu im >> Newsticker.

St. Louis - Chicago 1-2 (0-1/1-1/0-0)
Eine hochklassige NHL-Partie sahen die 22.401 Besucher in dem bis auf den letzten Platz ausverkauften United Center von Chicago. Die Tabellennachbarn der Central Division boten der Kulisse körperbetontes Eishockey vom Feinsten. Die Blues waren mit dem Streben angetreten ihren Franchiserekord von zehn Siegen in Folge weiter auszubauen. Hier hatten aber Jon Klemm(16.) und Peter White(32.) etwas dagegen, welche als Torschützen, die durch eine kompakte Mannschaftsleistung überzeugenden Blackhawks 2-0 in Front schossen.
Bei dem 1-0 Führungstreffer durch Klemm hatten die Hausherren das Glück auf ihrer Seite. Nach Klemms 'Schüsschen' berührte der Puck Chris Prongers Schläger, wurde abgefälscht und landete flach im Geh&äuse der Blues.
Trotz des 2-Tore Vorsprungs nach einer guten halben Stunde galt es für die Blackhawks weiter äußerst konzentriert zu Werke zu gehen. Die Gäste hatten schon mehrmals in dieser Saison bewiesen, dass sie sich nicht von einem Rückstand beeindrucken lassen. Nur 3 1/2 Minuten nach dem 2-0 sollte Doug Weight(36.) der Anschlusstreffer gelingen.
In den noch verbleibenden 25 Spielminuten hatten beide Teams mehrmals die Chance den Spielstand zu ihren Gunsten zu verändern. Die Abwehrkräfte incl. der beiden Torsteher Brent Johnson und Jocelyn Thibault gaben sich aber keine Blöße mehr.

Anaheim - Dallas 6-1 (3-0/2-1/1-0)
Einige Stunden nachdem sie ihren Headcoach Ken Hitchcock beurlaubt hatten, mussten die Dallas Stars vor heimischen Publikum, 18.532 Zuschauer hatten den Weg in das American Airlines Center gefunden, ihre höchste Saisonniederlage hinnehmen. Mit 6-1 Toren unterlagen sie dem zweitschlechtesten Team der Western Conference, den Mighty Ducks of Anaheim, die zum ersten Mal in dieser Saison sechs Treffer in einer Partie schießen konnten.
Die Texaner waren von allen guten Geistern verlassen, als sie im ersten Drittel zwischen der sechsten und zehnten Spielminute gleich drei Gegentreffer von German Titov(6.), Matt Cullen(9.) und Paul Kariya(10.pp) hinnehmen mussten.
Frustriert von dem deutlichen Rü,ckstand ließen sich die Hausherren zu einigen dummen Fouls hinreißen und wurden hierfür auch bestraft. Bei den noch folgenden drei Toren von Mike LeClerc(27.pp), Marc Chouinard(28.) und Matt Cullen(48.pp) entsprangen zwei aus einer nummerischen Überlegenheit der Ducks.
So war Richard Matvichuks(31.pp) Anschlusstreffer zum 1-5 Zwischenstand nichts weiter als eine Ergebniskorrektur, die nicht über die desolate Vorstellung der Gastgeber hinwegtäuschen konnte.

Toronto - Vancouver 1-6 (1-3/0-1/0-2)

Curtis Joseph(TOR) mit zumindest einem Erfolgserlebnis, sprich einem Save, gegen Henrik Sedin(VAN).
Was ist nur mit den Vancouver Canucks los? Wer torreiche Partien sehen will, der muss sich zur Zeit Spiele an denen die Westkanadier teilnehmen, anschauen. Die Canucks gaben heute Nacht ihren Erzrivalen aus Toronto, die Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der heimlichen Hauptstadt British Columbias sind immer ein Saisonhöhepunkt, deutlich mit 6-1 Toren das Nachsehen. Von ihren letzten sieben Partien konnten die bis zur Saisonhälfte so schwach aufgetretenen Canucks sechs gewinnen und schossen in diesen Spielen 38(!) Treffer.
Die intern umstrittene Entscheidung des Managements sich für Headcoach Marc Crawford zu entscheiden und statt dessen die Quertreiber im Team auszutauschen, trägt jetzt Früchte. Das mussten auch heute Morgen im General Motors Place die Toronto Maple Leafs feststellen. Ehe sie sich umsahen lagen sie auch schon nach Gegentreffern von Brent Sopel(3.), Ed Jovanovski(5.) und Todd Bertuzzi(12.pp) mit 0-3 im Rückstand. Dem hatten die Ostkanadier nur einem Powerplaytreffer von Mikael Renberg(18.pp) entgegenzubieten.
Etwas ausgeglichener konnten die Leafs den Mittelabschnitt gestalten, doch waren es auch jetzt nur die Hausherren die etwas Zählbares zu Stande brachten. Brendan Morrison(35.) baute den Vorsprung wieder auf drei Tore aus.
Genug von den Aktionen seiner Vorderleute hatte Torontos Schlussmann Curtis Joseph im Schlussdrittel, nachdem er erneut von Brendan Morrison(48.pp) bezwungen wurde. Joseph räumte seinen Kasten und Corey Schwab durfte sich jetzt auszeichnen. 4 1/2 Minuten hielt Schwab sein Tor sauber, dann wurde auch er geschlagen. Trevor Letowski(55.) stellte den 6-1 Endstand her.

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