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SPIELTAG 19.01.2002
Minnesota - Columbus 3-1 (0-1/2-0/1-0)
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Radim Bicanek und Jamie Heward (beide COB) halten Wes Walz vom Puck fern(MIN).
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Das Duell der beiden jungen Franchisenehmer aus Minnesota und Columbus konnten die Wild in der letzten Nacht nach einem harten Kampf mit 3-1 für sich entscheiden. Allerdings waren die Blue Jackets durchaus ebenbürdig und zeigten nur in der Chancenverwertung ihre Schwächen. Hinzu kam, dass Goalie Manny Fernandez einen recht guten Tag erwischte und von 26 Schüssen lediglich einen nicht parieren konnte.
Dieser ereignete sich im ersten Drittel, als Espen Knutsen(14.pp) im Powerplay frei vor dem 27-jährigen Kanadier zum Schuss kam und den Hausherren die 1-0 Führung bescherte. Ebenfalls in nummerischer Überlegenheit fiel der Ausgleichstreffer im Mittelabschnitt, sowie das 2-1 für Minnesota. Dafür verantwortlich war jeweils der tschechische Stürmer Filip Kuba(25.pp/38.pp), der seine Saisontore Nummer Vier und Fünf erzielte.
Den Schlusspunkt in der unterhaltsamen Begegnung setzte Marian Gaborik(53.) keine acht Minuten vor der letzten Sirene, nachdem er von Andrew Brunette und Lubomir Sekeras mustergültig in Szene gesetzt wurde. Die Wild beendeten mit diesem Sieg eine vier Spiele andauernde Negativserie.
Chicago - Tampa Bay 2-2 (1-1/1-1/0-0/0-0)
Die Mannschaft der Stunde, die Chicago Blackhawks, mussten in Tampa Bay fast überraschend einen Punkt zurücklassen, trübten aber mit diesem Unentschieden kaum ihre gute Serie von zwölf Siegen, drei Niederlagen und nur einem Remis in den letzten 16 Partien.
Im Ice Palace der Lightning lieferten sich die Teams, die in der jüngsten Vergangenheit meist nur Kanonenfutter waren, aber in dieser Saison mehr als eine positive Überraschung sind, einen sehenswerten Schlagabtausch. Im Rampenlicht standen oft die beiden Torhüter Jocelyn Thibault und Nikolai Khabibulin, die bewiesen, dass sie wahre Meister ihres Fachs sind. Lediglich je ein Mal mussten sie im ersten und zweiten Drittel hinter sich greifen und hatten damit maßgeblichen Anteil am letztendlich so gerechten Ausgang des Spiels.
Nachdem Tony Amonte(9.pp) und Steve Sullivan(27.) ihre Blackhawks in Führung gebracht hatten, war es jeweils Martin St.Louis(12./35.), den in dieser Spielzeit bislang besten Goalgetter der Mannen aus Florida, möglich den Gleichstand wieder herzustellen. Die müde Overtime, vor der sich die Teams wegen des mangelnden Engagements offenbar schon auf eine Punkteteilung geeinigt hatten, brachte keine Entscheidung.
Washington - Detroit 1-3 (1-2/0-0/0-1)
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Andrei Nikolishin (WAS) und Kirk Maltby (DET) kämpfen verbissen um die Hartgummischeibe.
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Acht Spiele, sechs Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden: Diese aussagekräftige Bilanz haben die Red Wings in den letzten drei Wochen erreicht und sind damit klar auf Kurs des Gewinns der Presidents Trophy, die der punktbesten Mannschaft am Ende der Saison verliehen wird. Ein Abstand von zehn Punkten klafft mittlerweilen zwischen den zweitplatzierten Flyers und Detroit.
Die vor dieser Spielzeit als Rentnertruppe verschriehene Mannschaft aus Hockeytown zeigte daheim gegen die Capitals eine Eishockeydemonstration, in der die Gäste nie Herr der Lage waren und Dominik Hasek lediglich 17 Mal prüften. Sein Gegenüber, der deutsche Nationaltorhüter Olaf Kölzig, wurde von Yzerman und Co. doppelt sooft auf die Probe gestellt. Der tschechische Olympiasieger wurde im Powerplay von 'sniper' Peter Bondra(10.pp) überwunden, nachdem Luc Robitaille(2.pp) seine Red Wings in Führung gebracht hatte. Noch im ersten Drittel schoss Brett Hull(20.) zum 2-1 ein, während Sergei Fedorov(47.) den Endstand von 3-1 herstellte.
Hulls 99ster Siegtreffer seiner Karriere befördert ihn auf den dritten Platz dieser All-Time-Statistik und Robitaille ist mit seinem 611ten Tor jetzt der beste Linksaußen aller Zeiten. Beide verdrängten Hulls Vater Bobby, der im Publikum saß und diese 'Tragödie' mit ansehen musste, von seinen Plätzen.
Florida - Dallas 3-2 (1-0/2-1/0-1)
Ohne ihren Topscorer Mike Modano, der aus persönlichen Gründen dieses Spiel aussetzte, empfingen die Dallas Stars zu Hause die Florida Panthers. Nach vier Niederlagen in Folge konnten die Mannen aus Miami wieder eine Partie gewinnen, wobei die Begegnung klar von den Hausherren dominiert wurde.
Eine fahrlässige Chancenverwertung und ein hervorragend aufgelegter Trevor Kidd verhinderten jedoch den zehnten Heimerfolg des Stanley Cup Siegers von 1999. Lediglich Kirk Muller(21.pp) und Sergei Zubov(59.pp) stellten ihre Treffsicherheit im Powerplay unter Beweis, während die Gäste Victor Kozlov(4.pp), Marcus Nilson(32.) und Niklas Hagman(38.) die zwei Punkte sicherten.
Überschattet wurde die Partie von sechs Faustkämpfen und mehreren hässlichen Fouls, die dem an und für sich guten Spiel einen herben Beigeschmack gaben. Krönender Abschluss war das minutenlange Duell zwischen dem beinharten Kapitän der Stars, Derian Hatcher, und dem Strafbankkönig der Panthers Peter Worell in der neunten Minute des letzten Abschnitts.
Anaheim - Edmonton 1-3 (1-1/0-1/0-1)
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Diesmal kann J.-S. Giguere (ANA) noch vor Ryan Smyth (EDM) klären.
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Die dritte Auseinandersetzung in dieser Saison zwischen den Oilers und den Ducks ging zum dritten Mal zu Gunsten der Kanadier aus. Gerade recht kamen den Mannen aus Edmonton die Kalifornier als Aufbaugegner, denn nach vier sieglosen Spielen in Folge war es wieder an der Zeit einen doppelten Punktgewinn zu erzielen.
An den zu Beginn der Saison erlittenen Knöchelbruch lässt Edmontons Ryan Smyth(35.sh) kaum mehr einen denken, denn er spielt wie vor seiner Verletzung und bescherte mit seinem Treffer in Unterzahl seinem Team im Mittelabschnitt die erstmalige Führung. Zuvor hatten Patric Kjellberg(6.pp) für Anaheim und Daniel Cleary(13.pp) für die Hausherren jeweils im Powerplay getroffen.
Wie wichtig er für seine Mannschaft ist und für das kanadische Olympiateam sein kann, bewies der erst 25-jährige Smyth in der Mitte des letzten Drittels, als er nach einer gelungenen Einzelleistung seinen Kollegen Mike Comrie(51.) den Puck gekonnt zuspielte, so dass dieser zum 3-1 Endstand nur noch den Schläger hinhalten musste.
Die Mighty Ducks enttäuschten erneut über die gesamte Distanz auf ganzer Linie und bauten ihre Negativbilanz von acht Niederlagen in den letzten zehn Spielen, bei nur einem Sieg und einem Unentschieden, aus.
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