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SPIELTAG 12.01.2002
Toronto - Washington 3-3 (2-1/0-1/1-1)
Vor dieser Saison prognostizierten viele sogenannte Experten, dass sowohl Washington, als auch Toronto um den Stanley Cup mitspielen werden. Bislang zeigten jedoch nur die Maple Leafs eine konstante Topleistung, wodurch sie in der Northeast Division und in der Eastern Conference einen vorderen Platz belegen. Die Capitals hingegen blieben hinter den Erwartungen zurück, unter anderen gehandicapt wegen des Ausfalls von Calle Johansson, der auf Grund einer Schulterverletzung die Spielzeit vorzeitig beenden musste und der Zwangspausen von Neuzugang Jaromir Jagr. Der Tscheche musste in dieser Nacht wegen Leistenbeschwerden erneut passen.
Trotzdem wurde die Begegnung zu einen echten Leckerbissen, der rasantes Eishockey von beiden Seiten zu bieten hatte. Nicht nur optisch überlegen präsentierten sich dabei die Kanadier im ersten Drittel, als sie zwei ihrer zahlreichen Chancen durch Mikael Renberg(1.) und Tomas Kaberle(14.pp/46.) nutzen konnten. Dazwischen schoss Ken Klee(4.) seinen vierten Saisontreffer zum Zwischenstand von 1-1, nachdem Toronto bereits nach 21 Sekunden in Front gegangen war.
Im weiteren Spielverlauf glich die Partie mehr und mehr aus, wobei Washingtons Dainius Zubrus(31.pp) im einzigen Powerplay seines Teams innerhalb des zweiten Durchgangs den erneuten Gleichstand erzielte. Für sein 17tes Erfolgserlebnis der Saison sorgte Verteidiger Sergei Gonchar(42.pp) zu Beginn des letzten Abschnitts ebenfalls in nummerischer Überlegenheit und bescherte den Gastgebern die erstmalige Führung. Diese wurde von Kaberle knapp vier Minuten später egalisiert. Die folgende Overtime brachte keine Entscheidung.
Calgary - Atlanta 0-1 (0-0/0-1/0-0)
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Milan Hnilicka (ATL) war an diesem Abend der Beste.
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Auf der einen Seite stand mit Calgarys Jarome Iginla der Topscorer der NHL, auf der anderen Seite das Team mit den meisten Gegentreffern. Ein Spaziergang sollte es für die Flames werden und womöglich gleich mehrere Tore von ihren besten Stürmer rechneten sich die Calgary-Fans aus, wurden jedoch bitter enttäuscht. Als der Spielverderber entpuppte sich Atlanta Goalie Milan Hnilicka, der sich seinen zweiten Saisonshutout durch eine absolute Topleistung verdiente. 37 Schüsse, sechs allein davon vom Shooting Star der laufenden Spielzeit, parierte der 28-jährige Tscheche und sicherte seinem Team fast überraschend den sechsten Heimerfolg.
Hnilicka hielt hinten dicht und holte so den einen Punkt, für den zweiten Zähler sorgte Hnat Domenichelli(28.), der im zweiten Drittel ein Powerplay, Robyn Regehr war wegen Beinstellens in der Kühlbox, nach der Vorarbeit von Yannick Tremblay und Daniel Tjarnqvist, nutzen konnte. Kurz danach verschoss Jeff Cowan leichtfertig einen Penalty.
Atlanta bleibt trotz dieses Sieges abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz in der Eastern Conference, während Calgary weiterhin den achten Rang im Westen belegt. Die Verfolger aus Los Angeles und Phoenix liegen nur drei Zähler, bei einem Spiel weniger, dahinter und könnten nach einer fünfjährigen Durststrecke den Flames erneut die Teilnahme an den Playoffs vermiesen.
Ottawa - Florida 4-2 (1-1/3-1/0-0)
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Todd White (FLO) stolpert über Kevyn Adams (OTT).
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Den Gästen aus Ottawa reichten vier gute Minuten im zweiten Drittel, um die Partie in Miami gegen die Panther zu gewinnen. Ansonsten plätscherte das Spiel so vor sich hin und hatte kaum gute Torszenen, spektakuläre Paraden oder harte Checks zu bieten.
Nachdem Viktor Kozlov(5.) und Daniel Alfredsson(11.) im ersten Durchgang für ihre Teams je einen Treffer erzielt hatten, das erste Drittel zu Ende gegangen war und das nächste begonnen hatte, besonnen sich die Gäste kurzzeitig auf ihre Offensivqualitäten, die deren Zuschauern schon oft in dieser Saison von den Sitzen riss, und schossen drei Tore innerhalb von 250 Sekunden. Zunächst konnte Ricard Persson(23.) Floridas Goalie Trevor Kidd überwinden, ehe Martin Havlat die beiden weiteren Treffer von Mike Fisher(24.) und Chris Neil(24.) mustergültig vorbereitete. Sichtlich geschockt agierten die Hausherren nach diesem Dreifachschlag, wurden aber durch Valerie Bures(36.) zweiten Saisontreffer sechs Minuten später noch rechtzeitig geweckt, womit die Aufholjagd beginnen konnte. Diese verlief allerdings trotz guter Chancen erfolglos.
Während Floridas Topstürmer Pavel Bure wegen eines Handbruchs fehlte und auf unbestimmte Zeit nicht am Spielbetrieb teilnehmen werden kann, schaffte sein Bruder Valerie nach einem überstandenen Knorpelschaden im Knie ein mehr oder weniger gelungenes Comeback.
Anaheim - Minnesota 2-2 (0-1/2-1/0-0/0-0)
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Matt Cullen (ANA) scheitert an Manny Fernandez (MIN).
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Mittlerweilen seit sieben Spielen ohne Sieg - fünf Niederlagen und zwei Unentschieden - sind die zur Zeit nicht so mächtigen Ducks aus Anaheim, während die Wild in den letzten sechs Partien nur eine Niederlage einstecken mussten, bei drei doppelten Punkterfolgen und zwei Remis.
In dieser Begegnung dominierten klar die Hausherren, wobei sie sich zwingende Chancen nur selten erspielen konnten und wenn dann meist an Anheims guten Goalie Jean-Sebastien Giguere scheiterten. Daher ist Filip Kubas(11.) dritter Saisontreffer, der nach einer Aneinanderreihung von Zufällen fiel, eher als glücklich zu bezeichnen. Anders Antti Laaksonen(21.), der nach 39 Sekunden im Mittelabschnitt die Vorbereitung von Ladislav Benysek und Andrew Brunette sehenswert und erfolgreich zum 2-0 abschloss.
Nur 56 Sekunden später konnte dann Duck Marty McInnis(22.) seine schon zwölf Spiele andauernde Punkteflaute beenden, indem er Minnesotas Tormann Manny Fernadez verlud und seinen achten Saisontreffer erzielte. Auf sechs mehr bringt es mittlerweilen der beste Stürmer der Kalifornier, Paul Kariya(32.pp), der den Ausgleich zehn Minuten darauf im Powerplay besorgte. Vorausgegangen war ein Schuss ans Außennetz von Samuel Pahlsson, wodurch der Puck zu Kariya abprallte und dieser die Hartgummischeibe mit einer fulminanten Vorhand durch mehrere gegnerische Beine und Fernandez Schoner im Gehäuse versenken konnte.
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