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SPIELTAG 24.12.2001
Ottawa - N.Y. Rangers 2-3 (1-1/0-1/1-1)
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Patrick Lalime (OTT) mit einem spektakulären Save gegen Mike York (NYR).
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Stürmer Petr Nedved(59.) bezwang mit einem Schuss vom rechten Bullykreis aus Torhüter Patrick Lalime zur entscheidenden 3-2 Führung 61 Sekunden vor dem Ende und setzte damit einen Schlusspunkt unter einer Serie von sieben Heimspielen. Die Vorarbeit leistete Neuzugang Matthew Barnaby. Besonders im Schlussdrittel stand Lalime schwer unter Beschuss, als die Rangers nach dem 2-2 Ausgleich durch Wade Redden(53.pp) auf den Siegtreffer drängten.
Dagegen hatte Rangers Goalie Mike Richter im Mittelabschnitt viel zu tun und wurde mehrmals auf die Probe gestellt. Er hielt jedoch in dieser Phase seinen Kasten sauber und ermöglichte so die 2-1 Führung der Hausherren durch Theoren Fleury(15.pp/33.pp). Fleury hatte in der ersten Periode auch für die New Yorker nur 69 Sekunden nach Zdeno Charas(14.sh) Unterzahltreffer zum 1-0 wieder ausgeglichen. Allerdings hatten die Rangers zu diesem Zeitpunkt zwei Mann mehr auf dem Eis. Beide Fleury Tore bereitete Verteidiger Brian Leetch vor, der sieben Vorlagen in den letzren fünf Partien verbuchen konnte.
Die Senators haben zum ersten Mal seit drei Begegnungen wieder verloren, vor allem aufgrund ihrer undisziplinierten Spielweise, die ihnen zahlreiche Strafzeiten einbrachte und von den Rangers konsequent genutzt wurden.
San Jose - Nashville 1-1 (1-0/0-0/0-1/0-0)
Mit einem Unterzahltreffer 35 Sekunden vor der Schlusssirene bewahrte Petr Tenkrat(60.sh) seine Nashville Predators vor einer Heimniederlage und baute so die Serie von ungeschlagegen Spielen auf sieben insgesamt und elf im heimischen Gaylord Entertainment Center aus. Tenkrat, der Evgeni Nabokov dadurch den Shutout vermieste, hatte Glück, dass sein Schuss vom rechten Bullykreis aus von Sharks Verteidiger Gary Suter abgefälscht wurde. Nashville hatte Alles oder Nichts gespielt und Torhüter Mike Dunham zu diesem Zeitpunkt für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen.
Beide Mannschaften warfen in der anschließenden Verlängerung noch einmal alles nach vorne und zeigten das Offensiveishockey, das die 60 Minuten zuvor noch schmerzlich vermisst wurde. Trotz zahlreicher Einschussgelegenheiten auf beiden Seiten wollte indes ein weiterer Treffer nicht mehr fallen.
Die lange beständige 1-0 Führung der Sharks besorgte Owen Nolan(7.sh) gleich zu Beginn der Partie, als er die erste Strafzeit gegen sein Team 'nutzen' konnte und wie Tenkrat in Unterzahl traf. Bedient wurde Nolan durch einen Pass von Suter.
Dallas - Atlanta 4-1 (1-0/0-1/3-0)
Die Atlanta Thrashers machten es den Dallas Stars relativ leicht ihre zuletzt gezeigte Auswärtsschwäche abzulegen. Die Hausherren agierten zwar ganz gefällig, ihr Defensivverhalten erwies sich aber wieder einmal als nicht ligatauglich. Zwei Powerplaytreffer von Sergei Zubov(18.pp) und Pat Verbeek(41.pp) brachten die Texaner auf die Siegerstraße. Zwischenzeitlich hatten auch die Thrashers mit einem Mann mehr auf dem Eis durch Tommi Kallio(23.pp) punkten können. Zu Beginn der Partie, sowie in einer kurzen Phase nach dem Ausgleich, bekamen die Thrashers sogar ein spielerisches Übergewicht, doch Dallas' Schlussmann Marty Turco, er bekam den Vorzug vor Ed Belfour, vereitelte einige Großchancen der Gastgeber.
Atlantas siebte Heimniederlage aus den letzten neun Partien in der Philips Arena besiegelten schließlich Kirk Muller(45.) und Jamie Langenbrunner(50.) mit ihren Toren zum 4-1 Endstand.
Detroit - Chicago 5-0 (2-0/3-0/0-0)
Eine herbe Heimniederlage mussten die Chicago Blackhawks gegen ihre Erzrivalen aus Detroit hinnehmen. Diese nahmen mit 5-0 Toren eindrucksvoll Revanche für das 0-2 beim letzten Aufeinandertreffen.
Zunächst ließen die Red Wings ihre Gastgeber austoben und als deren Anfangselan vorüber war, schlugen sie eiskalt zu. Brendan Shanahan(14.) und Chris Chelios(20.) besorgten noch vor der ersten Pause eine 2-0 Führung für die Gäste. Im zweiten Durchgang untermauerten die Red Wings ihre Spitzenstellung im Westen mit drei Toren von Luc Robitaille(25.pp), Brett Hull(50.) und Igor Larionov(51.pp).
In der noch verbleibenden halben Stunde konnten es sich die Red Wings leisten, einen Gang zurückzuschalten und ihrem Schlussmann Dominik Hasek zu seinem zweiten Shutout in Folge, dem dritten in dieser Saison zu verhelfen.
Anaheim - Phoenix 4-0 (3-0/1-0/0-0)
Binnen 51 Sekunden Mitte des ersten Durchgangs war die Partie zwischen den Mighty Ducks of Anaheim und den Phoenix Coyotes entschieden. Andy McDonald(13.), Denny Lambert(13.) und Marc Chouinard(14.) setzten mit ihren drei Toren in diesem Zeitraum einen neuen Franchiserekord für die Kalifornier. Der alte Rekord lag bei drei Toren innerhalb von 106 Sekunden, gesetzt am 26. Februar 1994 in Quebec.
Auch im zweiten Drittel erwischten die Ducks einen Traumstart. Gerade einmal 67 Sekunden waren absolviert, als Paul Kariya(22.) den Vorsprung auf 4-0 erhöhte. Dem hatten die Coyotes nur noch wenig entgegenzusetzen und sollten sie einmal gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auftauchen, dann war Jean-Sebastien Giguere für sie die Endstation. Giguere kam mit 24 Rettungstaten zu seinem zweiten Saison-Shutout, dem sechsten seiner NHL-Karriere.
Minnesota - Colorado 3-6 (1-2/0-2/2-2)
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Patrick Roy (COL) rettet vor dem einschussbereiten Brad Brown (MIN).
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Auf dem ersten Tabellenplatz in der Northwest Division dürfen die Colorado Avalanche in die verdiente Weihnachtspause. Die Avalanche lösten heute Nacht mit einem eindrucksvollen 6-3 Heimerfolg über die Minnesota Wild den bisherigen Spitzenreiter aus Edmonton ab.
Dabei hatte es zunächst gar nicht so gut für die Avalanche ausgesehen. Ihr Verteidiger Rob Blake bekam eine 4-Minuten Strafe wegen hohen Stocks und die daraus resultierende Überzahl nutzte Jim Dowd(10.pp), um die Gäste in Front zu schießen. Der Rückstand hatte Signalwirkung auf die Hausherren. Sie dominierten fortan das Spielgeschehen und nahmen den bedauernswerten Gästetorwart Dwayne Roloson unter Dauerbeschuss. Trotz der sechs folgenden Gegentreffer durch Brian Willsie(12./51.), Alex Tanguay(16.pp), Milan Hejduk(24.pp), Eric Messier(39.) und Greg de Vries(44.sh) kann man Roloson keine Schuld an der Niederlage vorwerfen. Seinen insgesamt 43 Saves haben es die Wild sogar noch zu verdanken, dass sie kein Debakel im Pepsi Center erlebten.
In der Schlussphase der Partie hatten die Avalanche doch noch zwei Geschenke für die Gäste übrig. Andrew Brunette(52.pp) und Aaron Gavey(57.) konnten mit ihren Toren etwas Ergebniskosmetik betreiben.
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