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2001-12-17 

SPIELTAG 17.12.2001

Carolina - Pittsburgh 7-0 (1-0/3-0/3-0)

Auch Robert Lang (PIT) scheitert an Tom Barrasso (CAR).
Das was in der gestrigen Nachmittagsbegegnung die Pittsburgh Penguins ihren 14.226 Zuschauern in der Mellon Arena boten, ließ Headcoach Rick Kehoe die Zornesröte ins Gesicht steigen: "Ich kann nicht erklären, warum wir heute so desolat gespielt haben. Das war die schlechteste Leistung einer Mannschaft der Penguins seit vielen, vielen Jahren."
Die Penguins verloren ihre Heimpartie gegen die Carolina Hurricanes deutlich mit 7-0 Toren und konnten in der gesamten Spielzeit nur elf Mal auf das gegnerisch Tor schießen, womit sie den Franchise-Negativrekord aus dem Jahre 1977 einstellten.
Hurricanes Schlussmann Tom Barrasso, ein Ex-Penguin, hatte wenig Mühe um zu seinem zweiten Saison-Shutout, den 37. seiner Karriere zu kommen: "Ich kann mich nicht erinnern, mir schon einmal so leicht einen Shutout verdient zu haben. Die Jungs vor mir haben ganze Arbeit geleistet."
Bei den seit mittlerweilen fünf Spielen in Folge ungeschlagenen Hurricanes beteiligten sich Rod Brind'Amour(13.), Bates Battaglia(28.), Erik Cole(33.), Jeff Daniels(39.sh), Ron Francis(43.pp/51.pp) und Jeff O'Neill(52.pp) mit ihren Toren aktiv am Schützenfest.

Colorado - Minnesota 3-2 OT (0-2/0-0/2-0/1-0)
Colorados Teamkapitän Joe Sakic(65.) beendete mit dem 3-2 Siegtreffer in der Overtime eine erfolgreiche Aufholjagd der Avalanche im Xcel Energy Center von St. Paul.
Die Minnesota Wild boten den amtierenden Stanley Cup Champions lange Zeit Paroli und konnten sich im ersten Drittel durch Tore von Jim Dowd(7.) und Darby Hendrickson(13.pp) sogar eine 2-0 Führung herausspielen.
Dass die 'Avs' nicht noch weiter in Rückstand gerieten war der Verdienst von Colorados Ersatztorhüter David Aebischer. Bei den schnell vorgetragenen Kontern der Hausherren war der Schweizer stets Endstation.
4 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, es stand immer noch 2-0, läutete Steven Reinprecht(56.) die Aufholjagd ein und nur drei Minuten danach gelang Milan Hejduk(59.) der Ausgleichstreffer, der die Avalanche in die Verlängerung rettete.

Edmonton - Philadelphia 3-2 (2-0/0-1/1-1)

Georges Laraque (EDM) kann Brian Boucher (PHI) nicht überwinden.
Mike Comrie(10./15.) avancierte mit seinen zwei Toren im ersten Durchgang zum Matchwinner für die Edmonton Oilers bei ihrem Gastauftritt im First Union Center von Philadelphia.
In einer von den Defensivkräften beider Mannschaften bestimmten Partie, die nur selten große Torchancen zuließen, gelang Marty Reasoner(44.) mit dem Treffer zum 3-1 Zwischenstand zu Beginn des Schlussabschnitts das 'Game Winning Goal'.
Zwischenzeitlich hatte Mark Recchi(23.pp) aus einer Überzahlsituation heraus für die Hausherren verkürzt.
In den letzten zehn Spielminuten machten die Flyers noch einmal kräftig Druck, kamen aber gegen die kompakt stehenden Oilers nur noch zum Anschlusstreffer durch Ruslan Fedotenko(53.).
Lob für die Westkanadier hatte auch Flyers Center Jeremy Roenick parat: "Es war ungeheuerlich schwer. Die Oilers sind ein sehr schnelles Team. Sie arbeiten hart und haben immer einen Check parat. An diesem Punkt hätten wir mehr dagegen halten müssen."

Los Angeles - Anaheim 3-2 OT (1-1/1-1/0-0/1-0)
Mit einem Tor bei Unterzahl nachdem erst 14 Sekunden in der Overtime absolviert waren, entschied Los Angeles Verteidiger Aaron Miller(16./61.sh) das innerkalifornische Duell bei den Mighty Ducks of Anaheim.
Miller hatte schon während der regulären Spielzeit im ersten Drittel zum 1-1 Ausgleich nach German Titovs(12.) Führungstreffer Ducks schlussmann Jean-Sebastien Giguere bezwingen können.
Die Ducks waren über die gesamte Spielzeit das dominierende Team, erarbeiteten sich ein Torschussverhältnis von 37-17, bewiesen aber auch erneut ihre Abschlussschwäche.
Als Mike Leclerc für die Hausherren auf der Strafbank saß gelang Eric Belanger(25.pp) die erstmalige Führung für die Kings. Jeff Friesen(31.) rückte noch im gleichen Spielabschnitt mit seinem achten Saisontreffer die Kräfteverhältnisse zurecht.
Im torlosen dritten Drittel stand Los Angeles' Schlussmann Jamie Storr im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Gegen die wild anstürmenden Ducks gelangen ihm 19 Rettungstaten, womit er sein Team in die letztendlich für sie erfolgreiche Verlängerung rettete.

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