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SPIELTAG 14.12.2001
Phoenix - Ottawa 0-6 (0-3/0-0/0-3)
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Martin Havlat (OTT) freut sich nachdem er zum dritten Mal an diesem Abend Sean Burke(PHO) bezwingen konnte.
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Ein hartes Urteil fällte Phoenixs Schlussmann Sean Burke nach der herben 0-6 Niederlage seiner Coyotes im Corel Centre von Ottawa: "Wir haben als Mannschaft versagt. Wir haben vorzeitig aufgegeben. Keiner von uns hat gezeigt, dass er gewillt ist sein Letztes zu geben. Das war erschreckend. Mit dem 6-0 waren wir noch ganz gut bedient. Die Senators waren um elf Tore besser als wir."
Burke, der sich noch Hoffnungen macht bei den Olympischen Spielen für Team Canada nominiert zu werden, musste in den letzten zwei Spielen zwölf Gegentreffer hinnehmen.
Auch heute Nacht wurde er von seinen Vorderleuten schmerzlich in Stich gelassen. Die Ottawa Senators konnten nach Belieben schalten und walten und lagen bis zur ersten Pause durch Tore von Martin Havlat(7./14.pp) und Ivan Ciernik(11.) bereits mit 3-0 in Front. das Torschussverhältnis betrug zu diesem Zeitpunkt 15-1 für die Hausherren.
Im torlosen Mitteldrittel ließen es die Senators angesichts des beruhigenden Vorsprungs etwas langsamer angehen, legten aber im Schlussabschnitt noch einmal einen Zahn zu. Martin Havlat(48.) komplettierte seinen zweiten NHL-Shutout und Mike Fisher(49./58.) konnte noch weitere zwei Mal Burke zum 6-0 Endstand bezwingen.
Einen ruhigen Abend verlebte Patrick Lalime im Tor der Senators. Er musste bei seinem Shutout nur 18 Schüsse der harmlosen Gäste parieren.
Montreal - Philadelphia 3-2 (1-1/2-0/0-1)
Mit einem überraschenden 3-2 Auswärtserfolg bei den Philadelphia Flyers beendeten die Montreal Canadiens ihre Durststrecke von fünf Spielen in Folge ohne doppelten Punktgewinn.
Die Flyers waren zwar wie erwartet das spielerisch bessere und optisch überlegene Team, offenbarten aber vor dem Gehäuse der Kanadier eklatante Abschlussschwächen. Dabei hatte es zunächst für die Hausherren ganz gut ausgesehen: Noch keine fünf Minuten standen die Mannschaften auf dem Eis, als Simon Gagne(5.) mit seinem 14. Saisontreffer die Flyers in Führung brachte.
Während es die Hausherren in der folgenden halben Stunde versäumten ihren Vorsprung auszubauen, nutzten die Canadiens annähernd jede gute Einschussmöglichkeit zum Torerfolg. Chad Kilger(13.), Richard Zednik(23.) und aus einem Powerplay heraus Doug Gilmour(36.pp) schossen die Gäste vorentscheidend mit 3-1 in Front.
In der zweiten Pause wurde Philadelphias Goalie Roman Cechmanek durch Brian Boucher ersetzt. Boucher musste zwar keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen, seine Vorderleute waren aber nicht mehr in der Lage das Spiel zu wenden. Kim Jonsson(52.) gelang nur noch der Anschlusstreffer, indem er nach einen Schuss von Keith Primeau, den Rebound einnetzte.
Boston - Washington 1-2 (0-0/1-0/0-2)
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Matt Pettinger (WAS) gibt Byron Dafoe (BOS) das Nachsehen.
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Olaf Kölzig war mit 35 Rettungsaten Washingtons großer Rückhalt beim schmeichelhaften 2-1 Heimerfolg der Capitals gegen die Boston Bruins. Die Gäste waren über die gesamte Spielzeit das überlegene Team, erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen und konnten sogar zwei Mal den Puck im Netz unterbringen. Das Tor von Martin Lapointe wurde jedoch nicht anerkannt und so stand nach zwei Dritteln nur der Powerplaytreffer von Jamie Rivers(34.pp) auf dem Videowürfel.
Matt Pettinger(46.) und Ulf Dahlen(52.) sorgten schließlich im Schlussabschnitt dafür, dass die Capitals nach drei sieglosen Spielen wieder einmal beide Punkte einsammeln konnten.
Toronto - St. Louis 4-3 OT (2-1/1-1/0-1/1-0)
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Mit vereinten Kräften vereiteln Curtis Joseph und Thomas Kaberle (TOR) eine Torchance von Pavol Demitra (STL).
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Nur 43 Sekunden benötigte Mats Sundin(61.pp) in der Verlängerung um seinen Toronto Maple Leafs beide Punkte bei ihrem Gastauftritt im Savvis Center von St. Louis. Er schloss im Powerplay einen zusammen mit Alexander Mogilny, der auffälligste Akteur bei den Kanadiern, schnell vorgetragenen Angriff erfolgreich ab.
Alexander Mogilny(14./22.pp) hatte bereits in den ersten gut 20 Spielminuten der regulären Spielzeit zwei Mal seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt. Desweiteren erwies sich Tie Domi(18.) als treffsicher und so lagen die Gäste zu Beginn des zweiten Drittels bereits mit 3-1 in Front. Den einzigen Treffer der Blues bis zu diesem Zeitpunkt hatte Scott Young(15.pp) markiert.
Dass die Hausherren doch noch zu einem durchaus verdienten Ehrenpunkt kamen, das hatten sie Al MacInnis(40.pp), bei seinem Schlagschuss von der blauen Linie gab es für curtis Joseph nichts zu halten, und Doug Weight(50.) zu verdanken, die den Spielstand zum 3-3 egalisierten.
Detroit - Edmonton 2-1 (0-1/1-0/1-0)
Knapp sechs Minuten vor Spielende gelang Detroits Teamkapitän Steve Yzerman(55.) der 2-1 Siegtreffer für seine Red Wings im Skyreach Center von Edmonton.
Viel Respekt zollten die beiden Spitzenreiter der Central und Northwest Division voreinander oder war es nur die Angst vor einer weiteren Niederlage? Die Edmonton Oilers konnten seit drei Spielen nicht mehr gewinnen und die Detroit Red Wings waren mit vier Partien in Folge ohne Sieg angetreten.
Spielerisch überzeugen konnten auch heute Nacht beide Mannschaften nicht. Zum Großteil war der Spielaufbau bereits in der neutralen Zone beendet. Schöne, schnelle Kombinationen blieben Mangelware. Die Treffer entsprangen mehr oder weniger dem Zufall oder unter gütiger Mithilfe des Gegners. Bei der 1-0 Führung der Oilers ließ Dominik Hasek nach einem Schuss von Mike Comrie den Puck nach vorne abprallen und Anson Carter(11.) bedankte sich hierfür.
Analog dazu der Ausgleichstreffer von Boyd Deveraux(27.) im Mittelabschnitt. Diesmal war es Nicklas Lidstrom der abzog und Deveraux staubte den Rebound ab.
Vancouver - Los Angeles 3-6 (0-3/1-2/1-2)
Ihren erst zehnten doppelten Punktgewinn konnten heute Morgen die Los Angeles Kings im heimischen Staples Center gegen die Vancouver Canucks einfahren. Die Gäste aus British Columbia präsentierten sich vor allem im ersten Durchgang als erschreckend schwach und ehe sie sich umsahen lagen sie auch schon nach Toren von Ian Lapperiere(4.), Philippe Boucher(11.pp) und Nelson Emerson(16.) mit 0-3 im Hintertreffen. Für die drei Kings war es jeweils der erste Saisontreffer.
Die Hausherren ließen auch im Mittelabschnitt den Canucks nicht den Hauch einer Chance. Zwar gelang Ed Jovanovski(37.) der Anschlusstreffer, doch postwendend wurden die Westkanadier ein Opfer ihrer zeitweise überharten Gangart. Noch vor der Pause bauten Craig Johnson(38.pp) und Steve Heinze(39.pp) mit zwei weiteren Powerplaytoren den Vorsprung der Kings auf 5-1 aus.
Anrechnen muss man den Canucks, dass sie trotz des aussichtslosen Rückstandes im Schlussdrittel nicht aufsteckten und weiter auf eine Ergebniskosmetik bedacht waren. Diese gelang Markus Naslund(44.) und Todd Bertuzzi(59.pp). Den Schlusspunkt setzte Philippe Boucher(60.en) mit seinem 'Empty Net Goal' zum 6-3 Endstand jedoch wiederum ein Kalifornier.
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