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SPIELTAG 11.12.2001
Carolina - N.Y. Rangers 4-3 OT (0-0/3-1/0-2/1-0)
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Mike York (NYR) und Mike Langdon (CAR) mit einer Verbeugung vor dem Puck.
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Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die 17.554 Besucher im Madison Square Garden von New York nicht beschweren. Ihre Rangers und die Gäste aus Carolina lieferten sich einen gut 62 minütigen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Hurricanes. Nachdem knapp zwei Minuten in der Overtime absolviert waren, leistete sich Rangers Center Eric Lindros eine Strafzeit und danach dauerte es nur 45 Sekunden bis Carolinas Teamkapitän Ron Francis(63.pp) die nummerische Überlegenheit auf dem Eis zum 4-3 Siegtreffer nutzte.
Im torlosen aber keineswegs langweiligen ersten Spielabschnitt hatten die Hausherren etwas mehr vom Spiel, konnten aber kein Kapital aus ihrer optischen Überlegenheit schlagen.
Furios begann der zweite Durchgang: Innerhalb der ersten 90 Sekunden konnten Sami Kapanen(21.) und Bates Battaglia(22.) gleich zwei Mal Rangers Schlussmann Mike Richter bezwingen. Zwar verkürzte postwendend Eric Lindros(24.) mit seinem 16. Saisontor auf 1-2, den Hurricanes gelang es aber wenig später durch Rod Brind'Amour(29.) den alten 2-Tore Vorsprung wiederherzustellen.
Unterbrochen von der zweiten Pause versäumten es die Gastgeber von einer 6-minütigen Überzahl zu profitieren. Die 'Blueshirts' ließen aber nicht locker und schließlich gelangen Theoren Fleury(49.) sowie Petr Nedved(56.pp) doch noch die Ausgleichstreffer, welche die Rangers in die Verlängerung retteten und damit zu einem Punktgewinn verhalfen.
New Jersey - Columbus 1-3 (0-0/1-2/0-1)
So hatten sich die New Jersey Devils ihren Gastauftritt in Columbus wohl nicht vorgestellt. Gegen die zuletzt so harmlosen Columbus Blue Jackets mussten sich die Stanley Cup Finalisten des vergangenen Jahres mit 1-3 Toren geschlagen geben.
Dabei konnten sich die zu Beginn überheblich agierenden Gäste zunächst bei ihrem Tormann Martin Brodeur bedanken, dass sie nicht schon im ersten Durchgang gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Blue Jackets in Rückstand geraten waren.
Doch im zweiten Abschnitt konnten die Hausherren ihre Torflaute von zehn Drittel ohne Erfolgserlebnis durch Espen Knutsen(25.) und David Vyborny(29.) beenden. Zwischenzeitlich hatte Scott Niedermayer(28.) den Spielstand egalisiert.
Erst nachdem Rostislav Klesla(44.) sogar noch auf 3-1 erhöht hatte, erwachten die Devils aus ihrer Lethargie, fanden aber in Columbus' Goalie Marc Denis, der allein im letzten Spielabschnitt 15 Torschüsse parierte, ihren Meister.
Minnesota - Montreal 0-4 (0-1/0-1/0-2)
Nicht den Hauch einer Chance ließen die Montreal Canadiens im heimischen Molson Centre den Minnesota Wild. Mit einem auch in der Höhe gerechten 4-0 Erfolg beendeten die Frankokanadier ihre Negativserie von fünf Spielen ohne doppelten Punktgewinn.
Die Hausherren zeigten von der ersten Spielminute an, wer das Sagen auf dem Eis hat. Die Wild konnten sich im ersten Drittel kaum aus ihrer Verteidigungszone befreien. Nach gut zwölf Spielminuten gelang Oleg Petrov(13.) der hochverdiente Führungstreffer für die 'Habs'.
Im zweiten Durchgang dauerte es nur 27 Sekunden bis Andreas Dackell(21.) Gästetorwart Manny Fernandez erneut bezwingen konnte.
Für die Entscheidung sorgten schließlich im Schlussabschnitt Arron Asham(42.), mit seinem ersten Saisontor, und Yanic Perreault(57.). Montreals Schlussmann Jose Theodore hatte gegen die im Angriff harmlosen Wild relativ wenig Mühe sich mit 24 Saves seinen zehnten NHL-Shutout, den zweiten in dieser Saison, zu verdienen.
Philadelphia - Atlanta 3-1 (1-1/0-0/2-0)
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Damian Rhodes (ATL) bei einer Großtat gegen Keith Primeau (PHI).
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Mehr Mühe als ihnen lieb war, bereiteten die Atlanta Thrashers, mit nur 17 Punkten die Kellerkinder der Liga, den Philadelphia Flyers in der Philips Arena von Atlanta.
Erst in den letzten zehn Spielminuten konnten Jeremy Roenick(51.pp) und Keith Primeau(54.) den siegbringenden 3-1 Vorsprung herausschießen.
Die Gäste waren auch schon in den 50 Minuten zuvor das von der Spielanlage her bessere Team, zeigten aber im Abschluss einige Schwächen. Simon Gagne(10.) brachte die Flyers Mitte des ersten Drittels mit 1-0 in Front, doch nur 88 Sekunden danach konnte Tony Hrkac(11.) eine der wenigen Torchancen der Thrashers zum Ausgleich nutzen.
Das Unentschieden konnten die Hausherren eine halbe Stunde lang, in der sie mit viel Einsatz, spielerische Mängel wett machten, verteidigen. Eine dumme Aktion von Yannick Tremblay für die er mit zwei Minuten wegen 'Haltens' bestraft wurde, läutete schließlich ihre Niederlage ein.
Anaheim - Colorado 1-1 (1-0/0-1/0-0/0-0)
Zu einem 1-1 Achtungserfolg gelangten die Mighty Ducks of Anaheim gegen die Colorado Avalanche im Pepsi Center von Denver. Dass die Hausherren noch mit einem blauen Auge davonkamen und ihre Erfolgsbilanz auf neun Spiele ohne Niederlage ausbauen konnten, war der Verdienst von Joe Sakic(40.). Colorados Teamkapitän gelang sechs(!) Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels der Ausgleichstreffer.
Dan Bylsma(8.) hatte die Kalifornier bereits früh in Front geschossen. Gestützt auf einen heute hervorragend aufgelegten Jean-Sebastien Giguere im Tor, konnten die Gäste ihren Vorsprung lange Zeit gegen die wild anstürmenden 'Avs' verteidigen.
Auch im torlosen Schlussabschnitt waren die Avalanche das dominierende Team, ihnen fehlte aber vor dem gegnerischen Gehäuse das letzte Stückchen Konsequenz.
Detroit - Calgary 0-2 (0-0/0-0/0-2)
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Auch Sergei Fedorov (DET) konnte Mike Vernon (CAL) nicht bezwingen.
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Mit ihrem Ersatzmann Mike Vernon im Tor, er hielt seinen Kasten mit 28 Rettungstaten sauber, beendeten die Calgary Flames ihre zuletzt gezeigte Heimschwäche ausgerechnet gegen die Überflieger der Liga aus Detroit.
Sechs Spiele in Folge hatten die Kanadier im heimischen Saddledome nicht mehr gewinnen können, heute Nacht bezwangen sie die Red Wings durchaus leistungsgerecht mit 2-0 Toren.
Calgarys Torjäger Jarome Iginla(45.) mit seinem 24. Saisontreffer und Rob Niedermayer(60.sh;en) mit einem 'Empty Net Goal' bei 6 gegen 4 sorgten im Schlussabschnitt für das Erfolgserlebnis der Flames.
In den ersten zwei Durchgängen standen vor allem die beiden Schlussleute, Gästetorwart Dominik Hasek und Mike Vernon im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Was auch immer die Angriffsreihen beider Teams versuchten, Hasek und Vernon blieben ihre Endstation.
Tampa Bay - Vancouver 1-1 (0-0/0-1/1-0/0-0)
Gegen die sich desolat präsentierenden Vancouver Canucks erkämpften sich die Tampa Bay Lightning einen Punktgewinn. Dabei hätte für die Gäste durchaus mehr herausspringen können. Die Canucks konnten nur bis zum Führungstreffer von Henrik Sedin(24.) einigermaßen überzeugen. Anschließend ruhten sie sich mehr oder weniger auf dem Eis aus. Gedanklich haben sich die Canucks wohl schon damit abgefunden, dass die Playoffs ohne sie stattfinden werden, anders ist solch eine Vorstellung nicht erklärbar.
Die Gäste aus Florida übernahmen das Ruder in den letzten 40 Spielminuten. Knapp zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Brad Richards(51.) der hochverdiente Ausgleich. Einzig und allein Vancouvers Schlussmann Dan Cloutier leistete noch Gegenwehr. Ihm haben es die Kanadier zu verdanken, dass sie mit einer schmeichelhaften Punkteteilung unter den Pfiffen von 15.370 Zuschauern das Eis des General Motors Place verlassen konnten.
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