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2001-12-08 

SPIELTAG 08.12.2001

Colorado - Buffalo 4-1 (1-1/1-0/2-0)

Ville Nieminens (COL) Schuss aus kurzer Distanz kann Martin Biron (BUF) abwehren.
Mit ihrem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen machten die Colorado Avalanche ihre Krise zu Saisonbeginn vergessen. Die schlecht in die saison gestarteten amtierenden Stanley Cup Champions bezwangen heute Nacht in der HSBC Arena die Buffalo Sabres deutlich mit 4-1 Toren und kämpfen sich peut a peut in die oberen Tabellenregionen der Western Conference.
Sie ließen sich auch nicht von einem frühen Gegentreffer durch Jean-Pierre Dumont(5.) aus der Ruhe bringen und warteten geduldig auf ihre Torchancen. Noch vor der Pause egalisierte Joe Sakic(13.) den Spielstand.
Im zweiten Durchgang waren die Sabres lange Zeit der erneuten Führung näher als die Gäste. Dies war die Zeit von Colorados Schweizer Schlussmann David Aebischer, der einige 'Hochkaräter' der Hausherren vereitelte. Gut zwei Minuten vor Drittelende brachte Dan Hinote(38.) das Team aus Denver in Front, indem er einen Schlagschuss von Rob Blake unhaltbar abfälschte.
Buffalos erste Niederlage nach zuletzt drei Auswärtssiegen besiegelten schließlich im Schlussabschnitt Steven Reinprecht(50.pp) und 14 Sekunden vor Spielende Milan Hejduk(60.pp) mit zwei Powerplaytoren.

Phoenix - Detroit 1-1 (0-0/0-1/1-0/0-0)
Zu einem aufgrund der Spielanteile äußerst glücklichen Punktgewinn kamen die Phoenix Coyotes in der Joe Louis Arena von Detroit. Daymond Langkow(60.) verdarb 32 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem Treffer zum 1-1 Ausgleich den 20.056 Zuschauern ihren Besuch.
Die Detroit Red Wings waren 60 Minuten lang das spielbestimmende Team, allein im ersten Drittel lautete das Torschussverhältnis 22-4 zu Gunsten der Hausherren, gingen aber fast schon fahrlässig mit ihren zahlreichen Torchancen um.
Phoenixs Schlussmann Sean Burke wuchs in der Partie mit insgesamt 46 Rettungstaten über sich hinaus und untermauerte damit seinen Anspruch auf einen Platz bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City im Team Canada. Nur zu Beginn des Mittelabschnitts gab es für ihn nichts zu halten, als im Powerplay nach einem Schuss von Nicklas Lidstrom(26.pp), der Puck vom Schlittschuh von Coyotes Verteidiger Paul Mara abgefälscht wurde.

N.Y. Islanders - Chicago 3-4 (1-1/0-1/2-2)
Eine beeindruckende Vorstellung lieferten die Chicago Blackhawks heute Nacht in ihrer Heimpartie gegen die New York Islanders ab. In einer von vielen Strafzeiten geprägten Partie, bereits nach 37 Sekunden nutzte Alexei Yashin(1.pp) die erste um die Gäste in Front zu schießen, dominierten die Blackhawks über ihre Kontrahenten und gewannen letztendlich verdient mit 4-3 Toren. Herausragender Akteur auf Seiten der Hausherren, die seit mittlerweile elf Jahren zuhause nicht mehr gegen die Islanders verloren, war Eric Daze(17.pp/36.pp/41.pp) mit drei Powerplaytreffern zur 3-1 Führung. Nur 47 Sekunden nachdem Daze seinen Hattrick komplettiert hatte, baute Steve Sullivan(42.) den Vorsprung sogar auf 4-1 aus.
Die Blackhawks hätten sich aber fast noch durch ihr mangelhaftes Unterzahlspiel um den Lohn ihrer Mühen gebracht: Innerhalb von knapp 2 1/2 Minuten nutzten Oleg Kvasha(43.pp) und Brad Isbister(45.pp) jeweils eine Überzahlsituation um die Islanders wieder auf 3-4 heranzubringen. In der noch verbleibenden Zeit konnten sich die Gäste aber kein weiteres Mal gegen die von nun an kompakt stehenden Abwehrreihen der Blackhawks durchsetzen.

Edmonton - Dallas 0-5 (0-4/0-1/0-0)
Die Dallas Stars legten mit einem 5-0 Kantersieg über die Edmonton Oilers ihr Heimschwäche ab. Nur vier doppelte Punktgewinne konnten die Texaner bis dato in ihrem neuen American Airlines Center für sich verbuchen, heute Nacht luden sie ihren Frust darüber innerhalb der ersten 20 Spielminuten ab. Joe Nieuwendyk(3.), Pat Verbeek(4.), Jere Lehtinen(12.) und Mike Modano(19.) sorgten für eine vorentscheidende 4-0 Führung bis zur ersten Drittelpause. Die für ihren Kampfgeist berühmten Kanadier hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen.
In den zweiten Durchgang starteten die Oilers mit Jussi Markannen für den schwachen Tommy Salo im Tor. Doch auch Markannen konnte nur 3 1/2 Minuten seinen Kasten sauber halten, bis auch ihn Jere Lehtinen(24.) bezwang.
Mit dem 5-0 Vorsprung im Rücken verlegten sich die Hausherren darauf ihrem Schlussmann Marty Turco bei seinem zweiten Shutout in Folge, dem fünften seiner NHL-Karriere, behilflich zu sein. Unterstützt von seinen Vorderleuten hatte Turco mit insgesamt 24 Rettungstaten relativ wenig Mühe zu seinem persönlichen Erfolgserlebnis zu kommen.

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