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2001-12-07 

SPIELTAG 07.12.2001

Toronto - N.Y. Rangers 6-3 (0-1/3-1/3-1)

Gary Roberts (TOR) kurz bevor er gegen Mike Richter (NYR) seinen Hattrick komplettiert.
Unterhaltsames Eishockey auf hohem Niveau lieferten heute Nacht die New York Rangers und die Toronto Maple Leafs im Madison Square Garden von Manhattan ab. Das was die beiden Spitzenreiter der Atlantic und Northeast Division den 18.200 Besuchern boten, erinnerte schon an die kommenden Playoffs. Die emotional, mit viel Körpereinsatz geführte Partie endete mit einem 6-3 Erfolg für die kanadischen Gäste und das obwohl sie bereits nach Gegentoren von Mark Messier(13.pp) und Andreas Johansson(23.) mit 0-2 in Rückstand lagen. Maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Aufholjagd hatte Leafs Stürmer Gary Roberts(29./38.pp/56.pp), der nach einer Ladehemmung von 16 Spielen, in der heutigen Partie gleich drei Mal traf und einen Hattrick feiern durfte. Roberts und Shayne Corson(39.) brachten die Leafs im Mittelabschnitt erstmals in Front.
Zu Beginn des Schlussabschnitts gelang zwar Vladimir Malakhov(44.) wiederum der Ausgleich, die letzten zehn Spielminuten gehörten jedoch den Gästen. Mats Sundin(50.), Jonas Hoglund(53.) und Roberts sorgten dafür, dass die Leafs ihre Tabellenfü,hrung gegenüber den Boston Bruins auf drei Zähler ausbauen konnten.

N.Y. Islanders - Philadelphia 2-0 (2-0/0-0/0-0)
Mit einem 2-0 Erfolg bei den Philadelphia Flyers konnten die New York Islanders nach vier sieglosen Spielen in Folge wieder einmal zwei Zähler für sich verbuchen.
Der Pole Mariusz Czerkawski(5./18.) avancierte mit seinen zwei Toren im ersten Durchgang zum Matchwinner für das Team aus Long Island.
Nach dem durchaus unterhaltsamen offenen Schlagabtausch im ersten Drittel, flachte die Partie mit zunehmender Spieldauer zusehends ab. Die Gäste mussten angesichts der Führung nicht mehr tun und bei den Flyers lief so gut wie nichts mehr zusammen. Sie ließen ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage vermissen und konnte sich einmal ein Flyer im Angriffsdrittel durchsetzen, dann war Islanders Schlussmann Garth Snow zur Stelle. Snow verdiente sich mit 33 Saves, die meisten entsprangen Alibi-Schüssen der Hausherren, seinen 13. NHL-Shutout.

Pittsburgh - Boston 4-1 (0-1/2-0/2-0)
Auftritte im Fleet Center von Boston waren für die Pittsburgh Penguins in den letzten Jahren wenig erbaulich. Die letzten sieben Partien in Boston hatten sie jeweils verloren. Heute Nacht bezwangen sie die zuletzt so heimstarken Bruins deutlich mit 4-1 Toren.
Die Hausherren konnten nur im ersten Drittel, in dem sie auch durch Martin Lapointe(17.pp) verdient mit 1-0 in Führung gingen, überzeugen.
Wie verwandelt präsentierten sich die Penguins ab dem zweiten Durchgang. Jetzt übernahmen sie die Regie für das Geschehen auf dem Eis und wurden hierfür auch durch Tore von Stephane Richer(35.) und Milan Kraft(39.) belohnt.
Wie schon in elf Partien zuvor, in denen sie mit einem Vorsprung in den Schlussabschnitt starteten, ließen sich auch heute die Penguins nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Im Gegenteil: Erneut Stephane Richer(53.) und in der letzten Minute Jan Hrdina(60.en) bauten die Führung sogar noch auf 4-1 aus.

Washington - Atlanta 3-3 (2-1/1-1/0-1/0-0)
Hnat Dominechelli(58.) sorgte 2 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit seinem Treffer zum 3-3 Unentschieden dafür, dass die zuletzt arg gebeutelten Atlanta Thrashers zumindest einen Teilerfolg feiern konnten und für die Washington Capitals eine Siegesserie von vier Spielen in Folge ein Ende fand.
Die als Favoriten angetretenen Gäste aus der US-Hauptstadt waren nicht in der Lage eine zweimalige Führung über die Zeit zu bringen. Den durch Dmitri Khristich(11.pp) und Dainius Zubrus(14.) herausgeschossenen 2-Tore Vorsprung egalisierten Lubos Bartecko(18.) sowie Rookie Ilya Kovalchuk(25.) mit seinem bereits 12. Saisontor und auch Dmitri Khristichs(38.pp) zweites Powerplaytor war letztendlich nicht genug um beide Punkte aus der Philips Arena zu entführen.

Columbus - Tampa Bay 0-1 (0-0/0-1/0-0)
An Effektivität sind die Tampa Bay Lightning in den letzten Wochen kaum zu überbieten. Wieder einmal genügte ihnen eine ganz starke Defensivleistung um beide Punkte einzufahren. Mit nur 59 Gegentreffern in 28 Partien verfügen die Lightning nach den Edmonton Oilers über die zweitbeste Verteidigung aller Teams.
Tampas Schlussmann Nikolai Khabibulin stoppte 27 Torschüsse der Columbus Blue Jackets, darunter zwei Großtaten gegen Lyle Odelein und egalisierte mit seinem 5. Saison-Shutout den Franchiserekord von Darren Puppa aus der Spielzeit 1995/96.
Das einzige Tor des Abends und damit den Siegtreffer markierte Fredrik Modin(30.) mit seinem 100. NHL-Tor nach einer halben Stunde Spielzeit.

Ottawa - Nashville 2-4 (0-2/0-0/2-2)

David Legwand (NAS) hindert Marian Hossa (OTT) daran mit der Scheibe davonzuziehen.
Nach einer Auswärtstour in der sie zuletzt vier Niederlagen einstecken mussten, durften die Nashville Predators heute Nacht wieder vor heimischen Publikum antreten und die 12.522 Besucher konnten den 100. Sieg des noch jungen Franchisenehmers bejubeln.
Mit 4-2 Toren gaben die Predators den Ottawa Senators das Nachsehen. Eine frühe Führung durch Greg Johnson(2.), zwei Powerplaytore von Verteidiger Andy Delmore(8.pp/41.pp) und ein weiterer Überzahltreffer durch Vladimir Orszagh(50.pp) genügten den Hausherren um ihren Meilenstein zu setzen.
Die Senators waren zwar von der Spielanlage das deutlich bessere Team hatten aber ihre liebe Mühe die Scheibe an Nashvilles Torhüter Mike Dunham vorbeizubringen. Als ihn Daniel Alfredsson(47.) bezwang lagen die kanadischen Gäste bereits mit 0-3 in Rückstand und der zweite Treffer von Zdeno Chara(57.pp) fiel viel zu spät um den Predators ihr Erfolgserlebnis noch zu gefährden.

San Jose - Calgary 3-1 (2-0/0-1/1-0)
In den letzten drei Aufeinandertreffen hatten sich die San Jose Sharks und die Calgary Flames jeweils mit einer Punkteteilung getrennt. Heute Nacht im Saddledome von Calgary konnten die Kalifornier mit 3-1 Toren beide Punkte entführen.
Adam Graves(2.) und Owen Nolan(5.pp) legten mit ihren frühen Toren innerhalb der ersten 5 Minuten den Grundstein für den Auswärtserfolg.
Calgarys Headcoach Greg Gilbert wollte seinem Team wohl ein Zeichen geben, als er in der ersten Pause Schlussmann Roman Turek durch Mike Vernon ersetzte.
Die Hausherren starteten stark in den Mittelabschnitt und nach nur 3 1/2 Spielminuten gelang Craig Conroy(24.) tatsächlich der Anschlusstreffer.
Es sollte aber das einzige Tor der Kanadier gegen die in der Defensive kompakt stehenden Sharks bleiben. Die Partie lebte in der noch verbleibenden Zeit bis Niklas Sundstrom(59.), knapp zwei Minuten vor dem Ende, alles klar machte, hauptsächlich von der Spannung - spielerische Höhepunkte blieben Mangelware.

Anaheim - Vancouver 2-3 (0-1/1-1/1-1)

So wie hier von J.-S. Giguere und Pavel Trnka (ANA) ließ sich Todd Bertuzzi (VAN) kein zweites Mal mehr unterkriegen.
Nach seiner 6-wöchigen Verletzungspause stand Andrew Cassels den Vancouver Canucks wieder zur Verfügung und die daraus resultierende Umstellung der ersten Sturmreihe, Cassels spielte neben Bertuzzi und Naslund, hatte auch gleich Erfolg. Diese Angriffsformation bekamen die Mighty Ducks nie in den Griff. Todd Bertuzzi(1./37.) erzielte die Treffer zur 2-0 Führung, jeweils auf Vorarbeit seiner Sturmkollegen, und Teamkapitän Markus Naslund(53.pp) markierte das 'Game-Winning-Goal' zum hochverdienten 3-2 Sieg über die auf der ganzen Linie entäuschenden Kalifornier. Dennoch müssen sich die Hausherren vorwerfen lassen, zwei Gegentreffer von Pavel Trnka(9.) und Marty McInnis(58.) gegen die ansonsten harmlosen Ducks zugelassen zu haben.

St. Louis - Los Angeles 1-1 (0-0/1-1/0-0/0-0)
Zwei Tore im Mitteldrittel, von Cory Stillman(25.) die Führung für die Blues und der Ausgleichstreffer durch Bryan Smolinski(37.pp) aus einer Überzahlsituation heraus, darin erschöpften sich die Höhepunkte im Staples Center von Los Angeles. Hätten die beiden Hauptschiedsrichter nicht desöfteren zur Pfeife gegriffen und einen Akteur auf die Strafbank verbannt, echte Torchancen wären wohl kaum zu bestaunen gewesen. Bei 5 gegen 5 neutralisierten sich beide Teams. Weder die Los Angeles Kings noch ihre Gäste ließen einen konstruktiven Spielaufbau zu. So war die Punkteteilung durchaus leistungsgerecht, wenn gleich ein torloses Unentschieden dem Geschehen auf dem Eis eher entsprochen hätte.

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