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2001-12-06 

SPIELTAG 06.12.2001

New Jersey - Montreal 2-1 (1-0/0-1/1-0)

Scott Gomez (NJ) scheitert an Jose Theodore (MON).
Erst 15 Sekunden waren nach der zweiten Pause gespielt als Brian Rafalski(41.) mit einem flachen Schlagschuss durch Freund und Feind hindurch Montreals Schlussmann Jose Theodore überraschte und so für den 2-1 Siegtreffer der New Jersey Devils sorgte. Der heutige Erfolg vor 17.986 Zuschauer im Molson Center war erst New Jerseys dritter doppelter Punktgewinn aus den letzten 13 Partien.
Patrick Elias(9.) hatte die Gäste nach schöner Vorarbeit von Petr Sykora im ersten Durchgang in Front gebracht, danach kehrten die Devils zu alten Stärken zurück. Bereits in der neutralen Zone wurden die Räume eng gemacht, so dass es den Canadiens schwer fiel ihr Spiel konstruktiv aufzubauen.
Mitte des zweiten Durchgangs leistete sich New Jerseys Randy McKay eine 4-minütige Strafe und als diese bis auf 23 Sekunden abgelaufen war, gelang Mike Ribeiro(37.pp) mit Montreals erstem Schuss in diesem Powerplay der Ausgleichstreffer zum 1-1 Zwischenstand.

Columbus - Florida 0-2 (0-1/0-0/0-1)
Ein erfolgreiches Debut als Verantwortlicher hinter der Bande der Florida Panthers verlebte heute Nacht Mike Keenan in der Heimpartie der Panthers gegen die Columbus Blue Jackets.
Die Panthers beendeten ihre Negativserie von vier Niederlagen in Folge mit einem hochverdienten 2-0 Erfolg. Die Schlüssel zum Erfolg waren eine solide Abwehr- und starke Torhüterleistung von Roberto Luongo, dem 23 Rettungstaten zu seinem vierten Saison-Shutout genügten.
Die Hausherren waren mit viel Offensivdrang in die Partie gestartet und erarbeiteten sich zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Eine Minute vor Drittelende wurden sie durch Kevyn Adams(19.) hierfür mit dem 1-0 belohnt.
Mit der Führung im Rücken, ließen sich die Panthers etwas zurückfallen und waren darauf bedacht keinen Gegentreffer einzufangen. Gegen die im Angriff harmlosen Blue Jackets bereitete dies ihnen relativ wenig Mühe.
Knapp fünf Minuten vor Spielende besiegelte Kristian Huselius(56.) Columbus' dritte Niederlage in Folge.

Colorado - Detroit 4-1 (2-1/1-0/1-0)

Von Martin Skoula (COL) bedrängt versucht Brett Hull (DET) an die Scheibe zu kommen.
Die Colorado Avalanche entschieden das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison mit ihren großen Rivalen, den Detroit Red Wings, 4-1 für sich. Ein Achtungserfolg für die amtierenden Stanley Cup Champions nach einem eher mauen Saisonstart.
Die Voraussetzung für Colorados doppelten Punktgewinn schafften Milan Hejduk(1.) und Radim Vrbata(7.pp) als sie Dominik Hasek in den ersten sieben Spielminuten gleich zwei Mal bezwangen. Zwar gelang Sergei Fedorov(9.) nur 120 Sekunden danach der Anschlusstreffer. Damit hatten sich aber auch schon die Offensivkräfte der Hausherren erschöpft.
Die 'Avs', gestützt auf einen hervorragend aufgelegten Patrick Roy im Tor, verlegten sich aufs Kontern. Steven Reinprecht(27.) erhöhte im Mittelabschnitt den Vorsprung auf 3-1 und als die Red Wings im Schlussdrittel noch einmal alles auf eine Karte setzten und Colorados Gehäuse unter Dauerbeschuss nahmen, stellte Verteidiger Rob Blake(57.) mit einem harmlos erscheinenden Handgelenksschuss den Endstand her.
Die Avalanche sind seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen, während die Red Wings zum ersten Mal seit Januar dieses Jahres zwei Partien in Folge verloren.

Minnesota - Chicago 2-4 (1-2/1-2/0-0)
Zum ersten Mal in ihrer noch jungen Franchisegeschichte mussten sich die Minnesota Wild im United Center der Chicago Blackhawks geschlagen geben. Diese entschieden die heutige Partie leistungsgerecht mit 4-2 Toren für sich. Matchwinner war hierbei Michael Nylander(29.), der an drei der vier Treffern beteiligt war. Alexei Zhamnov(4.pp) mit einem gewaltigen Schlagschuss bei einer Überzahlsituation und Eric Daze(8.) hatten die Hausherren früh mit 2-0 in Führung gebracht. Zwar gelang Wilds Verteidiger Lubomir Sekeras(9.pp) postwendend im folgenden Powerplay der Ausgleich, bei 5 gegen 5 auf dem Eis hatten die Wild jedoch nicht den Hauch einer Chance.
Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren sorgte im Mittelabschnitt Phil Housley(27.pp) und Michael Nylander krönte seine gute Leistung mit dem Treffer zum 4-1. Den Schlusspunkt setzte noch vor der zweiten Pause mit Willie Mitchell(39.) ein Wild.

Ottawa - Dallas 6-3 (1-1/2-0/3-2)

Mike Fisher (OTT) verwandelt gegen Marty Turco (DAL) einen Penalty.
Nach vier doppelten Punktgewinnen in Folge, sechs Spielen in der fremde ohne Niederlage fanden die Dallas Stars heute Nacht vor heimischen Publikum in den Ottawa Senators ihre Meister.
Die Texaner offenbarten wieder einmal eine eklatante Heimschwäche und unterlagen den Kanadiern fast schon desaströs mit 3-6 Toren.
Dabei sah es lange Zeit nach einem noch größeren Debakel für die Hausherren aus. Zwar gingen sie durch Mike Modano(5.), einer der wenigen Stars der Normalform brachte, mit 1-0 in Front, danach dominierten aber die Gäste das Geschehen auf dem Eis des American Airlines Centers. Todd White(18.), Martin Havlat(32./39.pp), Radek Bonk(43.) sowie Daniel Alfredsson(50.) schossen eine 5-1 Führung heraus und Mike Fisher(59.ps) komplettierte kurz vor Spielende mit einem verwandelten Penalty das Schützenfest der Senators.
Eine Ergebniskorrektur ohne Bedeutung waren die Treffer von Mike Modano(54.) und Pat Verbeek(60.) in der Schlussphase der Partie.

Anaheim - Edmonton 2-3 OT (1-2/1-0/0-0/0-1)
Steve Staios(62.) sorgte nach 81 Sekunden in der Overtime in der Partie gegen die Mighty Ducks of Anaheim doch noch für einen erfolgreichen Abend der Oilers im heimischen Skyreach Centre. Edmontons Verteidiger bugsierte die Scheibe nach einem Pass von Anson Carter zum 3-2 an Steve Sields vorbei ins Netz.
Die Mighty Ducks hatten zuvor in der kurzweiligen Partie den Hausherren kräftig Paroli geboten und waren sogar durch Marty McInnis(7.) mit 1-0 in Führung gegangen. Die Freude über diesen Treffer währte jedoch nur 82 Sekunden. Postwendend gelang Scott Ferguson(8.) der Ausgleich.
In der Folgezeit hatten die Hausherren zwar die größeren Spielanteile, konnten aber nur noch einmal durch Mike Comrie(16.) Shields bezwingen. Das Auslassen der Torchancen hätte sich fast noch gerächt. Jeff Friesen(32.) gelang Mitte des zweiten Drittels der Ausgleichstreffer zum 2-2, der den aufopferungsvoll kämpfenden Kaliforniern letztendlich einen Ehrenpunkt sicherte.

St. Louis - Phoenix 0-3 (0-2/0-0/0-1)
In der heimischen America West Arena sind die Phoenix Coyotes eine Macht. Sie konnten heute Nacht gegen die als Favoriten angetretenen St. Louis Blues ihren sechsten Heimsieg in Folge feiern. Die Gäste wurden vor allem ein Opfer ihrer überharten Gangart. Vor allem bei Coyotes ehemaligen Kapitän Keith Tkachuk, jetzt in den Reihen der Blues, lagen mehrmals die Nerven blank. Er verbrachte insgesamt sechs Minuten auf der Strafbank, so auch bei Paul Maras(55.pp) Überzahltor zum 3-0 Endstand. Bereits bei der 1-0 Führung durch Danny Markov(7.pp) hatten die Coyotes aus einer Überzahlsituation profitiert. Vier Minuten später war es mit Ladislav Nagy(11.) ein Ex-Blues der auf 2-0 erhöhte. Sollten die desolat auftretenden Gäste wirklich einmal gefährlich vor dem Gehäuse der Coyotes auftauchen, dann war Schlussmann Sean Burke zur Stelle. Burke konnte am Ende mit 27 Saves seinen 29. NHL-Shutout für sich verbuchen.

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