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SPIELTAG 05.12.2001
Philadelphia - N.Y. Islanders 3-2 (0-1/2-1/1-0)
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Dave Scatchard (NYI) macht eine unliebsame Bekanntschaft mit Chris Therien (PHI).
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Zu einem letztendlich auf Grund der Spielanteile hochverdienten 3-2 Auswärtserfolg im Nassau Veterans Coliseum von Long Island gelangten die Philadelphia Flyers gegen die New York Islanders, die nur im ersten Drittel einigermaßen mithalten konnten.
Aus einem Powerplay heraus gelang Keith Primeau(53.pp) gut sieben Minuten vor Spielende das 'Game Winning Goal' für die beeindruckend auftrumpfenden Flyers.
Bereits im ersten Durchgang hatten die Gäste mehrere Möglichkeiten um in Front zu gehen, wurden aber durch Mark Parrish(20.pp) für das Auslassen dieser mit dem 0-1 bestraft. Jan Hlavac saß zu jenem Zeitpunkt wegen eines Stockfouls an Mats Lindgren, für das er sich eine 4-Minuten Strafe eingehandelt hattte, auf der Strafbank.
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Flyers noch einmal ihren Druck. Zum Großteil spielte sich das Spielgeschehen im Verteidigungsdrittel der Hausherren ab. Islanders Schlussmann Chris Osgood konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren. Bei den Treffern von Jeremy Roenick(26.) und Simon Gagne(37.) zur erstmaligen Führung der Flyers gab es aber für ihn nichts zu halten. Nur noch eine Unachtsamkeit leisteten sich die Gäste und diese nutzte Jason Blake(38.) zum 2-2 Zwischenstand.
Buffalo - Carolina 4-2 (2-1/0-1/2-0)
Buffalos' Headcoach Lindy Ruff war nach dem heutigen 4-2 Erfolg seiner Mannschaft bei den Carolina Hurricanes voll des Lobes über seine Jungs: "Das war das beste Eishockey, das wir in den letzten Jahren gezeigt haben."
Ganz so euphorisch sah der neutrale Beobachter Buffalos dritten Sieg in Folge nicht. Die Hausherren konnten zwei Drittel lang durchaus gut mithalten und die Sabres kamen bis zur zweiten Drittelpause nicht über ein 2-2 Unentschieden hinaus. Erik Rasmussen(8.) und Jean-Pierre Dumont(17.) hatten die Gäste in Front geschossen. Auf Seiten der Hurricanes trafen Sami Kapanen(5.pp) sowie Ron Francis(33.). Kurz vor Drittelende handelte sich Carolinas Shane Willies eine 2-Minuten Strafe ein und nach der Pause war es erneut J.-P. Dumont(42.pp), der diese zur erneuten Führung für die Sabres ausnutzte. Als dann auch noch Erik Rasmussen(45.) ein zweites Mal Arturs Irbe überwand war der Widerstand der seit mittlerweilen vier Partien sieglosen Hausherren endgültig gebrochen.
Pittsburgh - Toronto 1-0 (1-0/0-0/0-0)
Solch eine Vorstellung ihrer Leafs hatten die 19.271 Zuschauer im Air Canada Centre von Toronto nicht verdient. Die Toronto Maple Leafs unterlagen den Pittsburgh Penguins in einer Partie die nichts für Eishockeyästheten war mit 0-1 Toren und wurden nach dem Ertönen der Schlusssirene mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet.
Den einzigen Treffer des Spiels erzielte Robert Lang(18.) im ersten Drittel. Die Penguins, welche ohne ihre langzeitverletzten Topstürmer Martin Straka und Mario Lemieux antreten mussten, konzentrierten sich in der Folgezeit mit Bravour auf ihre Defensivaufgaben. Die trotz des Rückstandes pomadig und emotionslos vor sich hinspielenden Hausherren kamen so nur noch zu wenigen Einschussmöglichkeiten und tauchte wirklich einmal ein Leaf gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auf, dann war Schlussmann Johan Hedberg die Endstation. Hedberg verdiente sich mit insgesamt 27 Rettungstaten seinen dritten Saison-Shutout.
Tampa Bay - New Jersey 1-1 (0-0/1-0/0-1/0-0)
In New Jersey ist man bescheiden geworden: Der Jubel war riesengroß als Bobby Holik(52.pp) 8 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit den Puck doch noch an Tampas Torhüter Nikolai Khabibulin vorbeibrachte und somit den Devils zumindest einen Punkt sicherte.
Khabibulin war der herausragende Akteur auf dem Eis der Continental Airlines Arena. Die Devils bestürmten 65 Minuten lang seinen Kasten, am Ende lautete das Torschussverhältnis 42-11 zu Gunsten der Hausherren. In schöner Regelmäßigkeit scheiterte New Jersey an dem Schlussmann. Spektakuläre Rettungstaten vollbrachte Khabibulin gegen Scott Gomez, Turner Stevenson sowie Jay Pandolfo. Zu diesen Zeitpunkten lagen die Devils bereits mit 0-1 im Rückstand, nachdem Fredrik Modin(33.) einen der wenigen Angriffsversuche der Lightning erfolgreich abgeschlossen hatte. Nach einem Pass von Martin St. Louis vor das Tor, fand die schwarze Hartgummischeibe über den Umweg von Scott Stevens' und Modins' Schlittschuhen den Weg in das Gehäuse der Devils.
Boston - Atlanta 3-2 (0-0/1-2/2-0)
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Dany Heatley (ATL), der in Calgary aufgewachsene Deutsche, wird von Jozef Stumpel (BOS) gehalten.
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Bill Guerin(44./44.) wurde mit seinen zwei Toren innerhalb von 18(!) Sekunden im Schlussdrittel zum Matchwinner für die Boston Bruins bei ihrem Gastauftritt in Atlanta.
Die Bruins waren ihren Gastgebern zwar optisch und spielerisch überlegen, hatten aber zunächst wieder einmal Probleme beim punktschlechtesten Team der Liga zurecht zu kommen. Ihre letzten zwei Auftritte in Atlanta hatten die Bruins verloren.
Diese Negativserie schien zunächst eine Fortsetzung zu finden, als im Mittelabschnitt Dany Heatley(26.pp) und Ilya Kovalchuk(33.) die Thrashers mit 2-0 in Front brachten.
Doch zu einem für die Gäste denkbar günstigen Zeitpunkt, 34 Sekunden vor der Pause, läutete Brian Rolston(40.) mit seinem 12. Saisontor die erfolgreiche Aufholjagd der Bruins ein.
N.Y. Rangers - Washington 2-5 (0-2/1-2/1-1)
Wenn es gegen die New York Rangers geht, dann laufen die Washington Capitals zu einer Hochform auf. So auch heute Nacht bei ihrem leistungsgerechten 5-2 Heimsieg im MCI Center. Bereits die ersten zwei Aufeinandertreffen in dieser Saison hatten die Mannen aus der US-Hauptstadt für sich entscheiden können.
Den Grundstein für ihren dritten Sieg legten bereits im ersten Durchgang Ulf Dahlen(7.) und Chris Simon(16.). Als dann nur 88 Sekunden nach der ersten Pause Rangers Nummer '88', Eric Lindros(22.pp), aus einer Überzahlsituation heraus der Anschlusstreffer gelungen war, schöpften die 'Blueshirts' noch einmal Hoffnung.
Der Slowake Peter Bondra(34.pp/36.) verdarb ihnen diese mit seinen zwei Toren im gleichen Spielabschnitt gewaltig. Bondra setzte mit dem Treffer zum 3-1 Zwischenstand, nach Videobeweis anerkannt, einen neuen persönlichen Meilenstein - es war sein 400. NHL-Tor.
Der Widerstand der Rangers war damit endgültig gebrochen.
Im Schlussdrittel konnte Petr Nedved(50.) noch etwas Ergebniskosmetik für die Gäste betreiben und Dainus Zubrus(57.) schloss eine unterhaltsame NHL-Partie mit seinem dritten Saisontor ab.
Calgary - San Jose 2-2 (1-1/1-0/0-1)
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Nach Lydmans Treffer landet Evgeni Nabokov (SAN) auf dem Hosenboden. Bryan Marchment (SAN) und Jarome Iginla (CAL) hatten ihm die Sicht genommen.
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Mit einem leistungsgerechten 2-2 Unentschieden trennten sich die San Jose Sharks und die Calgary Flames heute Morgen in der San Jose Arena. Beide Mannschaften zeigten sich am Ende zufrieden mit der Punkteteilung. Für die Hausherren endete damit zwar eine Siegesserie von drei Spielen in Folge, sie sind aber jetzt wieder mit einem Zähler Vorsprung vor den Dallas Stars alleiniger Tabellenführer in der Pacific Division.
Die kanadischen Gäste waren wieder einmal in Bezug auf ihre Effektivität vor dem gegnerischen Gehäuse, meisterlich. Sie ließen sich auch durch einen frühen Gegentreffer durch Teemu Selanne(6.) nicht aus der Reserve locken und warteten geduldig auf ihre Torchancen. Die Sharks kamen im ersten Drittel gegen die in der Defensive kompakt stehenden Flames zu keinen weiteren Einschussmöglichkeiten. Auf der Gegenseite war es Tony Lydman(18.pp) dem bei einem Powerplay der verdiente Ausgleich gelang.
Viel Arbeit hatte Calgarys Schlussmann Mike Vernon, der heute den Vorzug vor Roman Turek bekam, in der letzten halben Stunde zu verrichten. Nachdem Craig Conroy(31.) die Westkanadier mit 2-1 in Front geschossen hatte, machten die Hausherren kräftig Druck auf sein Gehäuse. Den Lohn für ihren Einsatz bescherte den Sharks Niklas Sundstrom(42.) mit seinem Ausgleichstreffer zum 2-2 Endstand.
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