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2001-11-26 

SPIELTAG 26.11.2001

Tampa Bay - Carolina 4-0 (2-0/0-0/2-0)

Bates Battaglias (CAR) Schuss wird die Beute von Nikolai Khabibulin (TAM).
Die Tampa Bay Lightning beendeten in ihrer Sonntag Nachmittag Partie bei den Carolina Hurricanes mit einem 4-0 Erfolg ihre Auswärtsmisere von sieben Niederlagen in Folge. Der herausragende Akteur auf dem Eis war dabei Tampas Schlussmann Nikolai Khabibulin. Der von den Hurricanes unter Dauerbeschuss genommene Gästetorwart blieb mit 41 Rettungstaten zum dritten Mal in den letzten acht Tagen ohne Gegentreffer und kam zu seinem 25. NHL-Shutout.
Ganz hart erwischte es die Hurricanes Mitte des ersten Durchgangs. Als die Lightning mit einem Mann weniger auf dem Eis standen, mussten die Hausherren gleich zwei 'Shorthander', jeweils nach Fehlern von Verteidiger Sandis Ozolinsh, durch Pavel Kubina(11.sh) und Tim Taylor(12.sh) hinnehmen.
Noch weitere acht Mal bekamen die Hurricanes Gelegenheit ihre magere Powerplayausbeute zu verbessern, was ihnen aber nicht gelingen sollte.
Zu Beginn des Schlussdrittels besiegelten Fredrik Modin(42.) und Brad Richards(45.) mit einem Doppelschlag Carolinas erste Heimniederlage seit sechs Spielen.

Calgary - Columbus 3-4 (1-2/1-2/1-0)
Bescheidene Ziele äußerte Columbus' Schlussmann Ron Tugnutt: "Ich wollte in diesem Monat unbedingt einmal gewinnen." Neun Mal hütete Tugnutt im November das Gehäuse der Blue Jackets, gestern Abend in der Partie gegen die Calgary Flames ging sein Wunsch in Erfüllung. Die 'Underdogs' aus Ohio bezwangen die Westkanadier vor 18.136 Zuschauern mit 4-3 Toren. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison konnten die Blue Jackets mehr als drei Tore erzielen. Ray Whitney(10.), Serge Aubin(12.pp), Robert Kron(24.) und Mike Sillinger(36.) bezwangen jeweils Mike Vernon, der den Vorzug vor Roman Turek im Tor der Flames bekam. Bei allen bisherigen vier Spielen in denen die Kanadier nicht punkten konnten, stand Vernon im Kasten.
Spielerisch waren die Flames ihren Gegnern über weite Strecken überlegen. Doch nach Jarome Iginlas(7.pp) frühem Führungstor, zeigten sie einige eklatante Abschlussschwächen. Noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn konnten die Kanadier schöpfen, als Dean McAmmond(25.) und Jamie Wright(48.) jeweils den Rückstand auf ein Tor verkürzten. Im Schlussspurt fanden sie jedoch in Ron Tugnutt ihren Meister.

Dallas - Minnesota 4-3 (2-1/0-0/2-2)
In fremden Stadien läuft es für die Dallas Stars zur Zeit besser, als in der heimischen Arena. Heute Nacht bezwangen die Texaner im zum 55. Mal in Folge ausverkauftem Hexenkessel von St. Paul die Minnesota Wild in einer hochklassigen Partie mit 4-3 Toren.
Dass Dallas bei den Fans in Minnesota nicht sehr beliebt sind, rührt daher, dass die Stars bis zur Saison 1992/93 in Minnesota als Northstars Zuhause waren. Die Freude kannte keine Grenzen, als Jim Dowd(14.) und Lubomir Sekeras(41.pp) nach zwei Toren von Joe Nieuwendyk(6./16.) jeweils den Spielstand egalisierten. Doch Mitte des Schlussdrittels verdarb Sergei Zubov(49./50.) mit seinen zwei Toren innerhalb von 63 Sekunden den 19.042 Besuchern ihren Sonntag. Zwar konnte Pascal Dupuis(52.) kurz darauf noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, die Gäste ließen sich aber durch konsequente Defensivarbeit die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Anaheim - N.Y. Rangers 3-2 (0-0/3-1/0-1)

Petr Nedved (NYR) prüft Steve Shields (ANA).
Zu einem 3-2 Erfolg kamen die Mighty Ducks of Anaheim im Madison Square Garden von New York. Neun Spiele in Folge, seit dem 4. November, hatten die Kalifornier nicht mehr doppelt punkten können, da kam ihnen ein Besuch in Manhattan gerade recht. In den letzten vier Spielen im 'Big Apple' konnten die Ducks jeweils punkten. Ihre Bilanz gegen die Rangers läßt sich mit zehn Siegen, einem Unentschieden und nur drei Niederlagen, davon eine in der Overtime, durchaus sehen.
Heute Nacht profitierten die Gäste hauptsächlich von der undisziplinierten Spielweise der 'Blueshirts'. Marty McInnis(21.pp) und Paul Kariya(33.pp) markierten ihre Tore jeweils aus einer 5 gegen 3 Überzahlsituation heraus. Zwischenzeitlich hatte auch noch Kevin Sawyer(29.) sein erstes Saisontor erzielt, so dass sich die Ducks einen beruhigenden 3-0 Vorsprung herausgeschossen hatten, ehe die Hausherren erwachten.
Die Rangers verstärkten noch einmal ihre Offensivbemühungen, insgesamt lautete am Ende das Torschussverhältnis 35-15 zu ihren Gunsten, als Ausbeute sprangen aber nur noch zwei Treffer von Mark Messier(35.) und Petr Nedved(50.) zum 2-3 Endstand heraus.

Chicago - Detroit 4-4 (0-0/1-3/3-1/0-0)
Ein ganz heißes Lokalderby lieferten sich die Detroit Red Wings und die Chicago Blackhawks in der Joe Louis Arena von Detroit. Die Blackhawks machten ihren Gastgebern von der ersten Minute an das Leben schwer, als sie im ersten Drittel ein ums andere Mal gefährlich vor Dominik Hasek auftauchten. Doch Detroits tschechischer Schlussmann hielt seinen Kasten noch sauber.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien es, als sollten die Blackhawks ihren vergebenen Chancen noch nachtrauern. Innerhalb von gut fünf Minuten bescherten Sergei Fedorov(21.), Brendan Shanahan(25.pp) und Kris Draper(26.) den Hausherren eine eigentlich beruhigende 3-0 Führung. Keine drei Minuten später konnte zwar Kyle Calder(29.) den Rückstand verkürzen. Ansonsten hatten die Red Wings nun ihre Kontrahenten im Griff.
Diese gaben sich aber so leicht noch nicht geschlagen: Hochmotiviert starteten die Blackhawks in den Schlussabschnitt und düpierten die Defensivkräfte der Hausherren. Alexei Zhamnov(46.pp) und Eric Daze(47./51.) schossen innerhalb von fünf Minuten die Blackhawks mit 4-3 in Front. Dass die Gastgeber noch einmal mit einem blauen Auge davonkamen, hatten sie schließlich Darren McCarty(54.) zu verdanken, dem gut 6 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit der 4-4 Ausgleichstreffer gelang.

Vancouver - Philadelphia 4-1 (2-0/0-1/2-0)

Markus Naslund (VAN) findet die Lücke zwischen Roman Cechmanek (PHI) und dem Pfosten.
Zu einem 4-1 Achtungserfolg kamen die Vancouver Canucks im First Union Center von Philadelphia. Für die Philadelphia Flyers endete damit ihre Erfolgsserie von vier Spielen in Folge ohne Niederlage.
In der insgesamt ausgeglichenen Partie leisteten sich die Hausherren im ersten Drittel zwei grobe Abwehrschnitzer für die sich Matt Cooke(10.) und Markus Naslund(20.) mit einer 2-0 Führung für die Canucks bedankten.
Die Flyers hatten dagegen ihre liebe Mühe gegen die kompakt stehenden Kanadier. Nur Simon Gagne(30.) konnte diese durchbrechen, als er nach einer halben Stunde den Rebound von Ruslan Fedotenkos Schlagschuss unhaltbar einnetzte. Ansonsten ließen die Angriffsbemühungen der Flyers viele Wünsche offen.
Konsequenter nutzten dagegen die Gäste ihre Torgelegenheiten. Henrik Sedin(52.pp) aus einem Powerplay heraus und erneut Markus Naslund(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' stellten den 4-1 Endstand her.

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