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SPIELTAG 21.11.2001
Vancouver - Ottawa 0-3 (0-1/0-1/0-1)
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Martin Havlat freut sich mit Mike Fisher über das 2-0.
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Die Ottawa Senators beendeten im innerkanadischen Duell mit den Vancouver Canucks deren Zwischenhoch von vier Spielen ohne Niederlage und sind selbst mittlerweile seit zehn Spielen ungeschlagen. Am Donnerstag hat das Team aus der kanadischen Hauptstadt die Gelegenheit mit einem weiteren Punktgewinn gegen die Calgary Flames seinen Franchiserekord von vor drei Jahren, als sie elf Spiele in Folge nicht verloren, einzustellen.
Die Hausherren waren heute Nacht beim 3-0 Sieg im Corel Centre das clevere und abgeklärtere Team. Konsequent nutzten sie ihre wenigen Torgelegenheiten und hatten mit Patrick Lalime den eindeutig besseren Torwart auf ihrer Seite. Während sich Lalime mit insgesamt 26 Rettungstaten seinen dritten Saison-Shutout verdiente, den 16. seiner NHL-Laufbahn, musste sich sein Gegenüber Dan Cloutier, bis zu dessen Auswechslung, bei 14 Torschüssen der Gastgeber gleich drei Mal geschlagen geben. Gleichmäß auf die drei Drittel verteilt, sorgten Sami Salo(7.), Mike Fisher(30.) und Daniel Alfredsson(47.) mit ihren Treffern für den relativ deutlichen Heimsieg.
New Jersey - Philadelphia 3-3 (1-2/1-1/1-0/0-0)
Die New Jersey Devils beendeten mit einem hochverdienten 3-3 Unentschieden bei ihrem Divisionsrivalen aus Philadelphia ihre Negativserie von vier Niederlagen in Folge. Den Stanley Cup Finalisten des letzten Jahres war anzumerken, dass sie auf Wiedergutmachung aus waren für ihre zuletzt wenig überzeugenden Auftritte.
Doch die ersten zwei Drittel verliefen eher nach dem Geschmack der Flyers. Zwar mussten diese zuerst einmal das 0-1 durch Bobby Holik(12.) hinnehmen, doch hatten sie mit John LeClair(19./28.) den herausragenden Akteur auf ihrer Seite. Philadelphias Flügelstürmer schoss selbst zwei Tore und assistierte bei Justin Williams(13.) Ausgleichstreffer, so dass die Flyers den Spielverlauf auf den Kopf stellend mit 3-1 in Front gingen.
In der noch verbleibenden guten halben Stunde stürmten nur noch die Gäste. Am Ende lautete das Torschussverhältnis 45-17 zu Gunsten der Devils und sie wurden für ihren Offensivdrang noch belohnt. Patrick Elias(36.) mit seinem 13. Saisontreffer und Bobby Holik(57.), knapp 3 1/2 Minuten vor dem Ende der reguläRen Spielzeit, sicherten den Gästen einen Punktgewinn.
Boston - Montreal 2-3 (2-0/0-1/0-2)
Unterstützt von 18.865 Fans im Molson Centre von Montreal erkämpften sich die Montreal Canadiens einen 3-2 Heimsieg über die Boston Bruins. In den letzten acht Minuten drehten Martin Rucinsky(53.pp) mit einem Powerplaytreffer und Andreas Dackell(57.) das Spiel zu Gunsten der Frankokanadier.
Die Bruins waren zwei Drittel lang das von der Spielanlage klar dominierende Team. Vor allem im ersten Durchgang spielten sie die Hausherren teilweise schwindlig. Per-Johan Axelsson(8.) und Brian Rolston(18.) sorgten für eine hochverdiente 2-0 Führung bis zur ersten Pause. Im Mittelabschnitt hatten sie mehrmals Gelegenheit ihren Vorsprung weiter auszubauen, doch wie so oft sollte es sich rächen, dass sie zu leichtfertig ihre Torgelegenheiten vergaben. Knapp acht Minuten vor Drittelende gelang Yanic Perreault(33.) der Anschlusstreffer, wodurch die Hausherren ihre zweite Luft bekamen und letztendlich die Partie noch für sich entscheiden konnten.
Anaheim - Tampa Bay 2-3 (2-0/0-2/0-1)
Mit den Mighty Ducks of Anaheim gaben sich im Ice Palace von Tampa ein Team der gleichen Gewichtsklasse wie die Hausherren die Ehre. Beide Mannschaften konnten im bisherigen Saisonverlauf nur selten überzeugen und sind im letzten Tabellendrittel ihrer Conference zu finden. Dass die Lightning einen Schritt nach vorne in der Tabelle machen konnten, war der Verdienst von Ben Clymer(58.pp), dem 121 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene aus einem Powerplay heraus das 3-2 'Game Winning Goal' gelang.
Leichtfertig hatten die kalifornischen Gäste eine durch Paul Kariya(2./10.pp) herausgeschossene 2-0 Führung verspielt. Mit dem Vorsprung im Rücken war es unnötig, dass sie sich einige wirklich dumme Strafzeiten einhandelten und sich somit selbst aus dem Rhythmus brachten.
Juha Ylonen(28.) und Vaclav Prospal(31.pp), er war an allen drei Toren der Hausherren beteiligt, egalisierten im zweiten Durchgang den Spielstand.
Lightnings Headcoach John Tortorella zog ein positives Fazit: "Unsere Mannschaft hat zusammengehalten, geriet nicht in Panik und hat schließlich ein Mittel gefunden um noch beide Punkte einzufahren."
Nashville - Detroit 3-6 (1-1/0-1/2-4)
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Brendan Shanahan (DET) beobachtet wie der Puck an Mike Dunham (NAS) vorbei die Torlinie überquert.
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Wesentlich mehr Mühe als der Endstand von 6-3 vermuten lässt, bereiteten die Nashville Predators den Detroit Red Wings vor 20.058 Zuschauern in der Joe Louis Arena.
Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Teams war Brendan Shanahan(8./29.pp/59.pp). Detroits Stürmer traf gleich drei Mal ins Schwarze.
50 Minuten lang waren die mit drei Spielen in Folge ohne Niederlage angetretenen Predators ein durchaus ebenbürdiger Gegner, Stu Grimson(7.), es war sein erster Saisontreffer, hatte sie sogar mit 1-0 in Front geschossen und nachdem sie bereits mit 1-3 durch Tore von Shanahan und Kris Draper(44.) ins Hintertreffen geraten waren, gelang es Cliff Ronning(45./52.) gleich zwei Mal Detroits Ausnahmetorhüter Dominik Hasek zu bezwingen.
Doch die Freude über den Ausgleich hatte nur 18 Sekunden Bestand. Postwendend schoss Kirk Maltby(52.) die Red Wings wieder in Führung und knapp zwei Minuten vor dem Ende der Partie komplettierte Shanahan seinen 15. NHL-Hattrick.
Colorado - N.Y. Rangers 3-5 (1-3/1-2/1-0)
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Patrick Roy (COL) ist nach seinem 5. Gegentreffer, Schütze Zdeno Ciger (NYR) jubelt im Tor, der Verzweiflung nahe.
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Nach 192 Minuten und 39 Sekunden ohne Gegentreffer und drei Shutouts in Folge musste sich Colorados Schlussmann Patrick Roy wieder einmal geschlagen geben. Mikael Samuelsson(9.sh) beendete mit einem 'Shorthander' Roys beeindruckende Serie. Es war nicht der Abend von Colorados exzentrischem Goalie, der nach nicht einmal einer halben Stunde, völlig entnervt seinen Kasten zu Gunsten des Schweizer Torstehers David Aebischer räumte. Theoren Fleury(14.), Vladimir Malakhov(20.), Zdeno Ciger(29.) und erneut Mikael Samuelsson(22.) hatten die New York Rangers, die zur Zeit das Maß aller Dinge in der Eastern Conference sind, bis dato vorentscheidend mit 5-1 in Front geschossen.
Die Avalanche zeigten sich zwar trotz des Rückstandes bemüht, konnten aber definitiv nur mit einem Mann mehr auf dem Eis überzeugen. Ihre drei Tore von Steven Reinprecht(14.pp), Adam Foote(34.pp) und Pascal Trepanier(60.pp) fielen jeweils aus einer Überzahlsituation heraus.
St. Louis - Edmonton 0-2 (0-1/0-1/0-0)
Profitierend von einem Punktverlust ihrer südlichen Nachbarn aus Calgary übernahmen die Edmonton Oilers durch ihren heutigen 2-0 Heimerfolg über die St. Louis Blues die alleinige Tabellenführung in der Northwest Division.
In der unspektakulären Partie sorgten Eric Brewer(13.pp) und Jochen Hecht(21.) mit ihren Toren innerhalb der ersten 21 Spielminuten für den Endstand. Den Rest erledigte eine kompakt stehende Abwehr der Kanadier vor Schlussmann Tommy Salo. Salo parierte gegen die harmlosen Gäste 24 Torschüsse und kam damit zu seinem vierten Saison-Shutout. Mit mittlerweile 14 Shutouts im Trikot der Oilers, stellte Salo den noch von Curtis Joseph gehaltenen Franchiserekord ein.
Los Angeles - Calgary 5-5 (2-1/1-4/0-2/0-0)
Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die 14.550 Besucher im Saddledome von Calgary nicht beschweren. Das Aufeinandertreffen der Calgary Flames mit den Los Angeles Kings bot alles, was dem kanadischen Eishockeyfan so gefällt. Zahlreiche Tore, einige 'Boxeinlagen' und eine spannende 5-minütige Verlängerung. Nur mit einem Happy End für die Hausherren wurde es nichts. Die Flames vergaben allzu leichtfertig zwei Mal einen 2-Tore Vorsprung.
In den ersten zwei Durchgängen waren die Gastgeber das klar dominierende Team. Einziges Manko war ihr Unterzahlspiel und dies nutzten die Kalifornier konsequent aus. Zwei Powerplaytore von Randy Robitaille(3.pp) und Bryan Smolinski(13.pp) bescherten ihnen eine 2-1 Führung zur ersten Drittelpause. Auf Seiten der Flames hatte Jarome Iginla(9.) getroffen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnten die Kings dem stetig wachsenden Druck der Flames nicht standhalten. Innerhalb von knapp drei Spielminuten brachten Marc Savard(28.pp), Scott Nichol(30.pp) und Topscorer Jarome Iginla(31.), mit seinem bereits 18. Saisontor, Calgary 4-2 in Front. Nachdem Randy Robitaille(37.) zum zweiten Mal an diesem Abend Roman Turek bezwungen hatte, stellte Ronald Petrovicky(40.) noch im gleichen Spielabschnitt den alten Vorsprung wieder her.
Wie verwandelt kamen die Kings nach der zweiten Pause aus der Kabine. Jetzt kontrollierten sie das Geschehen auf dem Eis. Jason Allison(45.) fälschte einen Schlagschuss von Mikko Eloranto ab und Ziggy Palffy(49.) sorgte nur 4 1/2 Minuten später für das Remis.
Den Flames bleibt zumindest der Trost, dass sie ihre Serie auf mittlerweile neun Spiele ohne Niederlage in Folge ausbauen konnten.
Minnesota - Phoenix 1-2 OT (0-0/0-1/1-0/0-1)
Mit Claude Lemieux(65.) war es der erfahrenste Akteur im jungen Team der Phoenix Coyotes dem in der Overtime der 2-1 Siegtreffer gelang. Nach einem Schuss von Shane Doan stand Lemieux an der richtigen Stelle für den Rebound und ließ Minnesotas Schlussmann Dwayne Roloson keine Abwehrchance.
In den 60 Minuten der regulären Spielzeit hatten sich die Kontrahenten weitgehend neutralisiert. Zwei der wenigen Höhepunkte waren das Tor von Brad May(32.) Mitte des zweiten Durchgangs für Phoenix und der Ausgleichstreffer durch Marian Gaborik(47.) im Schlussabschnitt.
Das Geschehen auf dem Eis veranlasste die gut 10.000 Zuschauer in der America West Arena nur selten dazu sich aus ihren Sitzen zu erheben, es sei denn um sich den Gaumenfreuden hinzugeben.
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