NHL-Eishockeymagazin
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2001-11-18 

SPIELTAG 18.11.2001

Philadelphia - New Jersey 3-1 (0-0/1-1/2-0)
Im elften Anlauf, innerhalb der letzten vier Jahre, haben es die Philadelphia Flyers wieder einmal geschafft die New Jersey Devils in deren Continental Airlines zu bezwingen.
Simon Gagne(41.) und Ruslan Fedotenko(49.) sorgten mit ihren Treffern zum 3-1 Endstand zu Beginn des Schlussabschnitts für das Erfolgserlebnis der Gäste vor 18.043 Zuschauern in East Rutherford. Bei beiden Toren machte Devils Schlussmann Martin Brodeur nicht gerade den sichersten Eindruck.
Eher gemächlich ließen es die Kontrahenten im Eröffnungsdrittel angehen. Die Mannschaften zeigten viel Respekt voreinander und der Großteil des Spielgeschehens in den ersten 20 Minuten fand in der neutralen Zone statt. Es schien als hätten die beiden Headcoaches noch einmal explizit die Devise ausgegeben, ja nicht in Unterzahl zu geraten, so sanft gingen die Akteure auf dem Eis zu Werke.
Erst als im Mitteldrittel Jan Hlavac(28.) die Flyers mit 1-0 in Front schoss, wurde die Partie etwas lebhafter. Notgedrungen mussten die Hausherren etwas mehr für die Offensive tun und hatten damit auch Erfolg. Sieben Minuten nachdem sie in Rückstand geraten waren, gelang es Bobby Holik(35.) mit einem wunderschönen Onetimer nach Vorarbeit von Randy McKay den Spielstand zu egalisieren.
Die Hausherren waren aber nach dem Ausgleich nicht in der Lage das Spiel an sich zu reißen. Mit Ausnahme der Schlussminuten, in denen sie noch einmal alles auf eine Karte setzten, konnten sie nur noch selten richtig Druck auf das von Roman Cechmanek gehütete Gehäuse ausüben und mussten sich mit ihrer dritten Niederlage in Folge abfinden.

Buffalo - Boston 1-3 (0-1/1-2/0-0)
Beim Gastspiel der Sabres in Boston mussten die Mannen aus Buffalo ihre dritte Niederlage in Folge einstecken, während die Bruins ihren dritten doppelten Punktgewinn hintereinander einfuhren. Die Zeichen auf Sieg stellte Heimverteidiger Jamie Rivers(15./29.) kurz nachdem Bostons erfolgreichster Scorer Joe Thornton wegen einer überharten und unsportlichen Aktion an Alexei Zhitnik von den Schiedsrichtern vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.
Buffalos Maxim Afinogenov(24.pp) nutzte eine 5-gegen-3 Überzahlsituation zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Rivers sein zweites Tor des Abends bzw. Saison erzielen konnte. Der 26-jährige Verteidiger versenkte den Puck mit einem Schlagschuss von der blauen Linie neben dem linken Pfosten im gegnerischen Gehäuse. Den Schlusspunkt unter der von Boston eindeutig dominierten Partie setzte Bill Guerin(57.) nach glänzender Vorarbeit von Mike Knuble und Ex-King Jozef Stumpel.
Während der letzten drei Begegnungen konnten die Sabres lediglich zwei Tore erzielen. Im Tor stand nach einer dreiwöchigen Pause Bob Essensa, dem trotz einer guten Leistung sein erster Sieg der laufenden Spielzeit verwehrt blieb.

Florida - Montreal 0-1 OT (0-0/0-0/0-0/0-1)
Die Montreal Canadiens brauchten fast 64 Minuten und 45 Schüsse, ehe sie das Spiel gegen die Florida Panthers für sich entscheiden konnten. Dass die Gäste aus dem Süden der USA noch mit einem Punkt nach Hause fuhren, hatten sie ihrem Torhüter Robert Luongo zu verdanken. Der in Montreal geborene Goalie hatte Familienangehörige und Bekannte ins Molson Centre eingeladen und präsentierte sich in einer ausgezeichneten Verfassung.
Die Partie war äußerst einseitig, denn die kanadischen Gastgeber waren praktisch andauernd in der Offensive. Auf der anderen Seite verdiente sich Jose Theodore mit 23 Saves seinen ersten Shutout der Saison, obwohl er nur halb so oft geprüft wurde wie Luongo, der zu bedauern war, dass er sich genau 65 Sekunden vor dem Ende der Overtime geschlagen geben musste. Zweimal zuvor hatte Luongo gegen Brian Savage und Yanic Perreault hervorragend reagiert, doch Karl Dykhuis(64.) schaffte es den 22-Jährigen mit einem Schuss aus halblinker Position zu überwinden.
Die Canadiens haben damit das dritte Heimspiel in Folge gewonnen.

Toronto - Ottawa 1-2 (1-0/0-1/0-0/0-1)
Den siebten Sieg in Folge gegen den kanadischen Rivalen aus der Northeast Division konnten die Ottawa Senators für sich verbuchen. Karel Rachunek(65.) markierte fünf Sekunden vor der Schlusssirene der Verlängerung den spielentscheidenden Treffer. Toronto Verteidiger Dmitry Yushkevich hatte an der gegnerischen blauen Line den Puck verloren, Rachunek nahm ihn auf, drang in die gegenüberliegende Zone ein und schloss die Aktion mit einem Schuss ins linke Toreck ab. Es war sein erstes Tor seit dem 26. März dieses Jahres.
Die Hausherren taten sich unheimlich schwer ins Spiel zu finden und konnten im ersten Drittel Maple Leafs Torhüter Curtis Joseph nur einmal prüfen, während die Blauen das Tempo bestimmten und ihrerseits einige Möglichkeiten hatten. In Überzahl markierte Dimitry Yushkevich(15.pp) die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung der Gäste. Todd White(40.) erlöste die 18.500 Zuschauer im Corel Center mit seinem Ausgleichstreffer, den sich die Senators aufgrund des nunmehr größeren Engagements erarbeitet hatten.
Im dritten Durchgang hatten beide Teams Möglichkeiten die Partie für sich zu entscheiden, doch die Torhüter Joseph und Patrick Lalime waren bei insgesamt 21 Torschüssen auf dem Posten.

Anaheim - Washington 1-4 (1-2/0-1/0-1)
Nachdem die Washington Capitals in den letzten vier Tagen gegen die Senators sowie den Flyers zwei Niederlagen einstecken mussten und dabei ein katastrophales Torverhältnis von 5-16 erreichten, konnten die Hauptstädter in der vergangenen Nacht endlich wieder einen Sieg einfahren.
Den zweiten Zwei-Punkte-Erfolg innerhalb der letzten zehn Spiele sicherte vor allem deren Mittelstürmer Adam Oates(36.pp), der nicht nur den Treffer zum zwischenzeitlichen 3-1 erzielen konnte, sondern auch an den übrigen Erfolgserlebnissen mit einem Assist beteiligt war. Zuerst leistete er die Vorarbeit für Jaromir Jagrs(4.pp) sechsten Saisontor, ehe er Rookie Matt Pettinger(9.) fünf Minuten später glänzend in Szene setzen konnte. Seinen vierten und letzten Scorerpunkt machte der bereits 39-jährige Center, als er den Puck präzise zu Chris Simon(58.en) passte, der die Hartgummischeibe im leeren Gehäuse versenkte.
Für den einzigen Lichtblick der Kalifornier sorgte Samuel Pahlsson(9.) im ersten Drittel, dem es als einzigen Duck gelungen war, Goalie Olaf Kölzig zu überwinden. Der deutsche Nationaltorhüter bestritt gegen Anaheim bereits seine elfte Partie in Folge von Beginn an.

N.Y. Rangers - Pittsburgh 0-1 OT (0-0/0-0/0-1)
Seit nunmehr sieben Spielen sind die Pittsburgh Penguins zu Hause ungeschlagen, während die New York Rangers die erste Niederlage seit sechs Begegnungen einstecken mussten. Zudem blieben die 'Broadway Blueshirts' zum ersten Mal in dieser Saison ohne einen Treffer.
'Schuld' daran war die hervorragende Leistung von Johan Hedberg, der sämtliche Chancen der Gäste vereitelte und alle 26 auf ihn abgefeuerten Schüsse halten konnte. Der 28-jährige Schwede erreichte damit seinen zweiten Shutout der Saison.
Von einem gegentorlosen Sieg in der besten Eishockeyliga der Welt darf sein Gegenüber Dan Blackburn noch etwas träumen. Der in Montreal geborene, erst 18 Jahre alte Rookie mit der Nummer 31 am Rücken verrichtete seine Arbeit an diesem Abend ebenfalls glänzend, indem er zunächst 35 Schüsse der Hausherren halten konnte. Den 36sten, abgefeuert von Penguin Jan Hrdina(65.), nur 19 Sekunden vor der Schlusssirene in der Overtime, musste der Neuling allerdings passieren lassen. Unhaltbar flog der Puck in die obere rechte Ecke des Gehäuses, nachdem der Tscheche einen verdeckten Rückhandpass von Billy Tibbetts erhalten hatte.

Carolina - Tampa Bay 0-2 (0-0/0-0/0-2)
Erst die zweite Niederlage innerhalb der letzten neun Begegnungen mussten die Carolina Hurricanes in der vergangenen Nacht in Tampa gegen die Lightning einstecken. Obwohl die Gäste durchaus engagiert zu Werke gingen, verpufften sämtliche Bemühungen spätestens am glänzend aufgelegten Goalie Nikolai Khabibulin. Der 28-jährige Russe hielt alle 26 auf ihn abgefeuerten Schüsse und verdiente sich seinen zweiten Shutout der Saison redlich.
Wie die Südstaatler, hatten auch die Gastgeber gute Möglichkeiten zum einlochen. Nach mehr als 52 torlosen Minuten nutzte Tampas Ben Clymer(53.) nach Vorarbeit von Vincent Lecavalier und Fredrik Modin eine Unsicherheit von Goalie Tom Barrasso zur erstmaligen Führung. Alle weiteren Bemühungen auf beiden Seiten führten zu keinen Erfolg.
Erst als Carolina seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, gelang Tim Taylor(60.en) 17 Sekunden vor dem Ende der Endstand von 2-0. Vorausgegangen war ein unpräziser Pass von Rod Brind'Amour, den der Kanadier abfangen konnte und daraufhin im Alleingang den Puck im verwaisten Gehäuse versenkte.

Los Angeles - Detroit 2-4 (0-1/1-2/1-1)
Ein Festival der Über- bzw. Unterzahlformationen wurde den 20.058 Zuschauern in der ausverkauften Joe Louis Arena geboten. Die ersten fünf Tore der Begegnung fielen allesamt bei nummerischem Ungleichgewicht, wobei beide Teams zweimal in Überzahl trafen, während Detroit einen Unterzahltreffer daraufpackte. Mit sieben Toren dieser Art haben sie die gefährlichsten Unterzahlformationen in der NHL.
Nicklas Lidstrom(13.pp) eröffnete die Torfolge. Brett Hull(28.sh) legte Mitte der Partie nach, als er in Unterzahl von Chris Chelios, der auch beim ersten Treffer assistierte, angespielt wurde, nicht lange fackelte und direkt abzog. Der Puck rutschte Kings Torhüter Felix Potvin zwischen den Schonern hindurch. Schmeichelhaft war für die Gäste der zweimalige Anschlusstreffer, denn nach vorne entfachten sie eigentlich nur im Powerplay Gefahr und blieben über 60 Minuten mit insgesamt 10 Torschüssen auf Dominik Hasek weit unter ihren Möglichkeiten. Trotzdem konnten zunächst Craig Johnson(29.pp) und später Steve Heinze(44.pp), nachdem Brendan Shanahan(37.pp) zwischenzeitlich den alten Abstand hergestellt hatte, den Stand jeweils verkürzen und die Partie offen halten. Die endgültige Entscheidung brachte erst Sergei Fedorov(58.) mit dem 4-2, der auf Vorlage von Hasek und Lidstrom traf.
Für die Kings war es die fünfte Niederlage in Folge, während Detroit neun der letzten elf Spiele gewann.

Columbus - Nashville 2-3 (0-0/2-2/0-1)
Während sich die Columbus Blue Jackets nach drei Siegen in Folge erstmals geschlagen geben mussten, sind die Nashville Predators nach dem 3-2 Erfolg seit drei Begegnungen ohne Niederlage.
Die Gäste aus Columbus waren zu Beginn spritziger und angesichts ihrer kleinen Serie zuletzt beflügelt, diese fortzusetzen. Es dauerte jedoch bis zur 24. Minute, ehe David Vyborny(24.), der gestern beim Sieg gegen Anaheim den Siegtreffer markierte, das 1-0 für die Blue Jackets erzielte. Doch der Gegentreffer war eine Art Initialzündung für die Gastgeber, die fortan mehr vom Spiel hatten. Die Predators Mike Eaton(34.) und Greg Johnson(35.) drehten den Spielstand innerhalb von knapp zwei Minuten. Ray Whitney(38.) konnte noch im Mitteldrittel den erneuten Gleichstand herstellen.
Nashville wollte sich offensichtlich zu Hause keine Blöße geben und kam druckvoll aus der Kabine. Sie verdienten sich schließlich so, wenn auch glücklich, den Siegtreffer zum 3-2 durch Greg Johnson(48.) mit seinem zweiten Tor des Abends. Ein Pass von Petr Tenkrat prallte von Johnsons Stock ab ins Netz. Die Predators hatten keine Mühe den Vorsprung über die Zeit zu retten, da sich die Blue Jackets durch zwei dumme Strafzeiten, Mattias Timander wegen Haltens und eine Bankstrafe wegen eines Wechselfehlers, selbst dezimierten.

St. Louis - Calgary 0-2 (0-0/0-1/0-1)
Die Calgary Flames sind heuer bisher nicht einmal von einigen Favoriten im Westen zu bezwingen. Nachdem letzte Woche die Colorado Avalanche mit 2-0 nach Hause geschickt wurde, erwischte es jetzt die St. Louis Blues mit dem gleichen Ergebnis.
Garant für den Sieg war einmal mehr Torhüter Roman Turek, der 38 Schüsse seiner ehemaligen Teamkollegen hielt und damit den vierten Shuout der Spielzeit, sowie den 19ten seiner NHL-Karriere perfekt machte. Die Gäste verzweifelden vor allem im Schlussabschnitt schier an dem Tschechen, den sie im Sommer nach einer mäßigen Vorstellung im Conference Finale nach Calgary tradeten. Vielleicht bereuen sie das heute schon, denn Fred Brathwaite, damals aus Calgary gekommen, bekam nur 19 Schüsse zu halten und ließ zwei passieren.
Einmal mehr war es Torjäger Jarome Iginla(38.pp/52.pp), der mit seinen Saisontreffer 15 und 16 jeweils in Überzahl für die Entscheidung sorgte. Die Blues mussten sich zum dritten Mal in Serie geschlagen geben, während die Flames seit nunmehr acht Spielen ungeschlagen sind. Bereits das erste Aufeinandertreffen in St. Louis hatten die Kanadier mit 3-2 gewonnen.

N.Y. Islanders - Phoenix 1-6 (0-4/0-1/1-1)
Was ist nur mit den New York Islanders los? Nach einem tollen Auftakt scheint ihnen schon im November die Luft auszugehen. Seit fünf Partien warten die Mannen von Coach Peter Laviolette nun schon auf einen doppelten Punktgewinn.
Das besondere war, dass den Phoenix Coyotes heute Morgen eine normale Leistung genügte, um einen klaren 6-1 Sieg herauszuspielen. Die Defensive der Islanders war selten auf der Hut und so hatten sechs verschiedene Akteure der Coyotes keine Probleme ihre Treffer zu markieren. Sowohl Chris Osgood, also auch Garth Snow, der Mitte des ersten Drittels eingewechselt und zum zweiten Abschnitt wieder ausgewechselt wurde, im Gehäuse der Gäste konnten der Abwehr keine Stabilität verleihen. Daymond Langkow(8.pp), Krystofer Kolanos(13.), Danny Markov(15.) und Ladislav Nagy(18.) hatten keine Mühe bis zur ersten Pause ein 4-0 herauszuschießen. Mike Sullivan(35.) erhöhte mit seinem ersten Saisontreffer, ehe Islanders Juraj Kolnik(52.pp) und Coyotes Radoslav Suchy(58.pp) jeweils im Powerplay ebenfalls ihr erstes Erfolgserlebnis der Spielzeit verbuchen konnten und so den Endstand herstellten.
Die Islanders beenden ihre Auswärtstour am Montag in Dallas, ehe zu Hause das 'Rückspiel' der gestern verlorenen Partie gegen Colorado ansteht. Trotz der bisher mäßigen Vorstellungen der beiden Favoriten sind damit zwei weitaus schwerere Aufgaben als Phoenix zu bewältigen.

Edmonton - Vancouver 2-2 (1-1/1-1/0-0/0-0)
Die kanadischen Teams zeigten in dieser Saison bislang beeindruckende Leistungen. Während Ottawa und Calgary Siege fast schon wie am Fließband einfahren, sind die Oilers, drei Siege und zwei Unentschieden, bereits seit fünf und die Canucks, drei Siege und ein Unentschieden, seit vier Partien ohne eine Niederlage.
So musste es ja schon fast in der letzten Nacht zu einem Unentschieden kommen, denn die Mannschaften agierten gewohnt verhalten aber immer torgefährlich. Bereits nach 15 Sekunden gingen die Hausherren durch Todd Bertuzzi(1.) in Führung. Oiler Rem Murray(5.) glich jedoch keine vier Minuten später aus, ehe das Spiel etwas abflachte. Wie die Feuerwehr kamen die Canucks nach der ersten Unterbrechung aus der Kabine und erzielten in Person von Brendan Morrison(21.pp) die erneute Führung, als Jason Smith immer noch wegen Behinderung auf der Strafbank saß. Über elf Minuten dauerte dann der Ansturm der Gäste an, bis Jochen Hecht(32.pp) von Anson Carter und Janne Niinimaa in Szene gesetzt wurde und aus kurzer Distanz zum 2-2 Gleichstand einlochte.
Im weiteren Spielverlauf schenkten sich die beiden kanadischen Teams nichts mehr und agierten besonders in der neutralen Zone äußerst defensiv. Folgerichtig konnte sich kaum ein Spieler entscheidend mehr durchsetzen und die beiden Goalies Dan Cloutier und Tommy Salo, die zuvor bereits teilweise spektakuläre Paraden zeigen mussten, durften den Tag ruhig ausklingen lassen. In Overtime jedoch mussten die Torhüter noch mal ihre ganze Klasse zeigen, da sowohl die Oilers als auch die Canucks Großchancen unter anderen von Bertuzzi und Hecht hatten.

Dallas - San Jose 3-2 OT (1-0/0-1/1-1/1-0)
Schon nach den letzten drei Begegnungen verließen die Stars in San Jose nie als Verlierer das Eis, da sie zwei Siege und ein Unentschieden den Kaliforniern abtrotzten. In der vergangenen Nacht bezwangen sie erneut die Sharks und beendeten damit ihre Auswärtstour ungeschlagen mit fünf Punkten in drei Spielen.
Kapitän Derian Hatcher(13.) eröffnete mit seinem ersten Saisontreffer den Torreigen, ehe Niklas Sundstrom(24.) zu Beginn des zweiten Dittels ausgleichen konnte. Der Strum-und-Drang-Phase der Hausherren konnten die Texaner im weiteren Spielverlauf zunächst wiederstehen und gingen in der 45. Minute überraschend durch Rob DiMaio(45.) in Führung. Die Sharks ließen jedoch nie locker und bissen sich ein ums andere Mal im gegnerischen Drittel fest. Erst Owen Nolan(53.) erlöste die Gastgeber mit einem fulminanten Schlagschuss aus kurzer Distanz.
Durch einen Patzer von Goalie Evgeni Nabokov, der den von Matchwinner Richard Matvichuk(61.) abgehenden Puck erst abprallen und dann den Rebound durch die Handschuhe rutschen ließ, kamen die Stars in Overtime zu zwei glücklichen Punkten.

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