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2001-11-17 

SPIELTAG 17.11.2001

Florida - Buffalo 2-0 (0-0/2-0/0-0)

Brad Ference (FLO) und Curtis Brown (BUF) kämpfen um den Puck.
Die Begegnung zweier Teams, die zur Zeit in der NHL weniger für Fuore sorgen, entschieden die Florida Panthers heute Nacht in Buffalo für sich. Verantwortlich dafür, dass Florida eine Serie von drei Niederlagen in Folge stoppen konnte, waren Viktor Kozlov(23.pp/39.), der die einzigen Treffer des Abends erzielen konnte und Torhüter Trevor Kidd, der 31 Schüsse der Gastgeber hielt und seinen ersten Shutout seit genau einem Jahr feiern konnte. Kidd kam nach 11 Spielen Pause zum ersten Mal wieder zum Einsatz und feierte einen Einstand nach Maß.
Die Sabres mussten die dritte ihrer letzten vier Partien verloren geben, Ausnahme war ein 5-3 Erfolg am Montag in Florida. Vor allem im Schlussabschnitt hatten die Sabres genug Chancen, das Spiel auszugleichen, doch Kidd war nicht zu überwinden. Zweimal rettete der Pfosten für den glücklichen Goalie. Panther Kozlov hatte es im Mitteldrittel besser gemacht und Martin Biron im Tor von Buffalo zuerst mit einem Schuss vom rechten Bullykreis zwischen den Beinen hindurch und später mit einem Schuss vom linken Bullykreis bezwungen.

Anaheim - Columbus 2-3 (1-1/0-0/1-2)
Im Duell der Kellerkinder der Western Conference behielten die Columbus Blue Jackets mit 3-2 Toren die Oberhand und konnten so den letzten Platz im Westen an die Los Angeles Kings abgeben. Der Rückstand auf die Mighty Ducks beträgt nur noch einen Punkt.
David Vyborny(55.pp) gelang knapp fünf Minuten vor dem Ende der entscheidende Treffer, als German Titov aufgrund eines hohen Stockes auf der Strafbank saß. Ein Überzahltreffer zur richtigen Zeit, denn die Blue Jackets sind mit lediglich 8,4 Prozent Erfolgsquote nur Vorletzter in der NHL.
Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang mit Treffern von Blue Jacket Ray Whitney(17.), sowie Mighty Duck Oleg Tverdovsky(18.) und einem trotz zahlreicher Möglchkeiten torlosen zweiten Drittels, sah es für die Gäste zunächst gut aus, denn Sergei Krivokrasov(46.) hatte die Kalifornier mit 2-1 in Führung gebracht. Serge Aubin(51.) und schließlich Vyborny drehten jedoch die Partie erneut zu Gunsten der Gastgeber. Pech für Anaheim, dass zwei Tore, eines im ersten und eines im zweiten Drittel, nach der Videostudie wegen hohen Stockes nicht anerkannt wurden. Die Nationwide Arena in Columbus war zum 25ten Mal in Folge ausverkauft.

Nashville - Atlanta 4-4 (2-0/1-2/1-2/0-0)

Pascal Rheaume (ATL) checkt Kimmo Timonen (NAS) an die Bande.
Eine unterhaltsame Partie boten die beiden jungen Franchisenehmer der NHL aus Nashville und Atlanta den 14.812 Zuschauern. Die Thrashers kamen mit sieben Niederlagen und einem Torverhältnis von 7-32 von ihrer Auswärtstour in die Heimat zurück.
Im ersten Drittel schien es auch prompt so weiter zu gehen, wie es aufgehört hatte. Greg Clarsen(8.) mit seinem zweiten und Vitali Yachmenev(20.) mit seinem vierten Saisontreffer brachten die Gäste aus Tennessee aufgrund der Spielanteile verdient mit 2-0 in Front. Doch die Gastgeber kämpften zurück und punkteten dort, wo bisher nicht gerade ihre Stärke lag: im Powerplay. Die bislang schlechteste Überzahlmannschaft der NHL erzielte gegen die zweitbesten Penaltykiller zwei Tore durch, den erst am Donnerstag von Chicago gekommenen Pascal Rheaume(28.pp) und Rookie Ilya Kovalchuk(35.pp) bei nummerischer Überlegenheit und schafften so den Gleichstand. Predator Greg Johnson(37.) legte jedoch kurz darauf für Nashville wieder vor.
Als Lubos Bartecko(44.) und Todd Reirden(53.) mit ihren jeweils ersten Saisontoren die Begegnung wieder auf 4-3 für Atlanta drehten waren die Zuschauer aus dem Häuschen. Doch Verteidiger Karlis Skrastins(58.) traf ebenfalls heuer zum ersten Mal und sorgte für das gerechte Remis, an dem auch eine interessante Verlängerung nichts mehr änderte.

Minnesota - Detroit 3-8 (0-1/0-4/3-3)
Zum ersten Mal in ihrer jungen Geschichte mussten die Minnesota Wild acht Gegentreffer einstecken. Schuld daran war das zur Zeit beste Team der NHL, die Detroit Red Wings, das den Gästen in der Joe Louis Arena keine Chance ließ. Steve Yzerman(21.pp/30.sh) und Luc Robitaille(37.pp/54.) erzielten jweils zwei Treffer und legten einen weiteren auf. Für Kapitän Yzerman kann damit 650 NHL-Tore vorweisen, während Robitaille mit seinem 601. und 602. Jari Kurri auf Platz 12 in der Ewigkeitsliste überholte. Brett Hull feierte mit zwei Assists den 1.200ten Scorerpunkt seiner Karriere.
Tomas Holmstrom(12.) und Nicklas Lidstrom(25.) waren die weiteren Torschützen zum 5-0 nach 40 Minuten. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Red Wings etwas leichtsinnig und die Wild kamen innerhalb von neun Minuten durch Treffer von Richard Park(42.), Aaron Gavey(46.) und Andrew Brunette(50.pp) bis auf 3-5 heran. Doch zum richten Zeitpunkt wachte Detroit wieder auf und Robitaille in der 54. Minute, nur 27 Sekunden später Brendan Shanahan(55.), sowie weitere 86 Sekunden darauf Boyd Deveraux(56.) machten endgültig alles klar und besiegelten die hohe Niederlage der Gäste.

N.Y. Islanders - Colorado 0-1 (0-1/0-0/0-0)
Die Titelverteidiger aus Denver, eigentlich ein offensivstarkes Team, wird mehr und mehr zum Minimalisten der NHL. Zum zweiten Mal hintereinander gewannen sie mit 1-0 und Patrick Roy kann zum ersten Mal seit 1990, damals noch im Trikot der Montreal Canadiens, zwei Shutouts hintereinander feiern. Mit insgesamt 31 Saves sicherte sich der 36-Jährige den 55. Shutout seiner Karriere.
Doch auch sein Gegenüber Chis Osgood war an diesem Abend nur schwer zu überwinden. Beide Torhüter zeigten vor allem im Mitteldrittel den 18.007 Zuschauern im wie immer ausverkauften Pepsi Center ihr Können. Der kleine, aber feine Unterschied war, dass Osgood sich in der 15. Spielminute bei einem Schuss von Shjon Podein(15.) aus halbrechter Position geschlagen geben musste und damit den einzigen Treffer des Abends zuließ.
Glück hatten die Gastgeber, dass die Schiedsrichter kurz vor Ende des zweiten Abschnitts nicht auf Penalty entschieden und es lediglich bei einer Zwei-Minuten Strafe beließen, als Mariusz Czerkawski bei einem Alleingang von Avs Verteidiger Martin Skoula zu Fall gebracht wurde.
Die Islanders sind nach dem furiosen Saisonauftakt in ein kleines Tal gerutscht und nun seit vier Spielen ohne Sieg. Bereits nächste Woche gibt es mit den Avs ein Wiedersehen, denn das Team aus Denver muss nun in den Osten mit Auswärtspartien gegen New Jersey und die beiden New Yorker Clubs. Dort wird sich zeigen, ob nach den zwei Erfolgen ein Aufwärtstrend zu erkennen ist.

Chicago - Edmonton 1-7 (0-2/1-3/0-2)

Mike Grier (EDM) scheitert an Jocelyn Thibault (CHI).
Scheinbar unbeeindruckt von der frühen Verletzung ihres Topscorers Ryan Smyth, der früh im ersten Drittel bei einem Hit unglücklich in die Bande krachte und sich dabei den Knöchel brach, liefen die Oilers erneut zur Hochform auf und bezwangen die Blackhawks mit 7-1.
Josh Green(9./24.) eröffnete an seinem 24. Geburtstag das erste und zweite Drittel jeweils mit einem Treffer. Anson Carter(10./37.pp) legte beide Male nach, die Torfolge lediglich unterbrochen vom einzigen Treffer Chicagos an diesem Abend durch Alexei Zhamnov(31.pp). Carter ist mit 13 Treffer der Toptorschütze der Oilers. Mike Comrie(40.) erhöhte drei Sekunden vor der Drittelpause noch auf 5-1 für die Gastgeber.
Trotz des sicheren Vorsprunges blieb Edmonton im Spielaufbau druckvoll und kam folgerichtig noch zu weiteren Toren. Jochen Hecht(47.) und Todd Marchant(59.) stellten den Endstand her und überwanden noch, den ab dem Schlussabschnitt anstelle von Jocelyn Thibault neu im Tor stehenden Steve Passmore.
Für Chicago gab es zuletzt ein Auf und Ab: Nach vier Siegen folgten nun drei Niederlagen in Serie. Oilers Goalie Tommy Salo machte 27 Saves und hat in den letzten acht Partien nur zwölf Gegentreffer zugelassen.

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