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2001-11-15 

SPIELTAG 15.11.2001

Toronto - Florida 3-2 (1-1/1-0/1-1)

Darcy Tucker (TOR) bezwingt Roberto Luongo (FLO) im zweiten Drittel.
Mit einem 3-2 Arbeitssieg über die Florida Panthers konnten heute Nacht die Toronto Maple Leafs ihre Heimreise antreten.
Die kanadischen Gäste waren zwei Drittel lang sowohl technisch, als auch spielerisch das bessere Team, schafften es aber trotz dieser Überlegenheit nicht sich einen entscheidenden Vorsprung herauszuschießen. Trotz eines Torschussverhältnisses von 17 zu 6 für die Kanadier im ersten Drittel kamen sie nicht über ein 1-1 Unentschieden nach einem Tor von Alyn McCauley(7.) und einem Gegentreffer durch Pavel Bure(19.pp), er konnte in den letzten sieben Spielen jeweils für seine Panthers punkten, hinaus.
Im zweiten Durchgang gelang Darcy Tucker(30.) die erneute Führung für die Leafs. Diese hatte Bestand bis die Gäste wieder einmal mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. Marcus Nilson(47.pp) nutzte die nummerische Überlegenheit zum Ausgleich. Schließlich war es Verteidiger Tomas Kaberle(53.pp), der auf Vorlage von Alexander Mogilny nach einem gewonnenen Bully den Puck zum 3-2 Siegtreffer ins Netz beförderte.

N.Y. Islanders - Pittsburgh 3-3 (2-0/0-0/1-3/0-0)
Mit seinem zweiten Hattrick innerhalb von 24 Stunden rettete Alexei Kovalev(42./47./48.) den Pittsburgh Penguins einen glücklichen Punktgewinn in ihrer Heimpartie gegen die New York Islanders. Innerhalb von 5 1/2 Minuten im Schlussdrittel bezwang der lange Zeit verletzte Stürmer der Penguins seinen ehemaligen Teamkollegen im Tor der Islanders, Garth Snow, gleich drei Mal.
Zwei Drittel lang wirkten die Hausherren lethargisch. Die Gäste aus Long Island bestimmten das Geschehen auf dem Eis. Sie gingen auch früh durch Tore von Brad Isbister(5.) sowie Mariusz Czerkawski(12.pp) mit 2-0 in Front und hatten wenig Mühe diese Führung über das zweite Drittel hindurch zu halten. Als nach Kovalevs Anschlusstreffer Brad Isbister(47.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den alten 2-Tore Vorsprung wieder herstellte, glaubte wohl keiner der 15.466 Zuschauer in der Mellon Arena noch an eine Spielwende. Doch Kovalev hatte noch zwei Joker parat.

Philadelphia - N.Y. Rangers 2-4 (0-1/0-1/2-2)

Jeremy Roenick (PHI) schiebt die Scheibe an Mike Richter (NYR) vorbei ins Netz.
Durch einen furiosen Schlussspurt, in dem Theo Fleury(49.pp) und Petr Nedved(58.) trafen, bezwangen die New York Rangers im heimischen Madison Square Garden die Philadelphia Flyers mit 4-2 Toren. Für die Rangers war es der sechste Sieg in Folge, wodurch sie die Tabellenführung in der Eastern Conference vor den punktgleichen Islanders erklommen.
Die Gastgeber erwiesen sich heute Nacht als Meister beim Ausnutzen ihrer wahrlich nicht zahlreichen Einschussmöglichkeiten. Zunächst traf Eric Lindros(17.), für den es die erste Begegnung gegen sein ehemaliges Team war und mitten in der Drangperiode der Flyers baute Radek Dvorak(22.) die Führung auf 2-0 aus.
Die Gäste aus Philadelphia machten weiterhin Druck und wurden hierfür auch durch zwei Tore innerhalb von 70 Sekunden von Jan Hlavac(44.) und Jeremy Roenick(45.) belohnt. Die Gastgeber ließen sich aber hiervon nicht schocken und verstärkten, letztendlich erfolgreich, ihre Offensivbemühungen.

Minnesota - Colorado 0-1 (0-1/0-0/0-0)
Die amtierenden Stanley Cup Champions aus Colorado beendeten mit einem 1-0 Heimerfolg über die Minnesota Wild ihre Talfahrt in den Tabellenkeller der Western Conference.
Bereits nach 74 Sekunden gelang Chris Drury(2.) das 'Goldene Tor' des Abends. Die Avalanche konnten sich zwar auch in der Folgezeit bis zur ersten Drittelpause noch mehrfach klare Torchancen herausspielen, doch trat hier wieder ihre Abschlussschwäche zu Tage.
Zum Glück hatten sie mit Patrick Roy einen gut aufgelegten Goalie im Kasten stehen. Roy parierte in den noch verbleibenden gut 58 Spielminuten 26 Schüsse der Wild und verdiente sich damit seinen zweiten Saison-Shutout. Der heutige Heimerfolg war gleichzeitig Roys 200. Sieg im Dress der Avalanche, wodurch er als erster Schlussmann in die Geschichtsbücher der NHL eingehen wird, der mit zwei verschiedenen Teams, das Kunststück gelang ihm schon mit den Montreal Canadiens (289 Siege), diese Marke erreicht hat.

San Jose - Anaheim 4-2 (2-1/1-0/1-1)
Nur 9.852 Zuschauer wollten das heutige innerkalifornische Derby zwischen den Mighty Ducks of Anaheim und den San Jose Sharks im Pond of Anaheim sehen, dabei untermauerten die Gäste mit einem 4-2 Sieg warum sie zur Zeit den ersten Platz in der Pacific Division inne haben.
In einem durchaus unterhaltsamen ersten Spielabschnitt, in dem beide Teams ihre Offensivstärke unter Beweis stellen wollten, gingen die Sharks zunächst durch Tore von Teemu Selanne(2.) und Adam Graves(11.) mit 2-0 in Front. Die Ducks antworteten darauf noch vor der Pause mit dem Anschlusstreffer von Ruslan Salei(16.). Vier Sekunden vor Drittelende musste Sharks Marcus Ragnarsson auf die Strafbank marschieren und dies sollte noch positive Konsequenzen haben. Jedoch nicht für die zu Beginn des zweiten Durchgangs mit einem Mann mehr auf dem Eis stehenden Hausherren, sondern für die Gäste. Marco Sturm(22.sh) brachte seine Sharks mit einem Unterzahltor 3-1 in Führung. Bereits beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams war Sturm mit einem 'Shorthander' erfolgreich gewesen.
Anaheim rannte fortan verzweifelt dem Rückstand hinterher, hatten es aber gegen die kompakt stehende Abwehr der Sharks schwer zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Kurzzeitig Hoffnung schöpften die Hausherren, als knapp sechs Minuten vor Spielende Jeff Friesen(55.) auf 2-3 verkürzte. Doch Vincent Damphousse(57.) machte drei Minuten danach mit seinem 10. Saisontor den doppelten Punktgewinn von San Jose perfekt.

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