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2001-11-14 

SPIELTAG 14.11.2001

Montreal - Boston 3-5 (1-2/1-0/1-3)

Byron Dafoe (BOS) ist schneller am Puck als der heranstürmende Doug Gilmour (MON).
In fremden Stadien bringen die Montreal Canadiens keinen Schlittschuh mehr auf das Eis. Heute Nacht mussten sie mit 3-5 Toren ihre fünfte Auswärtsniederlage in Folge hinnehmen.
Die Boston Bruins, zuletzt von den NHL-Neulingen aus Minnesota und Columbus geschlagen, wollten sich auch rehabilitieren. Die Gastgeber begannen druckvoll und konnten sich auch durch Tore von Sergei Samsonov(7.) und Glen Murray(16.) bei einem Gegentreffer von Andrei Markov(8.) bis zur ersten Pause eine vollauf verdiente 2-1 Führung herausschießen.
Im zweiten Durchgang taten beide Mannschaften wenig für die Offensive. Kaum konstruktive Kombinationen kamen zustande. Als jedoch kurz vor Drittelende Bill Guerin auf die Strafbank marschieren musste, nutzte Jan Bulis(40.pp) das daraus resultierende Überzahlspiel um den Spielstand zu egalisieren.
Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Bruins sorgten Brian Rolston(45.) und Bill Guerin(52.) als sie in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts einen 2-Tore Vorsprung herausschossen. Diese Führung ließen sich die Hausherren nicht mehr nehmen. Zwar konnte Oleg Petrov(60.) noch einmal auf 3-4 verkürzen, doch Joe Thornton(60.en) machte 40 Sekunden vor Spielende mit einem 'Empty Net Goal' Bostons doppelten Punktgewinn perfekt.

Ottawa - Washington 11-5 (5-1/3-2/3-2)
Schützenfest in Washington! Genug Tore um gleich fünf Spiele zu gewinnen schossen heute Nacht die Ottawa Senators im MCI Center der US-Hauptstadt. Die Kanadier konnten gleich elf Mal Washingtons Schlussleute Olaf Kölzig sowie Craig Billington, er kam zu Beginn des zweiten Drittels, bezwingen und stellten mit ihrem siebten Sieg in Folge einen neuen Franchiserekord auf. Die Senators erwischten bei ihrem Torerekord einen Traumstart. Bereits zur ersten Pause lagen sie, uneinholbar für die Hausherren, mit 5-1 in Front. Die Capitals hatten zuvor gehofft, mit dem wiedergenesenen Jaromir Jagr in den Reihen, ihre Talfahrt beenden zu können. Doch der tschechische Stürmerstar bot eine desolate Vorstellung. Bei sechs Toren der Senators stand auch Jagr mit auf dem Eis.
Doch auch die Senators vernachlässigten ihre Defensivarbeit und mussten fünf Gegentore einstecken. Im Normalfall zuviel um auswärts zu punkten, doch was war in dieser Partie schon normal.
Die Torschützen der Kanadier waren: Shawn McEachern(2./26.), Marian Hossa(4.pp/8.), Radek Bonk(20.), die drei Stürmer von Ottawas erster Reihe brachten es zusammen auf elf Scorerpunkte, Daniel Alfredsson(19.sh/24./41.), Todd White(32.), Chris Neil(50.) und Martin Havlat(57.).
Auf Seiten der Capitals trafen Sergei Gonchar(9./23.), Chris Simon(25.), Matt Pettinger(47.) sowie Sylvain Cote(57.).

St. Louis - Columbus 2-3 OT (1-0/0-1/1-1/0-1)
Das lange Warten der Columbus Blue Jackets auf ihren ersten Heimsieg hatte heute Nacht ein Ende. Die Blue Jackets, die in ihren ersten acht Partien vor heimischem Publikum gerade einmal zwei Punkte einfahren konnten, bezwangen die hochfavorisierten St. Louis Blues mit 3-2 Toren.
Fünf Sekunden waren in der Verlängerung noch zu absolvieren als Ray Whitney(65.pp) aus einem Powerplay heraus das 'Game Winning Goal' für die Jackets markierte.
Die Blues wurden nur in den ersten 20 Spielminuten ihrer favoritenrolle gerecht. Bis zur ersten Pause hatten sie die wesentlich größeren Spielanteile, kamen jedoch nur zu einem Treffer durch Keith Tkachuk(8.).
Mit zunehmender Spieldauer wurden die Hausherren immer frecher. nach einer halben Stunde gelang es Grant Marshall(31.) zum 1-1 auszugleichen. Die Blue Jackets vergaben in der Folgezeit mehrmals gute Einschussmöglichkeiten und das hätte sich beinahe gerecht. Knapp acht Minuten vor Spielende gelang Pavol Demitra(53.) sein zwölftes Saisontor und die Blues lagen wieder in Front.
75 Sekunden in der regulären Spielzeit standen noch auf dem Stadionwürfel, als David Vyborny(59.) seine Blue Jackets mit dem Treffer zum 2-2 in die für sie letztendlich erfolgreiche Overtime rettete.

Carolina - Detroit 3-4 (0-1/0-3/3-0)

Die beiden Letten Arturs Irbe und Sandis Ozolinsh (CAR) nehmen Darren McCarty (DET) in die Mangel.
Für die Carolina Hurricanes endete heute Nacht in der Joe Louis Arena von Detroit ihre Erfolgsserie von sechs Spielen ohne Niederlage. Sie unterlagen den heimischen Red Wings mit 3-4 Toren. 12 Jahre ist es schon her, dass die Hurricanes, damals noch als Hartford Whalers, beide Punkte aus der Joe Louis Arena entführen konnten.
Matchwinner der heutigen Partie war Detroits Teamkapitän Steve Yzerman der zu den ersten drei Treffern seiner Mannschaft durch Sergei Fedorov(19.pp), Brendan Shanahan(28.) und Tomas Holmstrom(30.pp) jeweils die Vorarbeit leistete.
Nachdem auch noch Mathieu Dandenault(33.) Carolinas Schlussmann Arturs Irbe bezwingen konnte starteten die Hausherren mit einem eigentlich sicheren 4-0 Vorsprung in das Schlussdrittel, in dem dann die Hurricanes wie verwandelt aufspielten. Niclas Wallin(48.), Martin Gelinas(49.) und Bates Battaglia(58.pp) sorgten mit ihren Anschlusstreffern noch für eine spannende Schlussphase. Die Red Wings konnten jedoch ihre knappe Führung über die Zeit retten.

Pittsburgh - New Jersey 5-1 (0-0/2-1/3-0)
Wie wichtig es für die Pittsburgh Penguins ist wieder Alexei Kovalev(31./50./59.sh;en) in ihren Reihen zu haben, das stellte der russische Stürmer beim 5-1 Sieg in der Continental Airlines Arena von East Rutherford unter Beweis. In der ersten Partie nach seiner Verletzungspause konnte Kovalev gleich drei Mal Martin Brodeur im Tor der New Jersey Devils bezwingen und konnte damit seinen siebten NHL-Hattrick feiern. Kovalevs Namensvetter Alexei Morozov(40./52.pp) war für die beiden anderen Tore der Penguins, die ihre Niederlagenserie von drei Spielen beenden konnten, verantwortlich.
Die Hausherren, die nur in der ersten halben Stunde einigermaßen überzeugen konnten, hatten nur ein Powerplaytor von Jason Arnott(30.pp) zur 1-0 Führung dagegen zu setzen.

Buffalo - Nashville 1-4 (0-1/0-1/1-2)
Buffalos Headcoach sah nach einer halben Stunde in Schlussmann Martin Biron den Schuldigen dafür, dass sein Team bei den Nashville Predators mit 0-2 in Rückstand lag. David Legwand(8.) und Scott Hartnell(34.) hatten die Hausherren in Front geschossen.
"Wenn ich den Eindruck habe, dass jemand nicht seinen besten Tag hat, dann muss ich ihn herusnehmen.", begründete Ruff seine Entscheidung. Biron musste seinen Kasten zu Gunsten von Bob Essensa räumen, doch auch danach lief es für die Gäste nur bedingt besser. Nach Maxim Afinogenovs(44.) Anschlusstreffer zu Beginn des Schlussdrittels waren es Cliff Ronning(54.) und Vitali Yachmenev(59.sh;en) mit einem 'Empty Netter', die Nashville ihren erst dritten Heimsieg sicherten.

Atlanta - Minnesota 2-4 (0-1/1-2/1-1)
Die seit acht Spielen sieglosen Atlanta Thrashers waren mit der heutigen 2-4 Niederlage in St.Paul gegen die Minnesota Wild noch ganz gut bedient und müssen sich die Frage stellen lassen, gegen welchen Kontrahenten sie gedenken noch punkten zu können.
Marian Gaborik(16./25./29.) brachte die Wild mit einem lupenreinen Hattrick, es war sein erster in der NHL, hochverdient mit 3-0 in Front.
Es bedarf schon einer Überzahlsituation ehe die Gäste erstmals gefährlich vor Wilds Schlussmann Dwayne Roloson auftauchen konnten. Diese nutzte Dany Heatley(31.pp) zum auf Grund der Spielanteile schmeichelhaften Anschlusstreffer.
Die Hausherren bestimmten weiterhin das Geschehen auf dem Eis, gingen aber jetzt zu leichtfertig mit ihren Torgelegenheiten um und das hätte sich fast noch gerächt. Wie aus heiterem Himmel gelang es Ray Ferraro(48.) den Rückstand auf 2-3 zu verkürzen.
Schließlich sorgte drei Sekunden vor Spielende Pascal Dupuis(60.en) noch für ein weiteres Erfolgserlebnis der Wild.

Edmonton - Phoenix 5-4 OT (2-1/2-2/0-1/1-0)

Von Radoslav Suchy (PHO) ins Fallen gebracht, kann Ryan Smyth (EDM) verfolgen wie der Puck zum 5-4 Siegtreffer im Netz landet.
Ryan Smyth(31.pp/63.pp) avancierte mit zwei Toren, darunter der 5-4 Siegtreffer nach knapp drei Minuten in der Verlängerung, zum Matchwinner für die Edmonton Oilers bei ihrem Gastauftritt in Arizona gegen die Phoenix Coyotes.
Die Gastgeber erwiesen sich als durchaus unangenehmer Gegner und verdienten sich ihren Ehrenpunkt. Nur ihr Unterzahlspiel ließ einige Wünsche offen.
Daniel Briere(6.pp) nutzte gleich die erste Überzahlsituation, zwei Oilers saßen auf der Strafbank, um Phoenix in Front zu schießen. Doch auch die Gäste konnten in den folgenden Minuten Kapital aus ihren Powerplays ziehen. Tom Poti(13.pp) sowie Eric Brewer(17.pp) markierten jeweils ihr erstes Saisontor und die Oilers gingen mit einer 2-1 Führung in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt bauten Anson Carter(22.) und Smyth zwei Mal den Vorsprung auf zwei Tore aus. Die Coyotes hielten sich aber durch Krystofer Kolanos(22.) und Sergei Berezin(36.), der russische Außenstürmer konnte zum ersten Mal in dieser Saison treffen, im Spiel.
Das drittel Drittel dominierten die Gäste, doch Edmontons Goalie Tommy Salo brachte sie mit seinen Rettungstaten zur Verzweiflung. Belohnt wurden die Coyotes aber doch noch: Sieben Sekunden vor Drittelende, gelang Daniel Briere(60.) der punktbringende Ausgleich.

Chicago - Vancouver 2-3 (0-2/2-1/0-0)
Jede noch so schöne Erfolsserie findet einmal ihr Ende. Heute Morgen im General Motors Place von Vancouver war es die der Chicago Blackhawks von vier Siegen in Folge.
Ed Jovanovsky(38.pp), der zur Zeit treffsicherste Verteidiger in der NHL, führte mit seinem siebten Saisontor die Canucks zu einem 3-2 Heimsieg und sorgte dafür, dass Trevor Linden, langjähriger Kapitän der Canucks, ein erfolgreiches Heimdebut hatte.
Jaarko Ruutu(13./18.) hatte die Westkanadier im ersten Durchgang mit 2-0 in Front geschossen. So leicht wollten sich die Blackhawks aber nicht geschlagen geben. Kyle Calder(22.pp) und Eric Daze(32.) glichen nach der Pause zum 2-2 aus.
Im Schlussdrittel konnten die Hausherren mit viel Geschick und mit einem gut aufgelegten Dan Cloutier im Tor ihren knappen Vorsprung verteidigen.

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