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2001-11-10 

SPIELTAG 10.11.2001

San Jose - Carolina 2-3 (0-1/2-1/0-1)

Stephane Matteau (SJ) macht unsanft Bekanntschaft mit Arturs Irbe (CAR).
Rod Brind'Amour(58.) beendete mit seinem Treffer zum 3-2 Endstand knapp 2 1/2 Minuten vor Spielende San Joses Erfolgsserie von sechs Spielen in Folge ohne Niederlage.
Kurz zuvor hatten die Carolina Hurricanes eine brenzlige Situation überstanden als sie mit einem Mann weniger auf dem Eis gestanden hatten. Doch die Gäste aus Kalifornien konnten diesmal daraus kein Kapital schlagen. Zuvor, im Mitteldrittel, waren sie zwei Mal bei Überzahl durch Vincent Damphousse(28.pp) und Marco Sturm(37.pp) erfolgreich gewesen und konnten jeweils den Spielstand egalisieren.
In der insgesamt auf hohem spielerischen Niveau, aber auch mit viel Körpereinsatz geführten Partie waren es Carolinas Topscorer Sami Kapanen(19.pp), mit seinem Saisontreffer Nummer elf, und Jeff O'Neill(32.), er markierte sein 13. Saisontor, welche die Hausherren in Front schossen.

Edmonton - Columbus 3-0 (1-0/0-0/2-0)
Die Colmbus Blue Jackets stellen weiterhin ihre Zuschauer auf die Geduldsprobe. Auch in ihrem achten Heimspiel, heute Nacht gegen die Edmonton Oilers, reichte es für die junge Franchise nicht zu einem doppelten Punktgewinn. Mit 0-3 Toren mussten sie ihre sechste Heimpleite in Folge hinnehmen.
Die Edmonton Oilers ließen es ruhig angehen. Die Hausherren hatten in den ersten Minuten deutliche Vorteile. Doch als der anfängliche Elan der Jackets vorüber war, nutzte Ryan Smyth(11.pp) gleich die erste Überzahlsituation zur 1-0 Führung für die Kanadier.
Nach der Pause kamen die Oilers immer besser ins Spiel und machten kräftig Druck, ein weiterer Torerfolg ließ aber noch auf sich warten. Erst im Schlussdrittel konnten Daniel Cleary(44.) und Neuzugang Marty Reasoner(51.) mit seinem ersten Tor als Oiler, den Spielstand leistungsgerecht auf 3-0 erhöhen.
Edmontons schwedischer Schlussmann Tommy Salo verdiente sich mit 23 Rettungstaten, seinen dritten Shutout in dieser Saison, den 27. in seiner NHL-Karriere.

Toronto - New Jersey 2-3 OT (2-0/0-1/0-1/0-1)

Patrick Elias läßt sich nach seinem Treffer in Overtime von Jason Arnott feiern.
Patrik Elias(40.pp/60./64.pp) erlegte die Toronto Maple Leafs bei ihrem Gastauftritt in der Continental Airlines Arena von East Rutherford fast im Alleingang.
Alle drei Treffer der letztjährigen Stanley Cup Finalisten bei ihrer erfolgreichen Aufholjagd von heute nacht erzielte der 25-jährige Tscheche.
Die Maple Leafs hatten ganz stark begonnen und konnten sich früh durch Tore von Shayne Corson(3.) und Darcy Tucker(6.pp) einen 2-0 Vorsprung herausschießen. Anschließend bekamen die beiden Hauptschiedsrichter und ihre Assistenten viel Arbeit, als sich die Kontrahenten mehrmals in die Haare bekamen. Insgesamt 51 Strafminuten mussten die Referees allein im ersten Spielabschnitt aussprechen.
Ab dem zweiten Durchgang besannen sich vor allem die Hausherren auf ihre spielerischen Qualitäten und wurden dafür durch die ersten zwei Treffer von Elias, jeweils kurz vor Drittelende, belohnt.
Nach gut 50 Sekunden in der Verlängerung leistete Robert Reichel seinen Leafs einen Bärendienst, als er wegen 'Hohen Stocks' gleich mit vier Strafminuten belegt wurde. Die Devils bedankten sich für die nummerische Überlegenheit mit dem Siegtreffer.

Vancouver - Chicago 1-3 (0-0/0-2/1-1)
Die Vancouver Canucks machen es ihren Gegnern in dieser Saison leicht. Diese müssen nur solange Warten bis die Westkanadier ihre einminütige 'Auszeit' nehmen und dann zuschlagen.
Dieses Konzept setzten auch die Chicago Blackhawks heute Nacht konsequent um. Nach einer guten halben Stunde war es soweit. Zuerst fälschte Blackhawks Rookie Mark Bell(31.) einen Schuss von Chris McAlpine unhaltbar ab und 26 Sekunden später war es Phil Housley(31.pp), der auf 2-0 erhöhte.
Angesichts der an den Tag gelegten Offensivschwäche der Gäste geriet Chicagos achter Heimerfolg auch nicht mehr in Gefahr, als Harold Druken(45.) im letzten Drittel auf 1-2 verkürzen konnte.
Den Schlusspunkt setzte Blackhawks Teamkapitän Tony Amonte(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

Phoenix - Dallas 5-1 (1-1/2-0/2-0)
Dallas Headcoach Ken Hitchcock hätte wohl doch seinem Stammtorhüter Ed Belfour keine Ruhepause gönnen sollen. Marty Turco bekam in der Heimpartie gegen die Phoenix Coyotes das Vertrauen von Hitchcock, machte aber bei seinem vierten Saisonauftritt nicht immer den sichersten Eindruck und musste gleich fünf Mal den Puck hinter sich aus dem Netz holen.
Dabei war zunächst alles nach Plan für die Texaner gelaufen: Donald Audette(12.pp) brachte sie nach gut elf Minuten aus einem Powerplay heraus mit 1-0 in Front. Doch die Hausherren unterschätzten die seit vier Spielen sieglosen Coyotes und es machte sich eine gewisse Überheblichkeit bei den Texanern breit. Zwei weitere Überzahlsituationen ließen sie ungenutzt, was sich noch rächen sollte. Als die Gäste zum ersten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis standen, nutzte dies Shane Doan(20.pp) um den Spielstand zu egalisieren.
Ab dem zweiten Drittel hatten nur noch die Coyotes Grund zur Freude: Krystofer Kolanos(24.), Claude Lemieux(33.), Paul Mara(45.) und Daniel Briere(51.) führten mit ihren Treffern das Team von Wayne Gretzky zu einem überraschenden 5-1 Auswärtserfolg.

Detroit - Anaheim 1-0 (1-0/0-0/0-0)
Den Detroit Red Wings genügte in der letzten Nacht eine durchschnittliche Leistung, um die Mighty Ducks of Anaheim in deren Stadion mit 1-0 zu besiegen. Bester Mann auf dem Eis war Goalie Dominik Hasek, der zwar nur 19 Schüsse zu halten hatte, diese jedoch mehrmals nur Dank einer akrobatischen Aktion zu halten vermochte. Für den 36-jährigen Tschechen war es sein erster Shutout der Saison.
Einziges Tor des Abends gelang Luc Robitaille(9.pp), der einen Schuss von Sergei Fedorov unhaltbar ins Gehäuse abfälschte, als Niclas Havelid wegen Haltens in der Kühlbox saß. Für Robitaille war es sein 600. Karrieretreffer und ist damit der fünfte aktive NHL-Spieler, der diese magische Grenze überschreiten konnte.
Da seine Kollegen Steve Yzerman und Brett Hull bereits in der Vergangenheit ebenfalls diese Marke hinter sich gelassen hatten, sind die Red Wings das bisher einzige Team der Geschichte, das drei Torschützen dieses Kalibers in seinen Reihen hat. Neben den drei Detroit Spielern fallen Pittsburghs Mario Lemieux und Ranger Mark Messier auch in diese Kategorie.

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