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SPIELTAG 01.11.2001
Florida - N.Y. Rangers 3-1 (1-0/0-1/2-0)
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Pavel Bure (FLO) bezwingt Mike Richter (NYR) zum 1-0.
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Nach zwei Siegen in Folge mussten die New York Rangers heute Nacht im Madison Square Garden eine 1-3 Niederlage gegen die langsam in Form kommenden Florida Panthers einstecken.
NHL-Neuling Kristian Huselius(54.pp/57.) avancierte dabei mit zwei Treffern innerhalb von 3 1/2 Minuten im Schlussdrittel zum Matchwinner für die Gäste. Huselius ist mit mittlerweile neun Saisontoren der erfolgreichste Torjäger unter den Rookies.
Die Hausherren offenbarten dagegen teilweise eklatante Abschlussschwächen vor dem gegnerischen Gehäuse. Nur Andreas Johansson(30.) war im Mitteldrittel in der Lage Floridas Goalie Roberto Luongo zu bezwingen. Nach einem Handgelenksschuss von Vladimir Malakhov gab Johansson dem Puck die entscheidende Richtungsänderung und egalisierte damit den Spielstand.
Die Panthers waren durch 'The Russian Rocket' Pavel Bure(18.) kurz vor der ersten Pause mit 1-0 in Front gegangen.
Pittsburgh - Philadelphia 0-3 (0-1/0-2/0-0)
Philadelphias Schlussmann Brian Boucher befindet sich zur Zeit in der Form seines Lebens. Beim 3-0 Heimerfolg der Flyers über die Pittsburgh Penguins verdiente er sich mit 27 Rettungstaten seinen zweiten Shutout innerhalb von 24 Stunden und stellte damit einen neuen Franchiserekord auf.
Während die Hausherren ihren dritten doppelten Punktgewinn in Folge einfahren konnten, gehen die Pittsburgh Penguins, seit drei Spielen ohne Sieg, schweren Zeiten entgegen.
Bereits nach 25 Sekunden musste sich Gästetorwart Jean-Sebastien Aubin zum ersten Mal durch John LeClair(1.) geschlagen geben. Mit dem Vorsprung im Rücken fiel es den Flyers relativ leicht ihre Gegner zu kontrollieren.
Im Mittelabschnitt verstärkten die Penguins ihre Offensivbemühungen, doch inmitten ihrer kurzen Drangphase gelang es Mark Recchi(26.) den Vorsprung auf 2-0 auszubauen. Für die frühe Vorentscheidung sorgte eine Sekunde vor Drittelende Dan McGillis(40.pp) mit seinem Powerplaytreffer, es war sein erstes Saisontor, zum 3-0 Endstand.
Nashville - Minnesota 6-4 (2-1/2-2/2-1)
Die Nashville Predators konnten mit einem 6-4 Sieg im Hexenkessel von St. Paul Revanche für ihre Heimniederlage gegen die Minnesota Wild 24 Stunden zuvor nehmen.
Wilds Headcoach Jacques Lemaire trieb es die Zornesröte ins Gesicht, angesichts der sechs Gegentreffer die sein Team einstecken musste. Eine vorsichtig ausgedrückt mittelmäßige Leistung lieferte Minnesotas Schlussmann Manny Fernandez ab, der nicht gerade den sichersten Eindruck machte.
Greg Classen(7.) und Martin Erat(9.) brachten die Gäste mit 2-0 in Front. Die Wild konnten noch kurz vor der ersten Pause durch Roman Simiceks(20.) erstem Saisontor auf 1-2 verkürzen und nachdem Wes Walz(26.) im zweiten Durchgang den Spielstand egalisiert hatte, schien eine Wende möglich.
Im weiteren Verlauf des Drittels trafen Cliff Ronning(28.) und Kimmo Timonen(31.) für die Predators und Jim Dowd(32.) auf Seiten der Gastgeber.
Kimmo Timonen(46.) stellte im Schlussabschnitt mit seinem zweiten Treffer in der Partie den alten 2-Tore Vorsprung wieder her. Doch auch jetzt gaben sich die Wild noch nicht geschlagen. Marian Gaborik(57.) gelang gut vier Minuten vor Spielende der vielumjubelte Anschlusstreffer. Die Freude darüber war noch nicht verklungen, als Scott Walker(57.) nur 25 Sekunden später den 6-4 Endstand herstellte.
St. Louis - Colorado 1-0 (1-0/0-0/0-0)
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Umringt von Colorados Greg de Vries, Rob Blake und Patrick Roy lenkt Chris Pronger (STL) den Puck weit am Tor vorbei.
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73 Sekunden waren im Pepsi Center von Denver gespielt, St. Louis Verteidiger Al MacInnis(2.) feuerte den ersten Schuss der Partie aus Höhe des Bullykreises ab und der Puck fand seinen Weg durch Freund und Feind hindurch ins Netz.
In den noch verbleibenden gut 58 Spielminuten sollten die Kontrahenten insgesamt noch 47 Mal die beiden Schlussleute Patrick Roy auf Seiten der Avalanche und Brent Johnson prüfen, ein weiterer Torerfolg blieb ihnen aber verwehrt. Johnson, der seinen fünften NHL-Shutout feiern konnte, lieferte im Mittelabschnitt gegen Ville Nieminnen und Eric Messier seine größten Rettungstaten ab und sorgte dafür, dass die Blues zum ersten Mal seit dem 6. Dezember 1996 in Colorado nach der regulären Spielzeit als Sieger das Eis verlassen konnten.
Patrick Roy, der weiterhin auf seinen 200. Sieg im Avalanche-Trikot, heute Nacht im neuen, erst gestern vorgestellten Third-Jersey, warten muss, konnte sich im Schlussabschnitt gegen Keith Tkachuk auszeichnen.
Detroit - Dallas 4-3 (3-3/0-0/0-0/1-0)
Von wegen alte Herren! Heute Nacht trafen mit den Dallas Stars und Detroit Red Wings, die beiden Mannschaften mit dem höchsten Altersdurchschnitt aufeinander, doch dies hielt sie nicht davon ab sich in den ersten 20 Spielminuten einen offenen Schlagabtausch zu liefern.
In dem wilden, kurzweiligen ersten Drittel ließen die Kontrahenten sämtliche taktische Zwänge beiseite und trafen jeweils drei Mal. Jere Lehtinen(5.sh) eröffnete den Torreigen mit einem 'Shorthander' nach knapp sechs Minuten. Sergei Fedorov(6.pp) antwortete darauf noch im gleichen Überzahlspiel mit dem Ausgleich. Fünf Minuten später sorgte Donald Audette(11.) für die erneute Führung der Hausherren, doch Brett Hull(13.) und Brendan Shanahan(14.) brachten mit ihren Treffern innerhalb von 44 Sekunden postwendend die Red Wings in Front. Noch vor der Pause egalisierte Benoit Hogue(17.) den Spielstand zum 3-3.
In den folgenden zwei Spielabschnitten ließen es die Teams ruhiger angehen und es ging mit einem durchaus gerechten Unentschieden in die Overtime. Dort dauerte es nur 48 Sekunden ehe Brett Hull(61.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend seinen ehemaligen Mannschaftskollegen eine 3-4 Heimniederlage bescherte.
Die Detroit Red Wings bauten ihre makellose Auswärtsbilanz auf sechs Siege in sechs Spielen aus.
San Jose - Anaheim 4-2 (2-1/1-1/1-0)
Eine seiner besten Saisonvorstellungen zeigte heute Morgen der deutsche Marco Sturm beim 4-2 Auswärtserfolg der San Jose Sharks im mit nur 9.273 Zuschauern halb gefuuml;llten Pond of Anaheim.
Marco Sturm(18.sh/51.pp) leistete San Joses fünftem Saisonsieg zwei Treffer bei. Im ersten Drittel schnappte er sich bei Unterzahl einen Fehlpass von Oleg Tverdovsky, ließ Paul Kariya stehen und bugsierte die Scheibe durch die Schoner von Steve Shields zur 2-1 Führung für die Gäste. Zuvor hatte Matt Cullen(7.) die Mighty Ducks in Front geschossen und San Joses Teamkapitän Owen Nolan(17.) den Spielstand egalisiert.
Im zweiten Durchgang hatten zunächst die Hausherren Grund zur Freude, als Paul Kariya(28.pp) seine Ladehemmung ablegte und nach elf torlosen Spielen in Folge wieder einmal traf. Nur zwei Minuten danach konnte Marcus Ragnarsson(30.) für die erneute Führung der Sharks sorgen und diese baute im Schlussabschnitt Sturm mit einem Powerplaytreffer zum 4-2 Endstand aus.
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