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SPIELTAG 31.10.2001
New Jersey - Boston 4-3 OT (2-0/0-2/1-1/1-0)
Scott Niedermayer(15./61.) bescherte mit seinem zweiten Tor gegen die Boston Bruins nach 52 Sekunden in der Overtime den New Jersey Devils einen aufgrund der Spielanteile schmeichelhaften 4-3 Auswärtserfolg. Für die Gäste war es bereits der fünfte doppelte Punktgewinn in Folge.
Die Bruins bestimmten von der ersten Spielminute an das Geschehen auf dem Eis. Während sie aber immer wieder an Gästeschlussmann Martin Brodeur scheiterten, waren die Devils bei ihren schnell vorgetragenen Kontern brandgefährlich und auch erfolgreich. John Madden(8.) und Scott Niedermayer schossen eine 2-0 Führung für die Stanley Cup Finalisten des letzten Jahres heraus.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Bruins das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite: Ein Schuss von Bill Guerin(22.) wurde von Devils Teamkapitän Scott Stevens unhaltbar für Brodeur ins eigene Netz abgefälscht und gut drei Minuten später markierte Bostons Neuzugang aus Los Angeles, Glen Murray(25.), seinen ersten Treffer als Bruin zum 2-2 Zwischenstand.
Im dritten Drittel gingen die Devils durch John Madden(47.) wieder in Front und Glen Murray(55.pp) nutzte das vierte Überzahlspiel der Hausherren um ihnen zumindest einen Punkt zu sichern.
Phoenix - Buffalo 3-2 (1-1/0-1/2-0)
Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Phoenix Coyotes im letzten Drittel ein Spiel noch zu ihren Gunsten wenden und fügten in der HSBC Arena den Buffalo Sabres ihre dritte Niederlage in Folge zu.
Auf Vorarbeit von Sergei Berezin verwandelte Claude Lemieux(51.) im Schlussabschnitt seinen eigenen Rebound zum 3-2 Siegtreffer. Zuvor war es Shane Doan(44.) gelungen den Spielstand zu egalisieren. In den noch verbleibenden zehn Minuten bestürmten die Hausherren, das von Sean Burke gehütete Gehäuse der Coyotes, waren aber nicht in der Lage ihn ein weiteres Mal zu bezwingen.
Die Sabres hatten sich durch Tore von Maxim Afinogenov(4.) und Curtis Brown(22.) zwei Mal einen Vorsprung herausgeschossen, zwischenzeitlich glich Daniel Briere(10.) zum 1-1 aus, und konnten auf ihren ersten doppelten Punktgewinn gegen die Phoenix Coyotes seit dem 12. Januar 1997 hoffen.
Von den letzten acht Aufeinandertreffen beider Teams gewannen die Coyotes fünf, drei mal trennte man sich mit einem Unentschieden.
Florida - N.Y. Islanders 2-3 (0-0/1-2/1-1)
Die Gegner der New York Islanders können zur Zeit anstellen was sie wollen am Ende hat doch das Team aus Long Island die Nase vorn. Die Islanders gaben heute Nacht den Florida Panthers mit 3-2 Toren das Nachsehen und bleiben die einzige Mannschaft in der NHL, die in jedem Spiel punkten konnte. Neun Siegen und einem Unentschieden steht nur eine Overtimeniederlage gegenüber.
Die Gäste aus Florida machten ihnen aber das Leben schwerer als deren Tabellenposition vermuten läßt.
Kristian Huselius(25./56.sh) gelang mit seinem ersten von zwei Toren zu Beginn des Mittelabschnitts die überraschende 1-0 Führung für die Panthers. Es dauerte eine geraume Zeit bis sich die Islanders von diesem Schock erholt hatten, doch dann schlugen Roman Hamrlik(34.sh) bei Unterzahl und Mark Parrish(35.pp), es war bereits sein elftes Saisontor, innerhalb von knapp 1 1/2 Minuten doppelt zu und die Hausherren lagen standesgemäß mit 2-1 in Front.
Nur 4 1/2 Minuten nach der zweiten Pause schoss Mariusz Czerkawski(45.) das 'Game Winning Goal' für die Islanders. Für eine spannende Schlussphase in der Partie sorgte Huselius mit seinem 'Shorthander'. Die Gastgeber überstanden aber Floridas druckvollen Endspurt ohne weiteren Gegentreffer
Philadelphia - Washington 3-0 (2-0/1-0/0-0)
2 1/2 Jahre lang konnten die Philadelphia Flyers in Washington nicht mehr gewinnen, ihr letzter doppelte Punktgewinn datiert vom 10. April 1999, heute Nacht hatte das Warten ein Ende. Zwei frühe Tore von Simon Gagne(4.) und Rookie Pavel Brendl(7.), es war sein erster NHL-Treffer, waren ihnen dabei behilflich. Mit dem Vorsprung im Rücken konnten sich die Gäste voll auf ihre Defensivarbeit konzentrieren und hielten die Capitals in Schach.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Flyers Jungstar Simon Gagne(25.) noch einen weiteren Treffer zum 3-0 Endstand drauf. Dagegen wirkten die Angriffsversuche der Hausherren ideenlos. Zwar hatten sie fortan optisch die größeren Spielanteil, vor dem gegnerischen Gehäuse, war es aber mit der Herrlichkeit vorbei. Flyers Schlussmann Brian Boucher war heute Nacht von ihnen nicht zu bezwingen. Mit insgesamt 32 Rettungstaten, zehn hiervon als die Capitals im zweiten Durchgang fast 1 1/2 Minuten lang zwei Mann mehr auf dem Eis hatten, verdiente er sich seinen ersten Saison-Shutout.
Detroit - Carolina 5-2 (3-0/0-2/2-0)
Die Detroit Red Wings behalten weiterhin ihre weiße Weste bei Auftritten in fremden Stadien. Zum fünften Mal mussten sie auswärts antreten, heute Nacht in Carolina, und zum fünften Mal verließen sie das Eis als Sieger.
Den Grundstein hierfür legten Mathieu Dandenault(2.), Pavel Datsyuk(7.) und Brendan Shanahan(9.) die bis zur neunten Spielminute eine 3-0 Führung herausschossen.
Nach der Pause kamen die Hurricanes auch Dank einiger Überzahlsituationen besser ins Spiel, diese verstrichen jedoch ohne zählbarem Torerfolg. Bei 5 gegen 5 erwiesen sie sich dagegen torgefährlicher: Sami Kapanen(34.) und Ron Francis(36.) verkürzten mit einem Doppelschlag den Rückstand auf 2-3 und machten die Partie noch einmal spannend.
Zu Beginn des Schlussdrittels war es Detroits Teamkapitän Steve Yzerman(45.), der mit seinem vierten Saisontor für die Vorentscheidung sorgte. Kris Draper(59.en) stellte schließlich mit einem 'Empty Net Goal' den 5-2 Endstand her.
Tampa Bay - Toronto 2-3 (1-0/0-0/1-3)
Die Toronto Maple Leafs taten sich in ihrer Heimbegegnung gegen die Tampa Bay Lightning lange schwer. Die Kanadier bestimmten zwar das Spiel, doch Nikolai Khabibulin in Gehäuse der Gäste war nicht so leicht zu überwinden. Noch schwieriger wurde es, nachdem Brad Richards(6.) die Lightning in der 6. Minute überraschend in Führung brachte. Richards beendete Leafs Torhüter Curtis Josephs kleine Serie von fast 150 Minuten ohne Gegentreffer.
Es musste erst in den dritten Durchgang gehen, ehe Toronto trotz Überlegenheit ausgleichen konnte. Altmeister Gary Roberts(45.) kam nach Vorarbeit von Dave Manson und Alexander Mogilny zum 1-1. Sein Teamkollege Alyn McCauley(49.sh) brachte seine Fraben schließlich mit 2-1 in Front und das ausgerechnet in Unterzahl. Als nicht einmal zwei Minuten später Mikael Renberg(51.) das 3-1 erzielte, dachten die 19.061 Zuschauer im Air Canada Center die Begegnung wäre entschieden.
Doch es dauerte nicht lange, da hatte Matin St. Louis(53.) wieder für den Anschlusstreffer der Mannen aus Florida gesorgt. Hätte Vincent Lecavalier, der sich in einem Formtief befindet und dieses in der 57. Minute mit einem kläglich vergebenenen Penalty, in dem er den Puck verlor und nicht zum Abschluss kam, bestätigte, hätte Tampa Bay durchaus einen Punkt entführen können. So blieb es aber beim alles in allem verdienten Zwei Punkte Erfolg der Hausherren.
Ottawa - Atlanta 6-3 (1-1/3-1/2-1)
In einem offensiv geführten Spiel vor 11.548 Zuschauern in Atlantas Philips Arena entführten die Gäste aus Kanada verdient beide Punkte. 40 Mal prüften die Senators den Torhüter der Hausherren, Milan Hnilicka, und trafen dabei bei sechs Versuchen ins Schwarze, während Ottawas Jani Hurme von 30 Schüssen 27 Saves verbuchen konnte. Hurme feiert den dritten Sieg in Folge und mausert sich immer mehr zum ernsthaften Konkurrenten für Nummer 1 Goalie Patrick Lalime.
Nach einem ausgeglichen ersten Drittel mit Toren von Magnus Arvedson(16.) für die Gäste und auf der Gegenseite Tony Hrkac(19.), drückten die Senators im Mittelabschnitt auf das Gas und zogen durch die Treffer von Chris Neil(22.), Daniel Alfredsson(24.) und Martin Havlat(35.pp) mit 4-1 davon, ehe der Top Draft Pick dieses Jahres Ilja Kovalchuk(38.) den Abstand wieder etwas verkürzen konnte. Für Kovalchuk war es der siebte Saisontreffer. Damit führt der Russe zusammen mit Floridas Kristian Huselius die Rookiewertung der NHL an und stellt außerdem einen neuen Teamrekord auf, in dem er die vierte Partie in Folge traf.
Ottawa war an diesem Abend aber zu abgeklärt und ließ nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil, Mike Fisher(43.) und Shawn McEachern(60.en) bauten bei einem Gegentreffer von Dany Heatley(49.pp) die Führung wieder auf drei Treffer zum 6-3 Erfolg aus.
Minnesota - Nashville 4-2 (0-1/2-0/2-1)
Die Minnesota Wild konnten heute Nacht zu Gast bei den Nashville Predators ihren zweiten Auswärtserfolg einfahren. Herausragender Akteur auf Seiten der Gäste beim 4-2 Triumph war Darby Hendrickson(24./60.sh;en) mit zwei Toren und einem Assist bei Sergei Krivokrasovs(49.) erstem Saisontreffer zur 3-1 Führung Mitte des Schlussabschnitts.
Andrew Brunette(38.) hatte die Wild Ende des Mitteldrittels erstmals in Front geschossen.
Die Hausherren konnten nur bei Überzahl vollauf überzeugen. Ihre beiden Tore von Kimmo Timonen(8.pp) zur 1-0 Führung und von Rookie Martin Erat(58.pp) fielen jeweils als sie einen Mann mehr auf dem Eis hatten.
Los Angeles - Chicago 1-5 (1-2/0-2/0-1)
Nicht erst heute zum ersten Mal bewiesen die Chicago Blackhawks, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist. Sie bezwangen die Los Angeles Kings deutlich mit 5-1 Toren und bauten ihre eigene Erfolgsserie auf mittlerweile acht Spiele ohne Niederlage aus.
Zum Ende eines insgesamt ausgeglichenen ersten Drittels, in dem Bryan Smolinski(12.) sogar die 1-0 Führung für die Kalifornier gelang, schossen Alexei Zhamnov(18.) und Igor Korolev(18.) mit zwei Toren innerhalb von 23 Sekunden die Hausherren in Front.
Fortan kontrollierten die Blackhawks Puck und Gegner. Steve Thomas(29.) sowie erneut Igor Korolev(37.) sorgten mit ihren Toren zum 4-1 dafür, dass nichts mehr anbrennen kann und schließlich war es NHL-Neuling Mark Bell(49.), der seine herausragende Leistung mit dem Treffer zum 5-1 Endstand krönte.
Montreal - Edmonton 1-3 (0-1/0-2/1-0)
Die Binsenweisheit, dass man auf der Strafbank kein Spiel gewinnen kann, hatten die Edmonton Oilers und die Montreal Canadiens beim innerkanadischen Derby überraschenderweise verinnerlicht. In einer von beiden Teams sehr fair geführten Partie behielten die Edmonton Oilers mit 3-1 Toren die Oberhand.
Die frankokanadischen Gäste waren den Oilers ein durchaus ebenbürdiger Gegner, hatten aber mit dem jungen Goalie Mathieu Garon heute einen Unsicherheitsfaktor im Tor stehen. Garon machte vor allem bei Janne Niinimaas(29.) Schuss zur 2-0 Führung für die Oilers, im ersten Drittel wurde er schon von Ryan Smyth(15.) bezwungen, eine unglückliche Figur. Als dann auch noch Dan Cleary(31.) keine zwei Minuten später auf 3-0 erhöhte, entschied sich Montreals Headcoach Michelle Therrien den erst 18-jährigen Olivier Michaud einzusetzen. Michaud ist der jüngste Goalie in der wahrlich langen NHL-Historie der Canadiens und er machte seine Sache ohne weiteren Gegentreffer bei 14 Torschüssen gut.
Für das Ehrentor der Canadiens sorgte Brian Savage(42.).
Columbus - Vancouver 1-3 (1-2/0-0/0-1)
Auch gegen die angesichts ihrer Erfolgslosigkeit arg in Kritik geratenen Vancouver Canucks reichte es für die Columbus Blue Jackets nicht zu ihrem zweiten Saisonsieg.
Die Gäste mit nur sechs Zählern das punktschlechteste Team der Liga unterlagen im 'Kellerduell' den Kanadiern mit 3-1 Toren.
Die Canucks bestimmten über 60 Minuten die vor allem im ersten Drittel überhart geführte Partie. Zwei Powerplaytore von Justin Kurtz(14.pp) und Harold Druken(14.pp) brachten die Hausherren auf die Siegerstraße. Doch auch die Blue Jackets waren bei Überzahl durch Mike Sillinger(17.pp) erfolgreich, so dass sie noch mit einem schmeichelhaften 1-2 Rückstand in die erste Pause gehen konnten.
Die Canucks gingen in der folgenden torlosen halben Stunde sehr leichtfertig mit ihren zahlreichen Torchancen um und mussten befürchten bei einem Konter den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Erst gut acht Minuten vor Spielende gelang es Teamkapitän Markus Naslund(12.) Ron Tugnutt im Tor der Gäste ein drittes Mal zu bezwingen.
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