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SPIELTAG 26.10.2001
Toronto - Boston 1-2 OT (0-0/1-1/0-0/0-1)
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Byron Dafoe (BOS) muss zusehen wie sich Tie Domi (TOR) über sein erstes Saisontor freut.
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Erst 12 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, als Joe Thornton(61.) mit seinem vierten Saisontor die Boston Bruins in ihrer Heimpartie gegen die Toronto Maple Leafs zu einem verdienten 2-1 Sieg führte. Thornton verwandelte seinen eigenen Rebound und ließ dabei Torontos herausragenden Schlussmann Corey Schwab, er bekam zum ersten Mal in dieser Saison den Vorzug vor Curtis Joseph, keine Abwehrchance.
Mit insgesamt 30 Saves, davon zwölf im Schlussdrittel, hatte Schwab einen großen Anteil daran, dass sich die kanadischen Gäste zumindest einen Ehrenpunkt sichern konnten.
Die Bruins waren über annähernd 60 Minuten das feldüberlegene Team, mussten aber kurz nach der ersten Pause einen Gegentreffer von Torontos Tie Domi(24.) hinnehmen.
2 1/2 Minuten waren im Mittelabschnitt noch zu absolvieren als Brian Rolston(38.pp) mit einem Powerplaytreffer die 104-minütige Torflaute der Hausherren beendete.
Bostons Neuzugang aus Los Angeles, Glen Murray, vergab acht Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit eine Riesenchance zum Siegtreffer.
Ottawa - Philadelphia 7-2 (2-0/1-0/4-2)
Nach vier Niederlagen in Folge konnten die Ottawa Senators mit einem 7-2 Kantersieg im First Union Center von Philadelphia einen furiosen Erfolg feiern. Marian Hossa erlegte die Flyers fast im Alleingang. Ottawas tschechischer Stürmer konnte beim kanadischen Schützenfest zwei Tore und zwei Assists für sich verbuchen.
Indiskutabel war dagegen die Vorstellung der Hausherren. Ehe sie durch Kim Johnsson(43.) erstmals Ottawas Goalie Jani Hurme bezwingen konnten, lagen sie bereits mit 0-4 nach Toren von Marian Hossa(20.sh), Chris Phillips(16.), Shawn McEachern(30.) und Todd White(42.) im Hintertreffen. Keine Minute danach stellte Magnus Arvedson(44.) den alten 4-Tore Vorsprung wieder her und sorgte dafür, dass Philadelphias Schlussmann Roman Cechmanek seinen Kasten zu Gunsten von Brian Boucher räumte.
Die Gäste zeigten aber auch mit Boucher keine Nachsicht und Marian Hossa(46.) sowie Wade Redden(50.pp) machten das Debakel der Flyers perfekt. Jan Hlavacs(60.) Treffer in der Schlussminute zum 7-2 Endstand war da nur noch Ergebniskosmetik.
Edmonton - Columbus 5-2 (2-0/0-1/3-1)
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Shawn Horcoff (EDM) bezwingt Marc Denis (CLB) zum 1-0.
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Keine 24 Stunden nachdem sie in der Joe Louis Arena von Detroit eine bittere 1-4 Niederlage hinnehmen mussten, kamen die Edmonton Oilers zu einem hart umkämpften 5-2 Erfolg über die Columbus Blue Jackets, die vor heimischem Publikum immer noch auf ihren ersten Sieg warten müssen.
Die Westkanadier kauften mit ihrer überharten Gangart den Hausherren den Schneid ab und Shawn Horcoff(2.) sowie Jochen Hecht(19.) sorgten mit ihren Toren für eine 2-0 Führung bis zur ersten Pause.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Blue Jackets besser ins Spiel: Sie erarbeiteten sich jetzt einige Chancen und konnten durch ein Tor von Geoff Sanderson(34.) die Partie wieder offen gestalten.
Im Schlussdrittel war es Mattias Timander(48.pp), der eine von insgesamt neun Überzahlsituationen der Hausherren zum 2-2 Ausgleich nutzte. Doch die Oilers kämpften zurück: Jason Smith(51.) ließ Columbus' Verteidiger Deron Quint aussteigen und bezwang Marc Denis zur erneuten Führung der Gäste. Äußerst umstritten war Anson Carters(57.) später Treffer zum 4-2. Ryan Smyth ging Schlussmann Denis an der Bande hart an, schnappte ihm den Puck weg und Carter hatte wenig Mühe die Scheibe in das verwaiste Tor der Blue Jackets zu versenken. Den 5-2 Endstand stellte Mike Comrie(60.pp) mit einem 'Empty Net Goal' her.
Als die Partie längst entschieden war, leistete sich Jochen Hecht einen völlig unnötigen Stockstich und wurde dafür mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Insgesamt mussten die Schiedsrichter 89 Strafminuten gegen beide Teams aussprechen.
Los Angeles - Tampa Bay 0-3 (0-0/0-3/0-0)
Nikolai Khabibulin verdiente sich mit 28 Rettungstaten den 22. Shutout in seiner NHL-Laufbahn und Martin St. Louis(31.) war mit einem Tor und zwei Vorlagen auf Fredrik Modin(31.) und Stanislav Neckar(38.sh) an allen drei Treffern der Tampa Bay Lightning bei ihrem 3-0 Heimerfolg über die Los Angeles Kings beteiligt.
Die Lightning, vergangene Saison kaum konkurrenzfähig, konnten damit ihren vierten Sieg aus den lezten sechs Spielen feiern.
Die Gäste aus Kalifornien waren zwar optisch überlegen fanden aber einfach kein Mittel Tampas herausragenden Schlussmann Khabibulin zu bezwingen. Noch keine Akzente konnte Los Angeles' Neuzugang Jason Allison, er bestritt seine erste Partie für die Kings, setzen.
N.Y. Rangers - St. Louis 1-5 (1-2/0-2/0-1)
Nicht den Hauch einer Chance ließen die St. Louis Blues im Savvis Center den New York Rangers, die mit der 1-5 Niederlage noch ganz gut bedient waren und ihr drittes Spiel in Folge verloren.
Allein im ersten Drittel lautete das Torschussverhältnis 20-3 zu Gunsten der Hausherren. So war der 1-2 Rückstand nach Gegentreffern von Tyson Nash(9.) und Daniel Corso(14.) sowie einem Tor durch Zdeno Ciger(16.) mehr als schmeichelhaft für die 'Blueshirts'.
Auch im zweiten Drittel konnte sich Rangers' Torhüter Mike Richter über mangelnde Arbeit beschweren. Bei den beiden Powerplaytreffern von Chris Pronger(36.pp) und Al MacInnis(38.pp) zum vorentscheidenden 4-1 Zwischenstand gab es für Richter kaum etwas zu halten.
Jamal Mayers(44.) markierte zu Beginn des Schlussabschnitts das 5-1 und die Blues konnten es sich leisten in den noch verbleibenden 16 Spielminuten einen Gang zurückzuschalten.
San Jose - Chicago 2-4 (0-0/0-3/2-1)
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Jocelyn Thibault (CHI) kommt vor Marco Sturm (SAN) an den Puck.
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In Chicago scheint es sich noch nicht herumgesprochen haben, dass die Blackhawks dieses Jahr ein durchaus ansprechendes Eishockey spielen. Nur 10.712 Fans verliefen sich ins United Center und diese sahen im Spiel gegen die San Jose Sharks den vierten Heimerfolg ihrer Zuhause immer noch ungeschlagenen Blackhawks.
Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt, legten Eric Daze(32.), Jon Klemm(37.pp) und Kyle Calder(38.pp) mit ihren Toren innerhalb von knapp acht Spielminuten den Grundstein für den doppelten Punktgewinn.
Noch einmal Hoffnung auf eine Spielwende schöpften die Sharks, als gerade einmal 46 Sekunden im Schlussdrittel gespielt waren und Patrick Marleau(41.) auf 1-3 verkürzte. Todd Harvey(59.) sorgte mit seinem späten Anschlusstreffer für eine spannende Schlussphase, doch Alexei Zhamnov(60.en) sicherte mit einem 'Empty Net Goal' zum 4-2 Endstand den Blackhawks ihren Sieg.
Nashville - Calgary 5-4 OT (3-1/1-0/0-3/1-0)
Andy Delmore(18./64.pp) sorgte mit seinem zweiten Tor in der Partie gegen die Calgary Flames, doch noch dafür, dass die Nashville Predators zwei Punkte aus dem Saddledome von Calgary entführen konnten. Dean McAmmond hatte sich in der Overtime eine Strafzeit geleistet und die daraus resultierende Überzahlsituation nutzte Delmore zum 5-4 Siegtreffer.
Schon während der regulären Spielzeit sahen die Predators lange Zeit wie die sicheren Sieger aus. Denis Arkhipov(1.), Greg Johnson(4.), Delmore und David Legwand(39.) hatten bei einem Gegentreffer durch Derek Morris(6.pp) bis zur zweiten Pause einen 4-1 Vorsprung herausgeschossen.
Die Flames erwiesen sich aber als Kämpfer: Jarome Iginla(43.) und Craig Conroy(46.) verkürzten zu Beginn des Schlussabschnitts auf 3-4 und als noch 56 Sekunden zu bestreiten waren, gelang Jarome Iginla(60.) sein zweites Tor an diesem Abend, womit er den Flames einen Ehrenpunkt rettete.
Vancouver - Colorado 1-4 (0-1/0-2/1-1)
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Dan Hinote, Rick Berry und David Aebischer (alle COL) lassen gegen Matt Cooke (VAN) nichts anbrennen.
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Gegen die im Abschluss eklatante Schwächen aufweisenden Vancouver Canucks genügte den Colorado Avalanche eine mittelmäßige Vorstellung um beide Punkte einzufahren. In den ersten zwei Dritteln konnten die Avalanche gerade neun Mal auf das Tor der kanadischen Gäste schießen, während diese 18 Mal Colorados Schweizer Torhüter David Aebischer prüften. Doch Aebischer hielt seinen Kasten sauber und sein Gegenüber Dan Cloutier musste sich gleich drei Mal von Milan Hejduk(10.), Eric Messier(22.) und Dan Hinote(24.) geschlagen geben. Drei Gegentreffer bei sieben Torschüssen der 'Avs' waren auch für Vancouvers Headcoach Marc Crawford zu viel. Er ersetzte Cloutier durch Martin Brochu.
Bereits nach 24 Minuten war die Partie entschieden. Die Avalanche, welche zum 300. Mal in Folge vor ausverkauftem Haus spielten, hielten die meist kopflos anstürmenden Canucks in Schach und Chris Drury(49.) gelang zur Mitte des Schlussdrittels noch das 4-0.
Knapp fünf Minuten vor Spielende verdarb Brendan Morrison(56.) mit dem Ehrentreffer der Kanadier, Aebischers verdienten Shutout.
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