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2001-10-25 

SPIELTAG 25.10.2001

Edmonton - Detroit 1-4 (0-1/0-1/1-2)

Die beiden Deutschen Uwe Krupp (DET) und Jochen Hecht (EDM) im Zweikampf um den Puck.
Eishockey vom Feinsten zelebrierten die Detroit Red Wings bei ihrem sechsten Sieg in Folge in der erneut mit gut 20.000 Zuschauern ausverkauften Joe Louis Arena gegen die Edmonton Oilers. In der Form wie sich die Hockeystars aus 'Motown' heute Nacht präsentierten werden sie nur schwer zu bezwingen sein. Das junge Team aus Edmonton war dieser Aufgabe nicht gewachsen und sichtlich überfordert. Die Gäste hatten es im ersten Drittel vor allem ihrem schwedischen Schlussmann Tommy Salo zu verdanken, dass sie nur einen Gegentreffer bei Unterzahl durch Sergei Fedorov(13.pp) hinnehmen mussten.
Im zweiten Durchgang konnten zwar die Oilers in der Offensive etwas mehr Akzente setzen, doch Dominik Hasek im Tor der Red Wings war stets Endstation ihrer Angriffsbemühungen . Als sich dann Jason Smith Mitte des Drittels eine Strafzeit einhandelte, dauerte es nur zehn Sekunden bis die Hausherren durch Tomas Holmstrom(32.pp) ihren Vorsprung auf 2-0 erhöhten. Holmstrom fälschte, Salo die Sicht nehmend, einen Schlagschuss von Brendan Shanahan unhaltbar ab.
Zu Beginn des Schlussdrittels spielten die Red Wings ihre Gäste schwindelig und sorgten durch zwei Tore von Luc Robitaille(43.), er schloss einen schnell vorgetragenen Konter erfolgreich ab, und Boyd Deveraux(49.), nach herrlicher Vorarbeit von Pavel Datsyuk, für die Vorentscheidung.
Als die Partie längst entschieden war gelang Sean Brown(55.) noch der Ehrentreffer für die Westkanadier zum 4-1 Endstand.

Washington - Florida 4-3 OT (1-2/1-1/1-0/1-0)
Peter Bondra(27.pp/61.) war mit zwei Toren und einem Assist der Matchwinner der Washington Capitals bei deren 4-3 Auswärtserfolg in Florida. Nach 45 Sekunden in der Verlängerung sorgte Bondra mit seinem neunten Saisontreffer dafür, dass die Florida Panthers auch in ihrer vierten Heimpartie das Eis als Verlierer verlassen mussten.
Dabei hatten die Panthers einen Traumstart erwischt: Kristian Huselius(2.) und Viktor Kozlov(4.pp) konnten innerhalb der ersten 184 Sekunden Capitals Goalie Olaf Kölzig gleich zwei Mal bezwingen. Die Gäste aus der US-Hauptstadt zeigten sich aber wenig beeindruckt von dem frühen Rückstand. Nur 38 Sekunden später gelang Andrei Nikolishin(4.) der Anschlusstreffer. Nach dem furiosen Beginn ließen es die beiden Teams, zumindest was die Torausbeute betrifft, bis zur Pause etwas ruhiger angehen.
Der zweite Durchgang war gekennzeichnet von zahlreichen Strafzeiten auf beiden Seiten und sowohl die Gäste als auch die Panthers konnten daraus durch Bondra und Pavel Bure(33.pp) je einmal Kapital schlagen.
Dass die Capitals noch die Chance bekamen sich in der Overtime beide Punkte zu ergattern war der Verdienst von Jaromir Jagr(43.), dem es mit seinem vierten Saisontor gelang zum 3-3 auszugleichen.

Carolina - Minnesota 7-3 (1-1/2-1/4-1)

Minnesotas Goalie Manny Fernandez nach seinem ersten von sechs Gegentreffern.
Zum ersten Mal in dieser Saison gingen die Minnesota Wild ohne Punktgewinn aus einer Partie. Die junge NHL-Franchise bekam heute Nacht im heimischen Xcel Energy Center von den Carolina Hurricanes deutlich die Grenzen aufgezeigt.
Angeführt von ihrem herausragenden Teamkapitän Ron Francis(5./23.), der ebenso wie Jeff O'Neill(30./47.) zwei Treffer markierte, kamen die 'Canes' zu einem 7-3 Kantersieg. Die Wild konnten nur zwei Drittel lang einigermaßen mit den treffsicheren Gästen mithalten. Jim Dowd(14.) und Andrew Brunette(37.pp) hielten mit ihren Toren zum 2-3 Zwischenstand die Hoffnungen der Hausherren auf einen Punktgewinn am Leben.
In den ersten Minuten des Schlussdrittels war es aber um die Wild geschehen: Josef Vasicek(42.), Rod Brind'Amour(47.) und der schon erwähnte Jeff O'Neill ließen keinen Zweifel mehr daran, wer heute das eis als Sieger verlassen wird. Nach sechs Gegentreffer verließ der völlig entnervte Manny Fernandez das Tor der Wild und wurde durch Dwayne Roloson ersetzt. Doch auch Minnesotas Ersatzmann musste sich noch einmal durch Erik Cole(53.) bezwingen lassen.
Für etwas Ergebniskosmetik sorgte knapp 1 1/2 Minuten vor Spielende mit einem Überzahltor Marian Gaborik(59.pp).

Dallas - Pittsburgh 2-3 (2-1/0-1/0-1)
Viel Moral bewiesen die Pittsburgh Penguins vor heimischen Publikum in der Partie gegen ihre 'Angstgegner', die Dallas Stars. In den letzten acht Aufeinandertreffen beider Teams, seit dem 14. Januar 1997, hatten jeweils die ungeschlagenen Texaner das bessere Ende auf ihrer Seite.
Und es sah zunächst auch danach aus, als sollte diese Serie ihre Fortsetzung finden. Bereits nach acht Minuten lagen die Penguins nach Gegentreffern von Kirk Muller(6.) und Joe Nieuwendyk(8.) mit 0-2 im Hintertreffen. Bei beiden Toren machte Pittsburghs Schlussmann Johan Hedberg nicht gerade den sichersten Eindruck. Er sollte aber im Schlussdrittel seine Fehler wieder ausbügeln, als er einen Penalty Shot von Mike Modano hielt und damit seinen Penguins den Sieg sicherte.
Zwischenzeitlich hatten Michal Rozsival(18.), Mike Wilson(36.) sowie Stephane Richer(48.) Torinstinkt bewiesen und die Hausherren mit 3-2 in Front geschossen.

Anaheim - Phoenix 3-2 OT (1-0/1-2/0-0/1-0)
Mike LeClerc(62.) gelang nach 109 Sekunden in der Verlängerung der Siegtreffer für die Kalifornier. Diese hatten bereits im ersten Spielabschnitt die größeren Spielanteile und konnten auch durch Dan Bylsma(12.) mit 1-0 in Führung gehen. Kurz vor Drittelende musste Anaheims Pahlsson auf die Strafbank marschieren und seine undisziplinierte Aktion sollte sich noch nach der Pause rächen.
38 Sekunden waren im zweiten Durchgang absolviert als Daniel Briere(21.pp) die nummerische Überlegenheit nutzte, um den Spielstand auszugleichen. Und es kam noch schlimmer für die Gäste: Knapp 1 1/2 Minuten später, jetzt standen sie mit einem Mann mehr auf dem Eis, sorgte Mike Johnson(23.sh) bei Unterzahl für die Führung der Hausherren. Mit den Toren im Minutentakt ging es weiter. Jetzt waren wieder die Kalifornier an der Reihe: Marc Chouinard(25.) gelang postwendend der Treffer zum 2-2.
In den noch verbleibenden 35 Spielminuten der regulären Spielzeit neutralisierten sich beide Teams. Hierbei konnten sich die Coyotes bei ihrem Schlussmann Sean Burke bedanken, dass sie sich einen Ehrenpunkt sichern konnten. Er vereitelte einige Großchancen der Ducks.

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