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2001-10-24 

SPIELTAG 24.10.2001

Los Angeles - Columbus 7-1 (5-0/2-1/0-0)

Los Angeles zweifacher Torschütze Zigmund Palffy läuft David Vyborny (CLB) auf und davon.
Mit der 1-7 Heimpleite stellten die Columbus Blue Jackets ihre höchste Niederlage in ihrer Franchisegeschichte vom 9. Oktober 2000 ein. Auch damals waren ihre Gegner die Los Angeles Kings.
Bereits im ersten Drittel der heutigen Begegnung bahnte sich das Debakel an. Columbus' bedauernswerter Schlussmann Ron Tugnutt musste nach 52 Sekunden zum ersten Mal den Puck hinter sich aus dem Netz holen.
Noch weitere vier Mal wurde er in den ersten 20 Spielminuten bezwungen und die Gäste aus Kalifornien lagen Dank der Treffer von Zigmund Palffy(1./18.), Glen Murray(5.pp), er ist mit mittlerweile sechs Saisontoren Los Angeles bester Torschütze, Adam Deadmarsh(12.pp) und Eric Belanger(17.) mit 5-0 in Front.
Auch im zweiten Durchgang erwischten die Kings einen Traumstart. Profitierend von zwei weiteren Überzahlsituationen bauten sie ihren Vorsprung durch Tore von Adam Deadmarsh(24.pp) und Mathieu Schneider(25.pp) auf 7-0 aus. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken ließ es Los Angeles in der letzten halben Stunde langsamer angehen - die Partie war entschieden. Martin Spanhel(37.) sorgte kurz vor der zweiten Pause zumindest noch für den Ehrentreffer der Hausherren, die in ihren letzten drei Heimpartien 15 Gegentore einstecken mussten.

Boston - Toronto 0-2 (0-0/0-1/0-1)
Unter den Augen von Wayne Gretzky und dem Management des kanadischen Olympiateams absolvierte Torontos Schlussmann Curtis Joseph seine beste Saisonleistung und verdiente sich beim 2-0 Heimerfolg der Toronto Maple Leafs den 33. Shutout seiner NHL-Karriere. Vor allem im Schlussabschnitt beim Stande von 1-0 für die Hausherren, nachdem Teamkapitän Mats Sundin(26.pp) im Powerplay getroffen hatte, stand Joseph unter Dauerbeschuss. 14 seiner 30 Rettungstaten leistete Joseph im Schlussdrittel.
Während die Boston Bruins immer wieder an Joseph scheiterten, sicherte Travis Green(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' zum 2-0 Endstand seinen Maple Leafs beide Punkte.
Nach seiner Suspendierung in den letzjährigen Playoffs stand Tie Domi erstmals wieder im Kader der Toronto Maple Leafs.

Pittsburgh - Atlanta 4-2 (1-2/2-0/1-0)
Mit einem hochverdienten 4-2 Erfolg entführten die Pittsburgh Penguins beide Punkte aus der Philips Arena von Atlanta und konnten ihren dritten Sieg aus den vier Spielen unter ihrem neuen Headcoach Rick Kehoe einfahren.
Die Penguins waren von der ersten Spielminute an das dominierende Team. 16 zu 5 lautete im ersten Drittel das Torschussverhältnis zu ihren Gunsten. Dennoch mussten sie nach Gegentreffern von Atlantas Rookies Ilja Kovalchuk(7.pp) und Dany Heatley(17.) mit einem 1-2 Rückstand in die erste Pause gehen. Mario Lemieux(7.) hatte mit seinem ersten Saisontor zum 1-1 Zwischenstand ausgeglichen.
Auch im zweiten Durchgang kontrollierten die Gäste das Geschehen auf dem Eis. Ab jetzt waren sie auch in der Defensive achtsam und ließen keinen weiteren Treffer der Thrashers mehr zu. Im Spiel nach vorne agierten sie weiterhin druckvoll und wurden für ihre Offensivbemühungen auch belohnt: Stephane Richer(27.) egalisierte zunächst den Spielstand und Michal Rozsival(37.pp) sowie Kevin Stevens(43.) konnten sich erstmals in dieser Saison als Torschützen auszeichnen.

Washington - Tampa Bay 1-1 (0-0/1-1/0-0/0-0)

Andrei Nikolishin (TAM) kann von Glück reden, dass Jaromir Jagr (WAS) den Puck nicht unter Kontrolle bekommt.
Die Tampa Bay Lightning erkämpften sich vor gut 13.000 Besuchern im Ice Palace ein 1-1 Unentschieden gegen die favorisierten Washington Capitals und erwiesen sich wieder einmal als äußerst defensivstark. In ihren letzten fünf Partien mussten die Lightning nur sieben Gegentreffer hinnehmen. Heute Nacht nur einen: Andrei Nikolishin(35.) bezwang zum Ende des Mittelabschnitts als einziger Tampas Schlussmann Nikolai Khabibulin. Doch die Hausherren antworteten nur wenig später mit dem Ausgleich. Dabei hatte Martin St. Louis(40.pp) das Glück auf seiner Seite: Sein vor das Tor gespielter Pass landete am Schläger von Washingtons Verteidiger Brendan Witt und dieser fälschte unhaltbar für Capitals Torhüter Craig Billington unglücklich ab.

New Jersey - Ottawa 2-1 (0-0/1-1/1-0)
Ein Sturm über Ontario sorgte für einen Stromausfall im Corel Center von Ottawa und so konnte die Partie zwischen den Ottawa Senators und New Jersey Devils nur mit Verspätung beginnen.
Zum Unglück der Hausherren gingen die Lichter 80 Minuten später doch noch an und sie verloren mit 1-2 Toren ihr viertes Spiel in Folge.
In der eher mäßigen NHL-Partie, die von beiden Teams emotionslos geführt wurde, konnten die Hausherren nur im ersten torlosen Drittel zumindest optisch Akzente setzen. Sie hatten jedoch keinen im Team der vor dem Gästegehäuse Torinstinkt bewies.
Nach der Pause kamen die Devils besser ins Spiel. Zunächst markierte Petr Sykora(26.) die 1-0 Führung und nachdem Wade Redden(31.), bezeichnenderweise ein Verteidiger, doch noch für die Senators getroffen hatte, sorgte gut zehn Minuten vor Spielende Patrik Elias(50.) für den dritten doppelten Punktgewinn der schwach in die Saison gestarteten Devils hintereinander.

San Jose - Buffalo 1-4 (0-0/0-2/1-2)
Noch nie in ihrer mittlerweile elfjährigen NHL-Historie konnten die San Jose Sharks in Buffalo gewinnen. Auch heute Nacht mussten sie wieder den Kürzeren ziehen.
Ein Drittel lang konnten sich die Sharks einigermaßen gut aus der Affäre ziehen und zumindest ein torloses Unentschieden halten.
Nach der Pause erhöhten die Hausherren jedoch so stark den Druck, dass ihr erster Treffer nur eine Frage der Zeit war. Nach knapp fünf Spielminuten konnte Vaclav Varada(25.) erstmals San Joses Rookie im Tor, Miikka Kiprusoff, bezwingen. Der Bann war gebrochen und Tim Connolly(34.) sowie Maxim Afinogenov(47.) sorgten für einen sicheren Vorsprung ehe Marco Sturm(57.) mit seinem zweiten Saisontor Martin Biron spät seine Shutout-Ambitionen verdarb.
Todd Warrener(60.en) stellte schließlich 22 Sekunden vor Spielende mit einem 'Empty Net Goal' den 4-1 Endstand her.

Calgary - Chicago 3-6 (1-2/0-2/2-2)
Die mit vier Siegen in Folge angetretenen Calgary Flames mussten sich heute Nacht, den zur Zeit ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmenden Chicago Blackhawks deutlich mit 6-3 Toren geschlagen geben.
In dem kurzweiligen, mit viel Körpereinsatz geführtem Aufeinandertreffen der beiden Überraschungsteams des Westens legten Kyle Calder(2.pp) und Alexei Zhamnov(5.pp) mit zwei Powerplaytoren in den ersten fünf Spielminuten den Grundstein für Chicagos Heimerfolg.
Die westkanadischen Gäste rannten fortan dem Rückstand hinterher. Als in der Schlusssekunde des ersten Drittels Jarome Iginla(20.pp) der Anschlusstreffer gelang, schöpften die Flames noch einmal Hoffnung. In den ersten zehn Spielminuten des zweiten Durchgangs konnten sie die Partie auch noch offen halten, doch dann war es um sie geschehen. Tony Amonte(34.) sowie Mark Bell(39.) erhöhten noch vor der zweiten Pause auf 4-1 und mit ihren zwei Toren innerhalb von 37 Sekunden zu Beginn des Schlussabschnitts sorgten Eric Daze(42.) und erneut Kyle Calder(43.) für ein Freudenfest im United Center.
Nur noch ein kleiner Schönheitsfehler waren da die beiden Gegentreffer von Craig Berube(48.pp/56.) zum 6-3 Endstand.

Carolina - Colorado 1-5 (1-0/0-3/0-2)

Gegen die achtsamen David Aebischer und martin Skoula (beide COL) kommt Sami Kapanen (CAR) nicht zum Zuge.
Die Carolina Hurricanes erwiesen sich nur ein Drittel lang als echte Herausforderung für die gastgebenden Colorado Avalanche. Profitierend von einer frühen Führung durch Jeff O'Neill(4.) machten die Hurricanes den Hausherren in den ersten 20 Minuten das Leben schwerer als ihnen recht war.
Doch die Pausenpredigt von 'Avs' Headcoach Bob Hartley verfehlte seine Wirkung nicht. Wie verwandelt kamen die 'Avs' aus der Kabine und ließen den Gästen nicht mehr den Hauch einer Chance. Shjon Podein(23.), Brian Willsie(31.) und Joe Sakic(40.pp) wendeten mit ihren Treffern das Spiel zu Gunsten des amtierenden Stanley Cup Champions.
Der Widerstand der Hurricanes war bereits gebrochen als im Schlussabschnitt Alex Tanguay(53.pp) und erneut Shjon Podein(58.) noch zwei Mal Gästetorwart Arturs Irbe zum 5-1 Endstand bezwangen.

Nashville - Vancouver 2-4 (0-2/1-0/1-2)
Nach vier Partien ohne doppelten Punktgewinn konnten die Vancouver Canucks heute Morgen im General Motors Place zu Vancouver die Nashville Predators mit 4-2 bezwingen und sich damit selbst etwas vom Druck nehmen, der angesichts der Erfolgslosigkeit auf sie lastet.
Die Canucks gingen sowohl konzentriert als auch diszipliniert in die Partie und Herbert Vasiljev(6.) sowie Ed Jovanovski(9.) zeigten im ersten Durchgang Torjägerqualitäten.
Im zweiten Durchgang konnten sich die Nashville Predators besser in Szene setzen. Sie bekamen jetzt ein optisches Übergewicht und David Legwands(27.) Anschlusstreffer brachte wieder Spannung in die Begegnung.
Erst 24 Stunden zuvor hatten die Predators eine schwere Auswärtspartie in Edmonton zu bestreiten und es war ihnen im Schlussabschnitt anzumerken, dass ihnen dieses Spiel noch in den Knochen steckt. Sie konnten nichts mehr zulegen.
Vancouvers Teamkapitän Markus Naslund(43.) erhöhte auf 3-1 und nachdem David Legwand(53.) zum zweiten Mal an diesem Abend Dan Cloutier im Tor der Canucks bezwungen hatte, krönte Vancouvers aufälligster Akteur Brendan Morrison(58.) mit dem Treffer zum 4-2 Endstand seine herausragende Leistung.

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