NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2001-10-21 

SPIELTAG 21.10.2001

San Jose - N.Y. Islanders 2-2 (1-0/0-0/1-2/0-0)
Ein besonderes Spiel erlebten die 16.234 Zuschauer im ausverkauften Nassau Veterans Memorial Coliseum auf Long Island. Zunächst wurde vor der Begegnung der ehemalige Islander Bryan Trottier - von den Fans frenetisch gefeiert - geehrt und seine Nummer 19 für immer reserviert. Die Zeremonie dauerte über eine halbe Stunde, bevor das Spiel beginnen konnte.
Doch anschließend ging einfach nur die Post ab. Ein schnelles und rasantes Duell mit Chancen über Chancen auf beiden Seiten entwickelte sich zwischen den Sharks und den Islanders. Immer wieder standen die Torhüter Miikka Kiprusoff und Chris Osgood im Mittelpunkt des Geschehens und wehrten eine Möglichkeit nach der anderen ab. Beide schienen sich mit guten Saves gegenseitig hochzupuschen. Kurz vor der ersten Sirene war es dann Vincent Damphousse(19.), der die Gäste in Führung bringen konnte.
Die Hausherren liefen diesem Rückstand bis zur Mitte des Schlssabschnittes nach, ehe Kenny Jonsson(49.) mit seinem ersten Saisontreffer für den Ausgleich sorgte. Beide Teams hatten weiterhin mehrfach die Möglichkeit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden und die verrückte Partie sollte auch noch so enden. Alexei Yashin(60.) erzielte 59,5 Sekunden vor dem Ende den vermeintlichen Siegtreffer für die Islanders. Aber Vincent Damphousse(60.) schaffte 5,1 Sekunden vor der Schlusssirene den insgesamt verdienten Ausgleich.
Selbst in der anschließenden Verlängerung lieferten sich die Mannschaften einen offenen Schlagabtausch auf Biegen und Brechen. Nach dem Ende mussten die Schiedsrichter sogar noch einmal zum Videobeweis greifen, doch der Puck war bei einer Chance der Islanders nicht hinter der Linie, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

Buffalo - Montreal 3-1 (1-0/0-0/2-1)
Ist die Herrlichkeit der Montreal Canadiens nun vorbei? Nach einem herausragenden Saisonstart musste das kanadische Traditionsteam heute Nacht gegen die Buffalo Sabres mit 1-3 Toren seine dritte Niederlage in Folge hinnehmen.
Zu allem Unglück der Frankokanadier kam noch hinzu, dass sie bereits nach 13 Sekunden ihren Schlussmann Jeff Hackett, der sich eine Schulterverletzung zuzog, auswechseln mussten und Ersatzmann Jose Theodore den ersten Schuss der Sabres von Slava Kozlov(2.) passieren ließ.
Diese frühe Führung kam dem Spiel der Sabres sehr entgegen. Gestützt auf einen erneut erstklassig agierenden Goalie Martin Biron hielten die Gäste lange Zeit die Frankokanadier in Schach.
Erst 3 1/2 Minuten vor Spielende musste sich Biron geschlagen geben, als Richard Zednik(57.) seinen eigenen Rebound zum 1-1 Ausgleich verwandelte. Die Freude der gut 19.000 Besucher im Molson Centre war noch nicht verklungen, als Chris Gratton(57.) nur 22 Sekunden später die Gäste erneut in Führung schoss.
Die 'Habs' versuchten zwar in der Schlussminute noch einmal alles um sich umindest einen Punkt zu sichern, indem sie Thibault durch einen sechsten Feldspieler ersetzten. Doch Erik Rasmussen(60.en) machte mit einem 'Empty Net Goal' Buffalos Auswärtserfolg komplett.

Washington - Philadelphia 3-6 (1-2/1-3/1-1)
Die Philadelphia Flyers präsentierten sich bei ihrem Heimauftritt gegen die Washington Capitals gut erholt von ihrer unglücklichen Niederlage von vor zwei Tagen gegen die Detroit Red Wings.
Gut eine halbe Stunde lang konnten die Gäste aus der US-Hauptstadt, bei denen wieder Jaromir Jagr(16.) nach seiner Verletzungspause mitwirkte, dem Angriffsdruck der Gastgeber einigermaßen Stand halten. 20 zu 4 lautete nach dem ersten Drittel das Torschussverhältnis zu Gunsten der Gastgeber, doch nur zwei Tore von Mark Recchi(8.pp/20.) waren für sie herausgesprungen.
Kurz nach der Pause gelang Andrei Nikolishin(22.) mit einem Onetimer der schmeichelhafte Ausgleichstreffer zum 2-2. Es dauerte knapp zehn Minuten bis sich die Flyers von diesem Schock erholt hatten, doch dann sorgten John LeClair(32./37.pp) und Eric Weinrich(32.) mit drei Toren innerhalb von 5 1/2 Minuten für die Vorentscheidung.
Im Schlussdrittel komplettierte zunächst Mark Recchi(45.sh) seinen ersten Hattrick als Flyer, den vierten seiner NHL-Karriere und Ulf Dahlen(53.) sorgte mit dem Treffer zum 6-3 Endstand für etwas Ergebniskosmetik.

Atlanta - Carolina 1-2 OT (1-0/0-1/0-0/0-1)
Jeff O'Neill(62.) sorgte mit seinem Overtimetreffer nach 1 1/2 Minuten in der Verlängerung für einen 2-1 Heimerfolg der Carolina Hurricanes über die Atlanta Thrashers, die noch nie in ihrer Franchisegeschichte gegen die Hurricanes gewinnen konnten. Elf Niederlagen und ein Unentschieden lautet die magere Bilanz der Thrashers gegen ihren Divisionskonkurrenten.
Dabei hatten die Gäste heute Nacht ganz gut begonnen. Sie kontrollierten, proitierend von einigen Überzahlsituationen die Partie im ersten Spielabschnitt und gingen auch durch ein Tor von Yannick Tremblay(15.) aufgrund der Spielanteile verdient mit 1-0 in Front.
Kurz nachdem eine Strafe gegen Atlantas Schlussmann Milan Hnilicka abgelaufen war, Lubos Bartecko hatte diese für ihn abgesessen, gelang Josef Vasicek(37.) der erlösende Ausgleich für die Hausherren.
Im Schlussdrittel erwiesen sich die Thrashers als Meister des Penalty Killings, sie überstanden selbst eine 3 gegen 5 Unterzahlsituation, und retteten sich dadurch einen Ehrenpunkt.

Colorado - Columbus 5-0 (3-0/1-0/1-0)
Nach ihren zuletzt wenig überzeugenden Vorstellungen, zeigten die Colorado Avalanche, heute Nacht zu Besuch bei den Columbus Blue Jackets, den Gastgebern ihre Grenzen auf.
Die Blue Jackets sahen sich von der ersten Spielminute an von den amtierenden Stanley Cup Champions unter Druck gesetzt und es dauerte auch nicht lange bis für die Gäste Zählbares heraussprang: Alex Tanguay(4./17.pp) eröffnete nach knapp 3 1/2 Spielminuten den Torreigen, zu dem er selbst noch einen Powerplaytreffer hinzufügte. Schließlich legte noch vor der ersten Pause Shjon Podein(19.) mit seinem ersten Saisontor den Grundstein für Colorados doppelten Punktgewinn. bei allen drei Toren war 'Avs' Teamkapitän Joe Sakic mit einem Assist beteiligt.
Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken konzentrierten sich die Gäste in den noch verbleibenden zwei Durchgängen darauf, nichts mehr anbrennen zu lassen und nutzten konsequent die sich ihnen bietenden Torchancen. Greg de Vries(40.) und Vaclav Nedorost(57.) konnten sich noch je einmal in die Torschützenlisten der Avalanche eintragen, während die Hausherren mit ihren 24 Torschüssen an Patrick Roy, der seinen 53. NHL-Shutout feiern konnte, scheiterten.

Toronto - Calgary 1-4 (1-1/2-0/1-0)
Die letzten acht von zehn Begegnungen zwischen den beiden kanadischen Mannschaften konnten die Maple Leafs für sich entscheiden. In der letzten Nacht gingen aber die Flames als 'leiser' Favorit ins Rennen, denn sie hatten vor diesem Spiel erst zwei Saisonniederlagen kassiert bei fünf Siegen. Den dritten in Folge und sechsten insgesamt leitete Jarome Iginla(10.pp) im ersten Abschnitt ein, wobei Dimitry Yushkevich(13.pp) etwas mehr als drei Minuten später den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnte.
Die Überlegenheit der Hausherren machte sich dann aber vor allem im Mitteldrittel bemerkbar, als die Flames mit einer Schussstatistik von 11-5 mehr als doppelt sooft auf das gegnerische Gehäuse schossen und dabei zwei Mal ins Schwarze trafen. Dean McAmmonds(22.) dritter und Dave Lowrys(36.) zweiter Saisontreffer stellten die verdiente 3-1 Führung her. Den Schlusspunkt unter der mittelmäßigen Partie setzte Calgarys Jamie Wright(42.), der erst am Freitag aus dem Farmteam der Flames berufen wurde.

Ottawa - New Jersey 2-3 (1-1/0-2/1-0)
Nachdem New Jersey die Saison mit vier Niederlagen in Folge begonnen hatte, scheinen die Devils langsam in Schwung zu kommen. In der letzten Nacht feierte der Stanley Cup Gewinner von 2000 seinen zweiten Sieg hintereinander. Trotzdem übten viele Beobachter nach der Partie herbe Kritik an der Offensive der Devils, die lediglich im zweiten Abschnitt gutes Eishockey zeigte.
Im ersten Drittel schoss New Jersey nur vier Mal auf des Gegners Tor, konnte dabei aber Dank eines groben Fehlers von Ottawas Goalie Patrick Lalime ein Tor erzielen. Der glücklichen Schütze war Jason Arnott(1.). Danach traf Senator Zdeno Chara(9.), der Führende der Strafzeitenstatistik, zum zwischenzeitlichen Ausgleich.
Patrick Elias(22.) brachte die Devils im Mittelabschnitt erneut in Front, ehe Scott Niedermayer(30.) sein erstes Saisontor erzielen konnte. Dieses entpuppte sich schließlich als Gamewinner, da die Senators in der dritten Spielhälfte nur noch ein Mal Kapital aus ihrer Feldüberlegenheit schlagen konnten: Magnus Arvedson(45.) versenkte den Puck zum Endstand von 2-3 für die Hausherren nach guter Vorarbeit von Radek Bonk und Marian Hossa.

N.Y. Rangers - Tampa Bay 2-5 (0-3/1-2/1-0)
Die New York Rangers haderten nach ihrer 2-5 Niederlage gegen die Tampa Bay Lightning mit ihrem Schicksal und den Schiedsrichtern, doch sollten sie lieber von der ersten Spielminute an konzentrierter zu Werke gehen. Bereits nach zehn Spielminuten lagen sie nach Gegentreffern durch Ben Clymer(2.pp), Fredrik Modin(9.) und Dave Andreychuk(11.) mit 0-3 im Hintertreffen, ob es da unbedingt spielentscheidend war, dass ihnen kurz nach Andreychuks 574. NHL-Tor, ein Treffer von Theo Fleury nicht anerkannt wurde, da sich das Gehäuse der Lightning aus der Verankerung gelöst hatte, bevor der Puck die Linie passierte, ist fraglich.
Die Rangers machten zwar in der Folgezeit mehr Druck, waren dadurch aber auch für Konter der Hausherren empfänglich.
Zur Mitte des zweiten Durchgangs erhöhte Ben Clymer(30.) mit seinem zweiten Tor in dieser Partie auf 4-0 und nach Zdeno Cigers(34.) Anschlusstreffer stellte Martin St. Louis(40.pp), erneut standen die Gäste mit einem Mann weniger auf dem Eis, den alten 4-Tore Vorsprung wieder her.
Brian Leetchs(57.) drittes Saisontor im von den frustrierten Rangers überhart geführten Schlussdrittel war da nur noch Ergebniskosmetik.

Los Angeles - Detroit 2-3 (2-2/0-1/0-0)
Die Detroit Red Wings feierten heute Morgen den fünften Sieg in Folge und ihr Trainer Scotty Bowman seinen 1.200sten Erfolg hinter der Bande. Den Siegtreffer der lange umkämpften Partie erzielte ausgerechnet Luc Robitaille(36.pp), der erst im Juli von Los Angeles in die Hockeytown gewechselt war. Der 35-jährige Kanadier lenkte einen Schuss von Brendan Shanahan unhaltbar für Kings Torhüter Felix Potvin ins Netz und hat damit in den letzten fünf Spielen der Wings getroffen.
Die Gastgeber begannen furios und gingen bereits mit ihrer ersten Chance nach 41 Sekunden durch Sergei Fedorov(1.) in Führung. Brett Hull(5.) legte nur knapp vier Minuten später nach und erhöhte nach Vorarbeit von Steve Yzerman zum 2-0. Doch wer nun glaubte die Begegnung nimmt seinen Lauf, sah sich schon bald getäuscht. Nur 20 Sekunden später verkürzte Glen Murray(5.) den Spielstand und in der 14. Minute kam Craig Johnson(14.) zum mittlerweilen nicht unverdienten Ausgleich.
Los Angeles machte in der Folgezeit einfach zu wenig aus ihren fünf Überzahlsituationen, während Detroit eine von vieren nutzen konnte. So kam Bowman zu seinem Rekordsieg. Der Red Wings Coach kam 1967-68 im gleichen Jahr in die NHL wie die Kings und hat trotz einer zwischenzeitlichen Pause von acht Jahren 138 Siege mehr auf dem Konto, als die Franchise.

Pittsburgh - St. Louis 1-2 OT (0-0/1-1/0-0/0-1)
Erneut, wie schon am Freitag gegen die Minnesota Wild, behielten die St. Louis Blues in der Verlängerung die Oberhand. Leittragende waren diesmal die Pittsburgh Penguins, die aber mit immerhin einem Punkt vom schweren Auswärtsspiel nach Hause fahren.
Viel hatten die Gäste in der Offensive nicht vorzuzeigen und konnten froh sein, dass Torhüter Johan Hedberg sich wieder einmal in blendender Verfassung zeigte. Er konnte 27 Schüsse der Blues meistern. Nur Doug Weight(25.) konnte den schwedischen Schlussmann in der regulären Spielzeit überwinden. Martin Straka(29.pp) nutzte nur kurze Zeit später das erste Powerplay der Penguins zum Gleichstand.
Im dritten Drittel versuchte St. Louis dann noch einmal alles den Siegtreffer zu erzielen, doch Hedberg war auf der Hut und zwang beide Teams in die Overtime. Dort spielen die Blues weiterhin offensiv und kamen durch Pavol Demitra(64.), der mit einem Handgelenkschuss traf, letztendlich zum verdienten Erfolg. Die St. Louis Blues haben vier Spiele in Folge nicht verloren, während die Penguins die erste Niederlage unter dem neuen Coach Rick Kehoe hinnehmen mussten.

Boston - Nashville 2-1 (0-0/1-0/1-1)
Nachdem die Bruins die letzten vier Partien sieglos beendet hatten, konnten sie in der letzten Nacht zwei Punkte einfahren, indem sie Nashville auswärts mit 2-1 besiegten. Zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Spiele feuerten die fleißigen Akteure aus Boston mindestens 40 Mal auf das Tor der Gegner und versenkten dabei zwei der 43 Schüsse im Gehäuse, das vom sehr gut aufgelegten Tomas Vakoun gehütet wurde. Allerdings mussten die Bruinsfans mit dem Jubeln bis zum zweiten Drittel warten, als Joe Thornton(24.pp) sein Team erstmals in Führung brachte.
Knapp 21 Minuten später stellte Rookie Denis Arkhipov(45.) den erneuten Gleichstand her, als er von seinen Kollegen Martin Erat und Marian Cisar mustergültig in Szene gesetzt wurde. Den Siegtreffer zum 2-1 Endstand für die Gäste erzielte Mike Knuble(50.), der am Freitag zum zweiten Mal Vater geworden war. Im Tor der Bruins glänzte erneut Byron Dafoe, der sich mit 27 erfolgreichen Paraden seinen vierten Saisonsieg redlich verdient hatte.

Chicago - Dallas 2-2 (0-1/1-0/1-1/0-0)
Der Favorit der Partie Chicago gegen Dallas war klar auszumachen: Während die Blackhawks in den letzten vier Jahren nie die Playoffs schafften und nur in den unteren Gefilden der Liga umhertümpelten, wurden die Stars in den letzten fünf Jahren jeweils Erster der Pacific Division und konnten 1999 sogar den Stanley Cup nach Texas holen.
Die Vorzeichen klingen fast wie ein Klassenunterschied, der jedoch während dieser Partie nie zu spüren war. Begünstigt wurden die Gäste jedoch vom verletzungsbedingten Fehlen von Topcenter Mike Modano und vom Ausfall von Joe Nieuwendyk, der wegen eines Nasenbeinbruchs im zweiten Abschnitt das Spiel abbrechen musste.
Zunächst gingen die Hausherren wie erwartet durch Brenden Morrow(17.) in Führung, ehe Kyle Calder(39.) im Mitteldrittel ausgleichen konnte. Pat Verbeek(46.pp) brachte seine Stars erneut in Front, nachdem gegen Chicago eine Bankstrafe ausgesprochen wurde und diese deshalb nur mit vier Mann auf dem Eis waren. Ebenfalls in Überzahl traf Phil Housley(50.pp) zum Endstand von 2-2. Im Extradrittel vereitelte Dallas Goalie Ed Belfour mit einer Glanzparade eine Großchance von Igor Korolev und sicherte damit den Gleichstand vor 18.532 Zuschauer im heimischen American Airlines Center.

Florida - Edmonton 2-6 (0-2/2-0/0-4)
Ein verrücktes Spiel, dessen Verlauf so gegensätzlich wie Eiszeit und Wüste war, bekamen die 16.839 Zuschauer im Skyreach Center in Edmonton geboten. Im ersten Drittel dominierten die Oilers und zeigten den Panthers, wer Herr im Hause ist. Folgerichtig fielen auch die Tore. Mike Comrie(13.) und Anson Carter(15.pp) brachten ihre Farben mit 2-0 in Front.
Nach dem ersten Wechsel plötzlich ein völlig verändertes Bild. Die Kanadier schafften es in den folgenden 20 Minuten kein einziges Mal auf das Tor der Gäste zu schießen und Florida machte mächtig Druck. Robert Svehla(25.) und Paul Laus(32.) sorgten für den nunmehr keineswegs unverdienten Ausgleich.
So etwas dürfte selbst NHL-Urgestein und Oilers Trainer Craig MacTavish selten erlebt haben und las seinem Team in der zweiten Unterbrechung mächtig die Leviten. Und siehe da: Edmonton kam wie verwandelt aus der Kabine, nahm das Heft wieder in die Hand und entschied die Partie deutlich zu seinen Gunsten.
Anson Carter(45.) eröffnete mit seinem zweiten Treffer des Abends den Torreigen im Schlussabschnitt. Georges Laraque(47.pp) und Todd Marchant(48.) ließen innerhalb von 51 Sekunden zwei weitere Buden zur endgültigen Entscheidung folgen. Schließlich setzte Daniel Cleary(59.sh) noch einen drauf, als er Trevor Kidd im Gehäuse der Panthers in Unterzahl bezwingen konnte.

Vancouver - Phoenix 2-5 (0-1/1-1/1-3)
Die Offensive der Phoenix Coyotes wollte bislang noch nicht so richtig in Fahrt kommen, denn die Mannen aus Arizona konnten nur ein Mal während der ersten sechs Saisonspiele mehr als drei Treffer erzielen. Besser machten sie es in der vergangenen Nacht, als die Vancouver Canucks, die sehr angriffslustig agierten, zu Gast im us-amerikanischen Wüstenstaat waren.
Die Torfolge eröffnete Coyote Daymond Langkow(6.) im ersten Drittel, ehe sein Kollege Brad May(22.), der sonst hauptsächlich durch seine rauhe Spielweise auffällt, die Hausherren im Mittelabschnitt sogar mit 2-0 in Front bringen konnte. Die während der gesamten Begegnung anhaltenden Angriffsbemühungen der Mannen aus der kanadischen Provinz British Columbia wurden erst in der siebten Minute des Mitteldrittels durch 'tough guy' Donald Brashear(27.) belohnt. Den zwischenzeitlichen Gleichstand stellte Brendan Morrison(48.) her, als er von Matt Cooke und Denis Pederson sehr gut in Szene gesetzt wurde.
Den Zweipunkteerfolg wollten sich die Gastgeber jedoch nicht mehr nehmen lassen und überzeugten durch erbitterten Einsatz und hervorragenden Paraden von Goalie Sean Burke. Sein Gegenüber Martin Brochu hatte im letzten Abschnitt jedoch zwei Mal das Nachsehen, als erst Krystofer Kolanos(54.) und dann Daniel Briere(56.pp) Phoenix auf die Siegerstraße brachten. Den letzten Treffer des Abends erzielte Trevor Letowski(59.en), der 60 Sekunden vor der Schlusssirene den Puck im verwaisten Gehäuse versenken konnte.

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) NHL - Eishockeymagazin Schäffler & Rösch GbR

Click Here!