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SPIELTAG 19.10.2001
Pittsburgh - Ottawa 3-0 (1-0/0-0/2-0)
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Wie für Karel Rachunek (OTT) nach einer Aktion von Robert Lang (PIT) gab es für die Senators eine Bauchlandung.
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Während sich die Pittsburgh Penguins unter ihrem neuen Headcoach daran machten, mit einem zweiten Sieg in Folge sich aus Ihrem Formtief herauszuschießen, gehen die Ottawa Senators, nach ihrem dritten Heimspiel ohne doppelten Punktgewinn, schweren Zeiten entgegen.
15.211 Besucher kamen in das gut 18.000 Zuschauer fassende Corel Centre und diese zeigten angesichts der Torflaute ihrer Mannschaft wenig Geduld. Zeitweise wurden die Senators gnadenlos ausgebuht.
Nach knapp 6 1/2 Minuten zog Martin Straka(7.) puckführend in den linken Bullykreis und ließ mit seinem Schuss Ottawas Schlussmann Jani Hurme, dem der Puck durch die Schoner rutschte, schlecht aussehen.
Die Hausherren waren nicht in der Lage sich von diesem Rückstand zu erholen, wirkten konsterniert und konnten sich nur wenige gute Einschussmöglichkeiten erarbeiten.
Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Penguins sorgte im Schlussabschnitt Stephane Richer(44.) mit dem 2-0 und Robert Lang(60.en) stellte 38 Sekunden vor Spielende mit einem 'Empty Net Goal' den 3-0 Endstand her.
Pittsburghs schwedischer Schlussmann Johan Hedberg blieb mit 29 Rettungstaten zum ersten Mal in dieser noch jungen Saison ohne Gegentreffer.
Carolina - N.Y. Islanders 1-2 (0-1/0-0/1-0/0-1)
Auch die Carolina Hurricanes waren nicht in der Lage den Höhenflug der New York Islanders zu beenden. Mit 2-1 Toren fuhren die Islanders ihren sechsten Sieg aus sieben Spielen ein, in denen sie jeweils punkten konnten.
Radek Martinek(64.) gelang 77 Sekunden vor dem Ende der Overtime der hochverdiente Siegtreffer für das Team aus Long Island.
Als Wermutstropfen bleibt bei den Islanders, dass sich nur 9.647 Zuschauer in das Nassau Veterans Memorial Colliseum eingefunden hatten. Diese mussten ihr Kommen nicht bedauern. Von der ersten Spielminute an bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen. Mark Parrish(14.) schoss zur Mitte des ersten Spielabschnitts mit seinem bereits neunten Saisontor die Islanders mit 1-0 in Front. Die Hurricanes versuchten mit zeitweise übertriebener Härte dagegen zuhalten und hatten damit auch Erfolg. Gestützt auch auf ihren gut aufgelegten Torhüter Tom Barrasso konnten sie den Rückstand über das zweite Drittel hinaus knapp halten.
Zu Beginn des Schlussabschnitts stellte Josef Vasicek(44.) mit dem 1-1 Ausgleichstreffer den Spielverlauf auf den Kopf. Doch letztendlich hatte die bessere Mannschaft am Ende doch noch die Nase vorne.
San Jose - New Jersey 1-6 (1-1/0-4/0-1)
Mit einem 6-1 Kantersieg über die San Jose Sharks beendeten die New Jersey Devils ihre Talfahrt von vier Spielen in Folge ohne doppelten Punktgewinn, während die Kalifornier zum ersten Mal in dieser Saison, nach zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Overtime-Niederlage ohne Zähler das eis verlassen mussten.
Dabei hatten die Sharks einen Traumstart erwischt: Nach bereits 18 Sekunden brachte sie Teemu Selanne(1.) mit einem wunderschönen Rückhandschuss 1-0 in Front. Damit war es aber auch schon mit der Herrlichkeit der Gäste vorbei.
Vor allem die traumhaft aufspielende 'A Line' der Devils bekamen sie im weiteren Spielverlauf nie in den Griff. Elias, Arnott und Sykora standen bei fünf von New Jerseys sechs Treffern auf dem Eis. Drei Mal Patrik Elias(6./26.pp/32.), der damit seinen vierten NHL-Hattrick feiern konnte, und zwei Mal Jason Arnott(28./45.) gaben den bedauernswerten Schlussleuten der Sharks, Evgeni Nabokov und ab der Mitte des zweiten Durchgangs Miikaa Kiprusoff, das Nachsehen.
Die Spielwende hatte kurz nach der Pause Rookie Pierre Dagenais(21.pp) mit einem Powerplaytreffer zum 2-1 eingeläutet.
Philadelphia - Detroit 2-3 (1-0/1-1/0-2)
Sergei Fedorov(60.) und Brett Hull(60.) drehten mit ihren Treffern innerhalb von 23 Sekunden in der Schlussminute ein schon verloren geglaubtes Spiel zu Gunsten der Detroit Red Wings und ließen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste aus Philadelphia mit leeren Händen dastehen.
Die Flyers waren vor allem in der ersten halben Stunde ein mehr als ebenbürdiger Gegner. Nach drei Minuten fälschte Jeremy Roenick(3.) einen Schuss von Dan McGillis unhaltbar für Detroits Schlussmann Dominik Hasek zur 1-0 Führung für die Gäste ab. Diese hatten bis zur ersten Pause noch mehrmals Gelegenheit den Vorsprung auszubauen, Hasek war jedoch für Philadelphias Stürmer jeweils die Endstation.
Ab dem zweiten Durchgang verstärkten die Hausherren ihre Offensivbemühungen und nahmen das von Brian Boucher gehütete Gehäuse der Flyers zeitweise unter Dauerbeschuss. Luc Robitaille(26.) egalisierte mit seinem vierten Saisontor den Spielstand, doch zehn Minuten später führte eine Strafe von Nicklas Lidstrom dazu, dass die Gäste durch Marty Murray(35.pp) wieder in Front gingen.
Lange Zeit sah es danach aus als könnte Philadelphia zum ersten Mal seit dem November 1988 beide Punkte aus der Joe Louis Arena von Detroit entführen, doch Fedorov und Hull hatten da etwas dagegen.
Chicago - Nashville 5-3 (3-2/0-1/2-0)
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Mike Dunham (NAS) kickt den Puck vor dem lauernden Ryan Vandenbussche (CHI) nach vorne weg.
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Zu einem auch in der Höhe vollauf verdienten 5-3 Auswärtserfolg kamen die Chicago Blackhawks durch zwei späte Tore von Eric Daze(59.) und Steve Thomas(60.en) bei ihrem Gastauftritt in Nashville.
Die Predators konnten zwar lange Zeit die Partie offen halten, gingen sogar zwei Mal im ersten Spielabschnitt durch Tore von Tom Fitzgerald(9.) und David Legwand(13.) in Front, mussten aber am Ende eingestehen, dass der doppelte Punktgewinn für die Blackhawks aufgrund der Spielanteile in Ordnung geht.
Die Blackhawks ließen sich von den Rückstanden nicht aus dem Konzept bringen und konnten gleich drei Mal durch Steve Thomas(11.), Kyle Calder(16.) und Igor Korolev(16.) im ersten Durchgang Nashvilles Schlussmann Mike Dunham überwinden.
Chicagos Abwehrreihen waren nach der Pause noch nicht auf dem Posten, als Vitali Yachmenev(22.) eine Unachtsamkeit nutzte um den Spielstand auszugleichen.
Phoenix - Dallas 1-3 (0-0/1-2/0-1)
Dallas Neuzugang aus St. Louis, Pierre Turgeon(28.pp/29.pp), wurde mit zwei Powerplaytoren innerhalb von 67 Sekunden zum Matchwinner für die Dallas Stars in ihrer Heimpartie gegen die Phoenix Coyotes.
Todd Simpson und Teppo Numminen saßen zusammen auf der Strafbank als Turgeon die 5 gegen 3 Überzahlsituation ausnutzte, um zunächst den Spielstand zu egalisieren und kurz darauf die Hausherern in Front zu schießen.
Paul Mara(23.) hatte zuvor in dem von den Defensivkräften bestimmten Spiel die Coyotes mit 1-0 in Front gebracht. Den Großteil des zweiten Durchgangs mussten die Gäste mit einem Mann weniger auf dem Eis verbringen. So boten sich ihnen nur wenige Gelegenheiten um wieder zurück ins Spiel zu finden.
Im letzten Drittel verstärkten die Coyotes noch einmal ihre Angriffsbemühungen, konnten aber gegen die kompakt stehenden Texaner nichts mehr ausrichten. 20 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene machte Shaun Van Allen(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' den dritten Heimerfolg der Stars perfekt.
Edmonton - Colorado 4-1 (0-1/3-0/1-0)
Die dritte Niederlage aus ihren letzten vier Spielen mussten die amtierenden Stanley Cup Champions aus Colorado einstecken. Heute Nacht wurden sie erneut von den aufopferungsvoll kämpfenden Edmonton Oilers überrascht denen sie bereits vor einer Woche unterlegen waren.
Die Westkanadier ließen sich von einem 0-1 Rückstand durch ein Überzahltor von Colorados Verteidiger Rob Blake(11.pp) nicht beeindrucken und zogen im Mitteldrittel angeführt vom herausragenden Anson Carter(30.pp/38.), der selbst zwei Tore besorgte und die Vorarbeit zum 1-1 Ausgleichstreffer durch Mike Comrie(22.pp) leistete, auf 3-1 davon.
Dem hatten die Hausherren in der noch verbleibenden Zeit nur noch wenig entgegenzubieten und sollten sie einmal gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auftauchen, dann war Tommy Salo auf dem Posten.
Für die Vorentscheidung und den 4-1 Endstand sorgte Sean Brown(52.) mit seinem ersten Saisontor.
Florida - Calgary 1-3 (0-3/0-0/1-0)
Die Florida Panthers, auf Auswärtstour im Westen Kanadas, mussten heute morgen feststellen, dass sich die Calgary Flames zur Zeit in einer beeindruckenden Form befinden und nicht nur zufällig, wenn gleich überraschend, die Tabelle der Northwest Division anführen.
Die Kanadier erwischten einen Traumstart: bereits im ersten Drittel legten sie durch Tore von Jarome Iginla(8./10.pp) und Rookie Jukka Hentunen(20.), der erst wegen der Verletzung von Marc Savard ins Team gerutscht ist, den Grundstein für ihren dritten Heimerfolg.
Die Panthers kamen zwar offensiver und auch disziplinierter aus der Kabine, gegen die verstärkte Abwehr der Flames vor einem erneut gut aufgelegten Schlussmann Roman Turek konnten sie sich nicht durchsetzen.
Zumindest gelang Ivan Novoltsev(53.) knapp acht Minuten vor Spielende noch der 1-3 Ehrentreffer für die Gäste aus Florida.
Toronto - Vancouver 6-5 (3-1/2-2/1-2)
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Shayne Corson (TOR) kurz bevor er Dan Cloutier (VAN) zum zweiten Mal an diesem Abend bezwingt.
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Wenn die Toronto Maple Leafs zu Gast im General Motors Place sind, dann kommt auf den Rängen der Arena Stimmung auf: Den Anfeuerungsrufen 'Go Leafs Go' folgte aus tausend anderen Kehlen 'Leafs suck'. Gut ein Drittel des mit 18.422 Zuschauern ausverkauften Stadions waren wie üblich Anhänger der Toronto Maple Leafs und ebenfalls schon traditionell kam es erneut zu einer Torflut auf dem Eis.
Am Ende konnten die ostkanadischen Gäste mit 6-5 beide Punkte aus Vancouver entführen, wobei die Gäste von einem sichtlich verunsicherten Schlussmann Dan Cloutier profitierten. Gerade einmal 12 Torschüsse, die auf sein Gehäuse kamen, konnte Cloutier parieren. Die Schüsse von Shayne Corson(5./16.), Jonas Hoglund(12.), Alyn McCauley(26.), Aki Berg(29.) und Gary Roberts(42.) musste er jeweils passieren lassen, so dass sich die Leafs mehrmals deutlich mit 3-1, 5-2 und 6-3 absetzen konnten.
Den Canucks muss man anrechnen, dass sie trotz dieser Rückstände nie aufgaben und ab dem zweiten Drittel das Spiel machten. Herausragender Akteur auf Seiten der Hausherren war Teamkapitän Markus Naslund(12./46.ps/50.), der mit drei Toren, darunter ein Penalty Shot, zu seinem sechsten NHL-Hattrick kam und zusätzlich einen Assist bei Mattias Ohlunds(35.) 3-4 Anschlusstreffer verbuchen konnte. Vancouvers dritter Torschütze war Trent Klatt(25.).
In den letzten zehn Spielminuten belagerten die Canucks erfolglos das Verteidigungsdrittel der Gäste, die in dieser heißesten Phase der Partie mit Curtis Joseph einen sicheren Rückhalt hatten.
Anaheim - Los Angeles 1-4 (0-1/1-0/0-3)
Erst in den letzten sieben Spielminuten ihrer Heimpartie gegen die Mighty Ducks of Anaheim konnten sich die Los Angeles Kings durch drei Tore von Glen Murray(53.pp/60.en) und Steve Heinze(54.) beide Punkte sichern.
50 Minuten lang boten die Ducks ihren Gastgebern durchaus Paroli und German Titov(30.) konnte im Mitelabschnitt mit einem Schlagschuss Felix Potvin zum 1-1 Zwischenstand bezwingen.
Ende eines von beiden Teams sehr verhalten geführten ersten Durchgangs, mit Ausnahme eines bösen Checks von Anaheims Ruslan Salei an Adam Deadmarsh für das Ducks Verteidiger nicht einmal eine Zeitstrafe bekam, waren die Kings durch Bryan Smolinski(19.) in Führung gegangen.
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