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SPIELTAG 05.10.2001
Atlanta - Buffalo 2-1 (1-0/0-0/1-1)
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Umrahmt von Milan Hnilicka, Petr Buzek und Frantisek Kaberle (alle ATL) versucht Curtis Brown(BUF) an den Puck zu kommen
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Zum ersten Mal in ihrer noch jungen Franchisegeschichte konnten die Atlanta Thrashers ein Saisonauftaktspiel für sich entscheiden. Sie gaben heute Nacht den Buffalo Sabres in deren heimischen HSBC Arena mit 1-2 Toren das Nachsehen. Nach dem Abgang von Schlussmann Dominik Hasek Richtung Detroit stand Martin Biron als Nummer 1 im Gehäuse der Sabres. Er hatte gegen die defensiv eingestellten Gäste zunächst wenig Arbeit zu verrichten, doch Mitte des ersten Drittels wurde Biron von Frantisek Kaberle(12.) eiskalt erwischt und es stand völlig überraschend 1-0 für die Gäste.
Im zweiten Durchgang verstärkten die Sabres ihre Offensivbemühungen fanden jedoch in Atlantas tschechischem Goalie Milan Hnilicka ihren Meister. Selbst aus einer 5 gegen 3 Überzahlsituation zum Ende des Mittelabschnitts hin konnten die Hausherren kein Kapital schlagen. Seine größte Rettungstat verrichtete Hnilicka mit einer Fußabwehr nach 3 1/2 Minuten im Schlussdrittel als Slava Kozlov aus kurzer Distanz abgezogen hatte. Fünf Minuten später gelang Shean Donovan(49.) bei einer der wenigen Torchancen von Atlanta die 2-0 Führung. Erst 17 Sekunden vor Spielende gelang Jason Woolley(60.pp) aus einem Powerplay heraus der Ehrentreffer für Buffalo.
Montreal - Ottawa 6-4 (2-0/2-1/2-3)
Zum ersten Mal seit acht Begegnungen bei den Ottawa Senators konnten die Montreal Canadiens heute Nacht wieder einmal auswärts gewinnen. Ihr letzter doppelter Punktgewinn datiert vom 16. April 1998. Die Hausherren waren zwar im ausverkauften Corel Centre von Spielbeginn an das druckvollere Team, die Treffer erzielten jedoch die Frankokanadier.
Im ersten Drittel erspielten sich die Canadiens durch Treffer von Oleg Petrov(4.) und Yanic Perreault(15.) eine glückliche 2-0 Führung, die sie im Mittelabschnitt nicht weniger glücklich durch Stephane Robidas(36.pp) und Oleg Petrov(39.) bei einem Gegentreffer von Radek Bonk(23.) sogar auf 4-1 ausbauen konnten.
Hoch anrechnen muss man den Senators, dass sie trotz dieses schier aussichtslosen Rückstands in den letzten 20 Spielminuten nicht aufsteckten. Innerhalb von 67 Sekunden zur Mitte des dritten Abschnitts sorgten Steve Martins(51.) und Radek Bonk(52.) mit den Anschlusstoren zum 3-4 noch einmal für Spannung in der 'wilden' Schlussphase der Partie. Postwendend stellte Chad Kilger(53.) den alten 2-Tore Vorsprung wieder her, doch auch die Hausherren hatten noch einmal Grund zum Torjubel, als gut zwei Minuten vor Spielende Wade Redden(58.) traf. Der 6-4 Endstand gelang 11 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene Brian Savage(60.pp).
Die beiden Hauptschiedsrichter mussten in den letzten 5 Minuten neun Strafen verhängen.
Florida - Philadelphia 2-5 (1-1/0-0/1-4)
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Jeremy Roenick freut sich über sein erstes Tor als Flyer
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Zwei Drittel lang konnten die Florida Panthers bei ihrem Auftritt im First Union Center von Philadelphia ihren Gastgebern, den Philadelphia Flyers, Paroli bieten, mussten sich aber letztendlich noch den favorisierten Flyers relativ deutlich mit 2-5 geschlagen geben.
In der von beiden Mannschaften von Beginn an sehr offensiv geführten Partie brachte Kristian Huselius(9.) die Gäste mit 1-0 in Front. Noch vor der ersten Pause packte Flyers Neuzugang Eric Weinrich(17.) einen Schlagschuss aus und ließ Trevor Kidd im Tor der Panthers keine Abwehrchance.
Der zweite Durchgang blieb zwar torlos war aber durchaus unterhaltsam, beide Teams erarbeiteten sich einige Einschussmöglichkeiten, und schließlich sollten die 19.545 Besucher im Schlussdrittel noch zu genüge Grund zum Torjubel finden. Zwei Mal Justin Williams(45./60.en), der herausragende Jeremy Roenick(50.pp) und John LeClair(47.) brachten mit ihren Toren die Gastgeber auf die Siegerstraße. Auf Seiten der Panthers überwand Viktor Kozlov(51.) zwischenzeitlich Flyers Schlussmann Roman Cechmanek.
St. Louis - Columbus 3-3 (0-1/2-0/1-2/0-0)
Einen kurzweiligen Schlagabtausch über 65 Minuten lieferten sich die Columbus Blue Jackets und die St. Louis Blues in der Nationwide Arena von Columbus. Die Kontrahenten trennten sich mit einem durchaus gerechten 3-3 Unentschieden. Dass die Hausherren noch zu einem Punktgewinn kamen war der Verdienst ihres jungen Verteidigers Rotislav Klesla(58.), dem knapp drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit der Ausgleichstreffer gelang.
Die favorisierten Gäste aus St. Louis waren vor allem im zweiten Durchgang, zu diesem Zeitpunkt lagen sie nach der frühen Führung der Blue Jackets durch Geoff Sanderson(1.) mit 0-1 im Rückstand, das spielbestimmende Team. Cory Stillmann(23.pp) sowie Pavol Demitra(27.pp) münzten die optische Überlegenheit auch in Zählbares um und die Blues gingen mit einem 2-1 Vorsprung in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt konnten die Gäste lange Zeit ihren Vorsprung verteidigen. Als nur noch 4 1/2 Minuten zu absolvieren waren gelang Lyle Odelein(56.) der vielumjubelte Ausgleich zum 2-2. Der Jubel hierüber war aber noch nicht verklungen, als 45 Sekunden später Mike Keane(57.) der vermeintliche Siegtreffer für die Blues gelang. Rotislav Klesla stand aber eine Minute danach, nach einem Abpraller von Blues Schlussmann Brent Johnson, goldrichtig.
Anaheim - Boston 2-4 (0-1/2-3/0-0)
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Peter Tenkrat(ANA) scheitert an Byron Dafoe(BOS)
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Zu einem hochverdienten 4-2 Heimerfolg kamen die Boston Bruins in ihrer Saisonauftaktpartie gegen die Mighty Ducks of Anaheim.
Vor Spielbeginn wurde noch einmal Bostons Verteidigerlegende Raymond Bourque geehrt, indem man sein Trikot mit der Nummer '77', nun für ewig reserviert, unter das Dach des Fleet Centers zog.
Die Bruins kontrollierten von der ersten Spielminute an das Spielgeschehen und wurden auch früh durch ein Tor ihres 'Rookie-Verteidigers' Nick Boynton(6.) belohnt. Die Bruins versäumten es aber diesen Vorsprung im ersten Durchgang weiter auszubauen, was sich zunächst rächen sollte. Kurz nach Wiederbeginn gelang Jeff Friesen(22.) der schmeichelhafte 1-1 Ausgleich. Die Bruins konnten anschließend noch einen Zahn zulegen. Joe Thornton(30.pp) und Brian Rolston(36.) konnten folgerichtig eine 3-1 Führung herausschießen. Nur 41 Sekunden später gelang Anaheims Topstürmer Paul Kariya(36.) der Anschlusstreffer. Doch auch die Freude hierüber währte nicht lange. Sergei Samsonov(37.) stellte 36 Sekunden danach den alten 2-Tore Vorsprung wieder her.
Im Schlussdrittel verlegten sich die Bruins mit Erfolg darauf den Spielstand zu halten.
Chicago - Vancouver 5-4 (3-1/2-1/0-2)
Eine äußerst kurzweilige Partie sahen 18.422 Zuschauer im ausverkauften General Motors Place von Vancouver zwischen den Vancouver Canucks und den Chicago Blackhawks. Die Hausherren erwischten einen Traumstart: Bereits nach 55 Sekunden brachte sie Donald Brashear(1.) mit 1-0 in Front. Umso unverständlicher war es, dass die Canucks ab der 5. Spielminute völlig den Faden verloren. Ein Doppelschlag von Chicagos Verteidiger Phil Housley(8./13.) brachte sie in Rückstand und Kyle Calder(15.) noch vor der ersten Pause sowie Eric Daze(31.) im Mittelabschnitt, kurz nach einer Schwergewichts-Boxeinlage zwischen Brashear Bob Probert, bauten den Vorsprung sogar noch bis auf 4-1 aus. Die Canucks gaben sich aber so leicht nicht geschlagen und konnten nur 32 Sekunden später durch Trent Klatt(32.) auf 2-4 verkürzen. Als dann wiederum die Blackhawks durch ein Tor von Steve Sullivan(34.pp) zuschlugen, setzte wohl kaum noch jemand auf die Kanadier.
Profitierend von einem frühen Powerplaytreffer durch Markus Naslund(41.pp) dominierten die Canucks das Schlussdrittel. Genau vier Minuten vor Spielende gelang es Daniel Sedin(57.) den Rückstand auf ein Tor zu verkürzen. In der noch verbleibenden Zeit nahmen die Hausherren das von Jocelyn Thibault gehütete Gehäuse der Blackhawks unter Dauerbeschuss. Doch Chicagos Schlussmann behielt die Übersicht.
Detroit - San Jose 4-3 (0-0/1-1/2-2/1-0)
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Dominik Hasek(DET) begräbt den Puck unter sich.
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115 Sekunden waren in der Overtime absolviert als Brendan Shanahan(35.sh/41./62.sh) mit einem Unterzahltreffer, Sergei Fedorov saß auf der Strafbank, seinen Hattrick komplettierte und den Detroit Red Wings in ihrer Auswärtspartie gegen die San Jose Sharks beide Punkte sicherte. Detroits vierten Treffer markierte ihr Neuzugang aus Dallas, Brett Hull(46.).
Die Gäste aus Detroit waren schon in der regulären Spielzeit das dominierende Team und haben sich diesen Sieg auch vollauf verdient. 38 zu 20 lautete das Torschussverhältnis in den 60 Spielminuten zu Gunsten der Gäste. Dennoch gingen, den Spielverlauf auf den Kopf stellend, die Sharks zu Beginn des zweiten Durchgangs durch ein Tor von Scott Thornton(29.pp) mit 1-0 in Front. Die Red Wings hatten in der Folgezeit ihre Ladehemmung abgelegt und zogen bis auf 3-1 davon.
In der Schlussphase der Partie musste sich aber Dominik Hasek, bei seinem Debut als Red Wing, noch zwei Mal durch Stephane Matteau(52.) und Todd Harvey(56.) bezwingen lassen, so dass die Kalifornier noch zu einem überraschenden Punktgewinn kamen.
Phoenix - Los Angeles 2-2 (0-1/2-1/0-0/0-0)
Die Los Angeles Kings mussten sich in ihrer Heimpartie gegen das weitgehend neuformierte Team der Coyotes trotz zahlreicher Chancen und einem überlegen geführten Spiel mit einem Punkt begnügen. Im Mittelpunkt des Geschehens stand Phoenix Goalie Sean Burke, der insgesamt 31 Schüsse parierte.
Glen Murray(15.pp), der 28-jährige Rechtsaußen von L.A., konnte als Erster Burke in der zweiten Überzahlsituation der Kings zum 1-0 überwinden. Doch angesichts der Dominanz der Kings war dieser Spielstand nach 20 Minuten zu wenig. Prompt nutzte der Coyotes-Oldie Claude Lemieux(23.) einen schnellen Gegenzug zum Ausgleich. In der 29. Minute dann die erneute Führung für die Gastgeber. Bryan Smolinski(29.) staubte nach einem Schuss seines Sturmpartners Steve Heinze gekonnt ab. Etwas glücklich gelang Coyotes Daniel Briere(37.pp) noch im Mittelabschnitt der wiederholte Gleichstand. Ein Schuss von Shane Doan wurde von einem Schlittschuh abgefälscht und Briere hatte keine Mühe den Puck einzutippen.
Im dritten Drittel war es der 34-jährige Burke, der den Punkt für sein junges Team festhielt. 18 Minuten vor dem Ende machte er eine Chance der Kings zunichte, bei der drei Kings-Spieler allein vor ihm aufgetaucht waren. Nur kurze Zeit später eine weitere spektakuläre Tat, als er erst Aaron Millers Schuss und anschließend Smolinskis Nachfassen meisterte.
In der folgenden Overtime hatte der Phoenix Torhüter dann noch etwas Glück, als Mathieu Schneider mit einem Strich von der Blauen Linie nur die Latte traf.
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