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2001-10-04 

SPIELTAG 04.10.2001

Ottawa - Toronto 5-4 (2-1/2-2/1-1)

Marian Hossa und Martin Havlat (beide OTT) warten auf den Rebound von Curtis Joseph(TOR)
Ein Derby wie man es sich wünscht, mit viel Einsatz und zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten, lieferten sich die Ottawa Senators und Toronto Maple Leafs im Air Canada Center von Toronto und wieder einmal verließen letztendlich die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt das Eis mit 5-4 Toren als Sieger. Von den letzten elf Aufeinandertreffen mit den Senators konnte das Traditionsteam aus Toronto nur eines für sich entscheiden. Die heutige Partie begann sehr ruppig. Es waren gut zwei Minuten absolviert als Josh Green zum ersten Mal auf der Strafbank Platz nehmen musste. Das daraus resultierende Überzahlspiel nutzte Ottawas Verteidiger Wade Redden(3.pp) zur 1-0 Führung für die Gäste, gleichzeitig der erste Treffer in dieser Saison. Anschließend übertrieben es die Senators mit ihrem Körpereinsatz und sie standen ein ums andere Mal mit einem Mann weniger auf dem Eis. Beim dritten Powerplay gelang Neuzugang Alexander Mogilny(8.pp) der Ausgleich. Nach einer bösen Attacke von Darcy Tucker an Ottawas Verteidiger Karel Rachunek, er konnte die Partie nicht mehr fortsetzen, war es Marian Hossa(15.pp) der die Senators noch vor der Pause wieder in Front schoss.
Nur 86 Sekunden nach Wiederanpfiff schlug Alexander Mogilny(22.pp) zum zweiten Male zu und egalisierte erneut den Spielstand. Doch die Freude über diesen Treffer währte nur 88 Sekunden. Todd White gewann das Bully, der Puck landete bei Andre Roy(23.) und dieser bugsierte die Scheibe an Curtis Joseph vorbei zum 3-2 ins Netz. Diese Führung sollten sich die Gäste nicht mehr nehmen lassen. Radek Bonk(36.) baute den Vorsprung auf zwei Tore aus, so dass sie Mats Sundins(40.) Anschlusstreffer, nach herrlichem Pass von Mikael Renberg gut verkraften konnten.
Im Schlussdrittel drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Es waren aber die Senators die zum dritten Mal an diesem Abend, diesmal durch Todd White(49.pp), aus einer Überzahlsituation Kapital schlagen konnten.
Für die Maple Leafs reichte es nur noch zu einer Ergebniskosmetik durch Gary Roberts(59.)

Colorado - Pittsburgh 3-1 (0-0/2-0/1-1)
Mit einem vollauf verdienten 3-1 Auswärtserfolg bei den Pittsburgh Penguins starteten die amtierenden Stanley Cup Champions aus Colorado in die neue Saison. Zwar hatten die Penguins in den ersten torlosen 20 Minuten die deutlich größeren Spielanteile, vor dem von Patrick Roy gehütetem Gehäuse der 'Avs' traten jedoch merkbare Abschlussschwächen zu Tage, ein Jaromir Jagr ist eben nicht zu ersetzen. Vor allem die erste Sturmformation der Penguins um Mario Lemieux agierte enttäuschend.
Im ersten Drittel legten die Avalanche ihr Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit, doch dies sollte sich in der Folgezeit noch ändern. Dem tschechischen Rookie Vaclav Nedorost(22.pp) gelang nach knapp zwei Minuten im Mitteldrittel aus einem Powerplay heraus die 1-0 Führung für die Avalanche. Fortan kontrollierten die Gäste das Geschehen auf dem Eis und knapp acht Minuten später war es erneut der erst 19-jährige Stürmer, der mit seiner Vorarbeit zum 2-0 durch Teamkapitän Joe Sakic(30.) auf sich aufmerksam machte. Mit diesem 2-Tore Vorsprung ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt sorgte Chris Drury(49.) mit dem 3-0 für die Vorentscheidung. Sieben Minuten vor Spielende verdarb Robert Lang(54.) mit dem Ehrentreffer für die Penguins Gästetorwart Patrick Roy einen Shutout.

Edmonton - Calgary 0-1 (0-0/0-0/0-1)

Exemplarisch: Derek Morris(CAL) und Mike Comrie(EDM) im Zweikampf

Gleich in der ersten Partie für sein neues Team, die Calgary Flames, konnte Schlussmann Roman Turek mit insgesamt 24 Rettungstaten seinen ersten Saison-Shutout feiern. Die 16.242 Zuschauer im Saddledome von Calgary sahen ein wenig ansprechende Partie zwischen den westkanadischen Rivalen. Vor allem das spielerische Niveau ließ einige Wünsche offen. Beide Mannschaften versuchten mit überhartem Körpereinsatz ihren Kontrahenten den Schneid abzukaufen. Torchancen ergaben sich hauptsächlich aus den zahlreichen Powerplaysituationen heraus. Doch weder die Hausherren, die sechs Mal einen Mann mehr auf dem Eis hatten, noch die Edmonton Oilers, sie waren sogar neun Mal in Überzahl, brachten Verwertbares zustande. So war es wenig verwunderlich, dass nach zwei Dritteln der Spielstand immer noch 0-0 Unentschieden lautete. Nach gut sechs gespielten Minuten im Schlussabschnitt gelang Marc Savard(47.) auf Vorarbeit von Igor Kravchuk und Derek Morris das 'Goldene Tor' des Abends. So sehr sich die Gäste in der Folgezeit auch um den Ausgleich bemühten, Turek blieb ihre Endstation.

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